
In Weida fließen zwei Gewässer zusammen. Das prägt jedes Bauvorhaben. Die Auma mündet im Stadtgebiet in die Weida. Oberhalb liegt die Aumatalsperre, Teile ihrer Umgebung stehen unter Naturschutz. Wer im Tal baut, arbeitet nah an Wasser und Auen, in denen Tiere und Pflanzen leben, die geschützt sind.
Ökologische Baubegleitung heißt, dass jemand auf der Baustelle prüft und festhält, ob Naturschutzauflagen eingehalten werden. Dazu gehören Kontrollen von Schutzzäunen, Vegetationsschutz, ein sauberer Umgang mit Boden und Wasser und eine nachvollziehbare Dokumentation. Wir setzen das in den Alltag der Baustelle um.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Talsohle ist Auenlandschaft. Wer hier Boden bewegt, Baugruben aushebt oder Material lagert, kommt dem Grundwasser und den Flüssen nahe. Kraftstoffe, Betonwasser und Schlamm dürfen nicht in die Gewässer gelangen. Umweltkontrollen prüfen deshalb Lagerflächen, Abstellplätze für Maschinen und den Umgang mit Regenwasser.
Die Aumatalsperre ist 1935 erstmals eingestaut worden und dient dem Hochwasserschutz. Teile ihrer Umgebung sind Naturschutzgebiet. Bei Vorhaben in dieser Nachbarschaft geht es um Abstände, Zufahrten und Lärm. Welche Auflagen im Einzelfall gelten, legt die Genehmigung fest. Wir halten sie auf der Baustelle ein.
Auch im Stadtgebiet stehen geschützte Einzelobjekte. Als Naturdenkmale sind etwa die Schwedeneiche und weitere Bäume ausgewiesen. Baufahrzeuge, Aufgrabungen und Lagerflächen dürfen Wurzelbereiche nicht schädigen. Ein Baumschutz mit Zaun und klaren Abständen gehört bei solchen Lagen dazu.

Wir prüfen, ob die Maßnahmen aus der Genehmigung umgesetzt werden. Das Ergebnis halten wir fest. Dazu zählen Vegetationsschutz, Lagerabstände und Regeln für den Umgang mit Wasser.
Wo Schutzzäune vorgeschrieben sind, kontrollieren wir sie regelmäßig, dokumentieren Funde und sorgen für das fachgerechte Umsetzen wandernder Tiere. Zäune ohne Pflege schützen nicht.
Wir achten auf Auffangwannen, Abstellplätze für Maschinen und geordnete Lagerung. In Flussnähe ist das die wichtigste Maßnahme gegen Verunreinigungen.
Kontrollen, Funde und Maßnahmen werden schriftlich festgehalten. So kann der Bauherr gegenüber der Behörde belegen, dass die Auflagen erfüllt wurden.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Verunreinigungen von Weida, Auma und Boden werden früh erkannt und verhindert.
Bauverzögerungen durch Beanstandungen der Behörde werden unwahrscheinlicher.
Umweltkontrollen sind Teil des Baustellenalltags und laufen nicht als getrennter Auftrag.
→ Wir legen Lager- und Abstellflächen außerhalb der empfindlichsten Zonen fest und kontrollieren Wannen und Behälter.
→ Rückhalt, Abdeckung und Kontrollgänge nach Niederschlägen gehören in den Plan. Auffälligkeiten melden wir sofort.
→ Wir stellen Zäune nach Vorgabe der Behörde auf, kontrollieren sie regelmäßig und dokumentieren jeden Fund.
→ Wir markieren Wurzelbereiche, sichern sie mit Zaun und halten Fahrzeuge und Lager davon fern.
Vorhaben nahe an Gewässern, bei denen Boden- und Wasserschutz Vorrang haben.
Vorhaben in der Nachbarschaft von Schutzgebieten mit besonderen Auflagen.
Arbeiten an Böschungen und Entwässerung mit Auflagen für Vegetation und Gewässer.
Baufelder in Hohenölsen, Schömberg und Steinsdorf am Ortsrand, bei denen Artenschutz geprüft wird.

Wir lesen Genehmigung und Naturschutzauflagen und übersetzen sie in Aufgaben für die Baustelle.
Schutzzäune, Wannen, Abdeckungen und Baumschutz werden vor Baubeginn aufgestellt.
Wir gehen die Baustelle nach Plan ab und nach Starkregen zusätzlich und halten jede Kontrolle fest.
Am Ende erhält der Bauherr eine Übersicht aller Kontrollen, Funde und Maßnahmen.
Liegt ein Baufeld im Talgrund nahe der Weida, dann prüfen wir zuerst, wo Maschinen stehen und wie Kraftstoffe gelagert werden. Auffangwannen, Abdeckungen und feste Abstellflächen werden eingerichtet. Nach jedem starken Regen schauen wir nach, ob etwas abgeschwemmt wurde.
Schreibt die Genehmigung einen Amphibienzaun vor, dann kontrollieren wir ihn in den vorgegebenen Abständen. Funde werden notiert, die Tiere umgesetzt. Beschädigte Abschnitte werden sofort gemeldet. Alles landet in einer Dokumentation, die dem Bauherrn zur Verfügung steht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltschutz beginnt bei der Baustelleneinrichtung. Wo Container, Lager und Tankstellen für Maschinen stehen, entscheidet über das Risiko für Boden und Wasser. Wir stimmen diese Planung deshalb von Anfang an mit den Anforderungen der Baubegleitung ab.
Im Betrieb greifen Logistik und Entsorgung ineinander. Sauber getrennte Abfälle, abgedeckte Lager und geordnete Anlieferung verhindern Einträge. Unser Personal berücksichtigt Umweltaspekte bei den täglichen Entscheidungen und meldet Auffälligkeiten an die Bauleitung.
Immer dann, wenn die Genehmigung es verlangt, etwa bei Vorhaben nahe Gewässern oder Schutzgebieten. Welche Auflagen gelten, steht im Bescheid. Wir sehen ihn durch und sagen Ihnen, was auf der Baustelle zu tun ist.

Schicken Sie uns die Auflagen aus der Genehmigung. Wir planen die Kontrollen und setzen sie auf Ihrer Baustelle um.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Weida. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit