
Wer Material nach Schleiz bringt, kommt meist über die A 9 und die Anschlussstelle Schleiz. Von dort verteilen sich der Verkehr auf die Bundesstraßen 2, 94 und 282 sowie auf Landesstraßen in die Ortsteile. Die Wege enden in sehr unterschiedlichen Straßen, von breiten Zufahrten im Gewerbegebiet bis zu schmalen Gassen in der Altstadt.
Logistik-Management bedeutet, diese Wege vorab zu ordnen. Wir planen, welches Fahrzeug wann an welcher Baustelle ankommt, wo es wartet und wie es wieder hinausfindet. Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss, der weder die Baustelle noch die Nachbarschaft belastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Kreisstadt liegt auf rund 432 Metern Höhe. Die Landschaft ringsum ist hügelig. Die höchste Erhebung im Schleizer Raum, die Hirschraufe, erreicht knapp 600 Meter. Schwer beladene Lastzüge nehmen Steigungen langsam, das gehört in jede Zeitplanung für Anfahrten aus den Ortsteilen.
Das Stadtgebiet umfasst die Kernstadt und 15 Ortsteile auf gut 108 Quadratkilometern. Die Strecken zwischen Baustelle, Lager und Autobahn sind länger, als man es von einer Stadt dieser Größe erwartet. Wir kalkulieren deshalb Fahrzeiten ein, bevor Fenster vergeben werden.
Im Zentrum teilen sich Anlieferung, Anwohner und Geschäfte wenige Straßen. Ein haltender Lkw blockiert schnell eine ganze Gasse. Hier legen wir Haltezonen, kleinere Fahrzeuge und feste Zeiten fest, damit die Baustelle versorgt wird und der Alltag der Nachbarn weiterläuft.

Wir legen fest, welche Straßen für welche Fahrzeuge infrage kommen, wo gewendet wird und wo gewartet werden darf. Das Konzept erhalten Fahrer und Lieferanten als einfachen Plan.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. So kommen Beton, Stahl und Ausbaumaterial nicht zur gleichen Zeit an. Die Entladestelle bleibt frei.
Wir beziehen Anlieger, Geschäfte und Betriebe ein. Wer wissen möchte, wann Lieferverkehr zu erwarten ist, erfährt es frühzeitig.
Wir prüfen, wo Wartezeiten entstehen. Danach ändern wir Fenster oder Wege. Die Planung wird damit von Woche zu Woche genauer.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, sondern an einem festgelegten Punkt.
Kran und Entladestelle werden gleichmäßig genutzt, statt in Spitzen überlastet zu sein.
Anwohner und Geschäfte wissen früh, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Wege und Fenster werden anhand der Abläufe auf der Baustelle laufend verbessert.
→ Wir teilen große Lieferungen auf kleinere Fahrzeuge auf oder legen einen Umladepunkt außerhalb der engen Straßen fest.
→ Wir vergeben feste Fenster und lassen Fahrzeuge an einem Wartepunkt außerhalb der Baustelle stehen, bis die Entladung frei ist.
→ Wir rechnen Fahrzeiten mit Steigungen ein und planen Lieferungen so, dass Fahrzeuge nicht mit Verspätung in ein anderes Fenster geraten.
→ Wir trennen die Zufahrten oder legen Zeiten fest, in denen Lastzüge der Nachbarn und der Baustelle nicht aufeinandertreffen.
Viele schwere Lieferungen in kurzer Zeit auf Zufahrten, die auch der laufende Betrieb der Nachbarn nutzt.
Kleine Fahrzeuge, enge Straßen und Anwohner, die auf feste Zeiten angewiesen sind.
Mehrere Bauherren im selben Gebiet, die sich Zufahrten und Straßen teilen, wie am Baugebiet Oschitzer Straße.
Material für Trassen entlang der Bundesstraßen und zwischen den Ortsteilen, mit wechselnden Entladestellen.

Wir sehen uns Zufahrten, Haltemöglichkeiten und Nachbarschaft an und klären die Anliefermengen.
Wir legen Routen, Wartepunkte und Fenster fest und halten sie in einem Plan fest.
Wir informieren Lieferanten, Gewerke und Anlieger über das, was für sie gilt.
Wir begleiten die Anlieferung und ändern Fenster und Wege, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt und kommen am selben Vormittag Mauerwerk, Fenster und Container, dann stehen sich die Fahrzeuge schnell gegenseitig im Weg. Wir legen in diesem Fall für jedes Material ein eigenes Fenster fest und weisen die Fahrer vorab in die Einbahnführung ein.
Liegt eine Halle im Industriegebiet und kommen Betonmischer in dichter Folge, dann kommt es auf die Taktung an. Wir bestimmen Abstände zwischen den Fahrzeugen und einen Warteplatz, damit keine Fahrzeuge auf der Zufahrtsstraße stehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet mit Baustelleneinrichtung und Sicherheit zusammen. Wo Zufahrt und Lager liegen, bestimmt der Einrichtungsplan. Wer durch das Tor darf, regelt die Zugangskontrolle.
Wir stimmen uns mit Bauleitung und Gewerken ab und halten die Zeitfenster aktuell. Ändert sich der Bauablauf, ändern sich die Lieferungen. Das Konzept passen wir dann an.
Die A 9 hat mit der Anschlussstelle 28 einen Anschluss an die Stadt. Von dort führen die Bundesstraßen 2, 94 und 282 weiter. Wir planen die Strecke bis zur Baustelle und prüfen, ob die letzten Meter für Sattelzüge befahrbar sind.

Nennen Sie uns Baustelle und Bauzeitenplan. Wir melden uns und besprechen mit Ihnen, wie die Lieferungen geordnet werden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schleiz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit