
Ein Lastwagen, der in Weida zur falschen Zeit ankommt, steht schnell im Weg. Die Stadt liegt in einem Tal, die Straßen folgen den Flüssen. Die Bundesstraßen 92 und 175 bündeln den Verkehr. Wer Material zur Baustelle bringen will, fährt meist über diese Achsen und biegt dann in kleine Straßen ab, die nie für Sattelzüge gedacht waren.
Logistik-Management heißt, Lieferungen so zu planen, dass sie sich nicht im Weg stehen. Wir entwickeln ein Konzept für Materialfluss und Zufahrt, vergeben Zeitfenster und halten die Abläufe im Blick. Für Weida bedeutet das vor allem, Rücksicht auf Nachbarn, Hanglagen und den normalen Straßenverkehr zu nehmen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die B 92 und die B 175 führen durch die Stadt und trennen sich im Norden höhenfrei. Über dem Knoten spannt sich das Oschütztal-Viadukt, ein 185 Meter langes Bauwerk von 1884, das früher die Bahn trug. Für Lieferanten aus Richtung Gera ist das die natürliche Anfahrt. Wer sie kennt, plant Ankunft und Warteplätze danach.
Auf der Schiene laufen die Strecken Leipzig–Probstzella und Werdau–Mehltheuer durch das Tal, dazu kommen Buslinien ins Umland. Die Straßen im Zentrum sind eng und haben wenig Raum zum Halten. Ein Fahrzeug, das vor der Baustelle warten muss, blockiert schnell die ganze Gasse, deshalb braucht jede Lieferung einen klaren Platz im Ablauf.
In den Ortsteilen Hohenölsen, Schömberg und Steinsdorf geht es um andere Fragen. Dort gibt es schmale Dorfstraßen, enge Kurven und Anwohner, die ihre Zufahrten brauchen. Das Logistik-Management muss hier mit weniger Lieferungen auskommen und diese dafür sauber bündeln.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Zufahrtswege und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Für Weida heißt das, Hanglagen, Gassen und die Anfahrt über die Bundesstraßen von Anfang an mitzudenken.
Jeder Lieferverkehr bekommt ein festes Fenster. So treffen nicht zwei schwere Fahrzeuge in derselben Gasse aufeinander. Der Kran und das Lager sind bereit, sobald die Ware eintrifft.
Wir legen Wartebereiche fest und sorgen dafür, dass kein Fahrzeug auf der Straße stehen muss. Fahrer erhalten vorab eine klare Beschreibung der Zufahrt, damit sie nicht suchen.
Lieferzeiten stimmen wir auf Schulwege, Marktzeiten und Pendlerspitzen ab. Wo es nötig ist, wird die Anlieferung in ruhigere Stunden gelegt, ohne den Bauablauf zu bremsen.
Material kommt zur passenden Zeit an und liegt nicht lange auf Flächen, die ohnehin fehlen.
Weniger Fahrzeuge warten auf der Straße. Das entlastet die Nachbarschaft spürbar.
Gewerke arbeiten ohne Leerlauf, weil Lieferungen im Plan stehen.
Änderungen im Bauablauf lassen sich über die Zeitfenster schnell nachführen.
→ Wir bestimmen Fahrwege vorab und teilen Lieferungen in kleinere Einheiten auf. Fahrer bekommen die Route schriftlich mit.
→ Feste Zeitfenster und ein Wartebereich abseits der Fahrbahn halten die Straße frei. Verspätungen werden sofort an die Baustelle gemeldet.
→ Wir legen große Lieferungen auf Zeiten außerhalb der Spitzen und halten die Zufahrt zu den Bundesstraßen im Blick.
→ Lieferungen werden gebündelt und mit den Anwohnern abgestimmt, damit Zufahrten nicht blockiert werden.
Lieferungen für Gewerbe- und Fabrikgebäude, die an Flüssen und engen Zufahrten liegen.
Kleinteilige Anlieferung in Gassen mit wenig Halteraum und viel Fußverkehr.
Materialfluss in der Nähe von B 92 und B 175, bei dem der durchlaufende Verkehr nicht gestört werden darf.
Gebündelte Lieferungen für Bauten in Hohenölsen, Schömberg und Steinsdorf.

Wir sehen uns Anfahrt, Engstellen und Haltemöglichkeiten rund um die Baustelle an.
Aus Bauablauf und Gewerken entsteht ein Plan mit Lieferfenstern und Wartebereichen.
Fahrer und Händler erhalten Route, Zeit und Ansprechpartner vor der ersten Fahrt.
Wir halten den Takt im Blick und passen die Fenster an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle in einer engen Gasse nahe dem Markt, dann dürfen Lieferungen nicht gleichzeitig eintreffen. Wir teilen den Tag in Fenster ein, nennen jedem Fahrer seine Zeit und seinen Halteplatz und halten den Gehweg frei. Kommt ein Fahrzeug früher, wartet es an einem vorab festgelegten Ort außerhalb der Gasse.
Fällt ein Fenster aus, dann rutschen die folgenden nach und die Baustelle wird informiert. Auf diese Weise bleibt das Lager nutzbar. Der Straßenverkehr in Richtung Gera läuft weiter.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Zeitfenster hängen direkt an der Baustelleneinrichtung. Wo Flächen und Zufahrten liegen, entscheidet, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beides planen wir deshalb gemeinsam und gleichen es bei jeder Änderung neu ab.
Auch die operative Seite greift ein: Wer entlädt, wer lagert und wer entsorgt, steht im selben Plan wie die Lieferfenster. Die Sicherheit am Tor und die Zugangskontrolle ergänzen den Takt, damit nur angemeldete Fahrzeuge einfahren.
Die meisten Lieferungen kommen über die Bundesstraßen 92 und 175 und biegen dann in kleinere Straßen ab. Wir beschreiben die letzte Strecke vorab genau, damit Fahrer nicht in Gassen geraten, in denen sie nicht wenden können.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und die Zufahrt. Wir erstellen ein Konzept mit Zeitfenstern für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Weida. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit