
Pößneck liegt an der Bundesstraße 281, die durch das Stadtgebiet führt. Die Autobahnen sind über Triptis an die A 9 und bei Jena-Göschwitz an die A 4 erreichbar. Wer Material für eine Baustelle in Pößneck anliefert, nutzt also wenige Achsen, die sich Baustellenverkehr, Berufsverkehr und Betriebsverkehr der Industrie teilen.
Das Logistik-Management plant, wann welche Lieferung ankommt, wo sie abgeladen wird und wie das Fahrzeug wieder hinausfindet. Wir vergeben Zeitfenster, stimmen Routen ab und halten Anlieferer, Bauleitung und Nachbarn auf demselben Stand.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt rund um Marktplatz und Rathaus hat schmale Straßen und wenig Wendefläche. Ein Sattelzug passt dort oft nicht durch. Lieferungen müssen auf kleinere Fahrzeuge oder auf einen Umschlagpunkt außerhalb des Kerns verteilt werden, sonst blockiert ein einzelner Lkw die Straße.
Die Industrie im Stadtgebiet erzeugt eigenen Schwerverkehr. Buchdruck, Brauerei und Süßwaren sind in Pößneck seit langem ansässig. Ihre Lieferfahrzeuge nutzen dieselben Straßen wie der Baustellenverkehr. Zeitfenster der Baustelle sollten deshalb mit den Stoßzeiten der Nachbarbetriebe abgeglichen werden.
Die Stadt ist nicht nur Straße: Die Bahnstrecken von Gera nach Saalfeld und von Jena über Orlamünde queren das Stadtgebiet, dazu kommt ein Busnetz, in dem Pößneck ein Knotenpunkt ist. Bei Lieferungen heißt das, Übergänge und Bushaltestellen in die Routenplanung einzubeziehen.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Fahrzeugtypen und leiten daraus ein Konzept ab, das zur Straßenlage der Baustelle passt. Für die Altstadt heißt das kleinere Fahrzeuge und feste Abladepunkte.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. So wartet kein Fahrzeug auf der Straße und kein Kran steht ohne Material da. Die Fenster berücksichtigen Schulwege, Marktbetrieb und die Stoßzeiten angrenzender Betriebe.
Wir legen Anfahrt und Rückweg fest, nennen den Speditionen Zufahrtswege und markieren Engstellen. Wo ein Fahrzeug wenden muss, planen wir Fläche oder Einweiser dafür ein.
Anwohner und Betriebe in der Umgebung erfahren frühzeitig, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist. Das nimmt Konflikte aus dem Alltag und verhindert zugeparkte Zufahrten.
Lieferungen kommen zum Bedarfszeitpunkt an und stehen nicht auf der Straße im Weg.
Fahrzeuge fahren Routen, die zur Straßenbreite und zur Tonnage passen.
Nachbarn und Betriebe wissen vorher, wann Verkehr zu erwarten ist.
Bauleitung und Gewerke haben eine verlässliche Übersicht über alle Anlieferungen.
→ Wir verteilen Lieferungen auf kleinere Fahrzeuge oder nutzen einen Umschlagpunkt vor dem Kern, von dem aus in Etappen angeliefert wird.
→ Die Zeitfenster werden zu den Stoßzeiten der Nachbarbetriebe versetzt. Wo möglich, laufen große Lieferungen außerhalb davon.
→ Jede Anlieferung bekommt Fenster und Abladepunkt. Trifft ein Fahrzeug zu früh ein, hat es eine definierte Wartefläche.
→ Wir passen das Konzept an die Phasen an: Rohbau braucht andere Fahrzeuge und Abladepunkte als Ausbau.
Baustellen in Industrieanlagen, bei denen Baustellenverkehr und Betriebsverkehr getrennt geführt werden.
Vorhaben in engen Straßen mit kleinen Fahrzeugen, festen Abladepunkten und Etappenlieferung.
Bauvorhaben an der Bundesstraße, bei denen Einfahrt und Ausfahrt auf den fließenden Verkehr abgestimmt werden.
Baustellen in Jüdewein, Öpitz, Schlettwein, Schweinitz und Köstitz mit Anfahrt über Ortsstraßen.

Wir sammeln Gewerke, Termine, Materialien und Fahrzeugtypen und sehen uns die Anfahrt zur Baustelle in Pößneck an.
Aus den Daten entstehen Abladepunkte, Routen und ein Raster für Zeitfenster.
Speditionen, Lieferanten, Bauleitung und Nachbarn erhalten die Regeln und können Rückmeldung geben.
Während des Baus werden Fenster vergeben, Ankünfte begleitet und Abläufe bei Bedarf angepasst.
Liegt eine Baustelle nahe dem Marktplatz, dann kommt ein Lkw mit Baustoffen im Regelfall nur bis zum Rand des Kerns. Wir planen in diesem Fall den Umschlag an einer größeren Fläche, vergeben für jede Teillieferung ein Zeitfenster und lassen das Material mit kleineren Fahrzeugen nachführen.
Liegt die Baustelle an einer Achse, die auch Betriebe nutzen, dann prüfen wir deren Anlieferzeiten und legen die Fenster so, dass sich die Fahrzeuge nicht begegnen. Treffen Ankunft und Abladen zusammen, bleibt die Straße frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept entsteht mit der Bauleitung und wird mit den Terminen der Gewerke abgeglichen. Änderungen im Bauablauf fließen in die Fenster ein, bevor die Lieferung bestellt ist.
Es greift in die Einrichtung ein, denn Abladepunkte und Lagerflächen hängen an derselben Planung. Mit der Zugangsregelung wird abgestimmt, wer wann die Baustelle befahren darf.
Weil sich Baustellenverkehr die wenigen Straßen mit dem Verkehr der Betriebe und des Alltags teilt. Mit festen Fenstern warten Fahrzeuge nicht im Straßenraum. Die Baustelle wird zum Bedarfszeitpunkt beliefert.

Beschreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns und stimmen die Anlieferung mit Ihnen ab.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Pößneck. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit