
Gera liegt im Tal der Weißen Elster, die an ihrem Südrand aus einem engen Tal in eine weite Landschaft tritt. Nebenbäche wie der Gessenbach schneiden die Talhänge ein, im Westen der Stadt breitet sich der Stadtwald aus. Wer hier baut, trifft auf Gewässer, Auen, Wald und Hänge. Bei Eingriffen in diese Bereiche gelten Auflagen des Naturschutzes.
Die ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren die Umsetzung von Schutzmaßnahmen, dokumentieren sie und melden Abweichungen. Umweltkontrollen sind dabei keine Zusatzaufgabe, sondern Teil des Baustellenalltags: von der Lagerung wassergefährdender Stoffe bis zum Schutz von Bäumen am Rand des Baufelds.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Weiße Elster wurde im Lauf der Zeit begradigt, vertieft und eingedeicht. Trotzdem ist der Fluss mit seinen Auen ein Lebensraum. Für Arbeiten nahe am Wasser gelten Abstände und Schutzvorgaben. Bei Bauvorhaben am Ufer oder in Auenflächen, wie sie in Stadtteilen um Zwötzen und Untermhaus vorkommen, kontrollieren wir, dass Lagerflächen und Baufahrzeuge Abstand halten und kein Schmutz in das Wasser gelangt.
Der Stadtwald im Westen bildet mit 1.575 Hektar eine Waldfläche, die unter den Thüringer Städten ihresgleichen sucht. Bauvorhaben an seinem Rand, an Zufahrten oder Leitungstrassen berühren Bäume und Lebensräume. Wir prüfen, ob Baumschutz, Fällzeiten und Ausgleichsmaßnahmen so umgesetzt werden, wie es Genehmigung und Fachplanung verlangen.
Die ebenen Flächen sind meist mit Löss bedeckt, an den Hängen herrscht Buntsandstein vor. Bei Erdarbeiten fallen Böden an, die getrennt gelagert und wieder eingebaut werden müssen. Im Norden wurde im 19. Jahrhundert Braunkohle abgebaut. Bei Ronneburg prägte der Uranerzbergbau die Landschaft. Ob Altlasten bei einem Eingriff eine Rolle spielen, klärt die Fachplanung. Umweltkontrollen halten fest, wo Aushub anfällt, wie er gelagert wird und wohin er geht.

Wir lesen die Auflagen aus Genehmigung und Fachplanung, übersetzen sie in Prüfpunkte und kontrollieren ihre Einhaltung auf dem Baufeld. Abweichungen melden wir an die Bauleitung und die zuständige Stelle.
Wir prüfen, wie Betriebsstoffe gelagert werden, ob Auffangvorrichtungen stehen und wie Baustellenwasser abfließt. Bei Arbeiten nahe der Elster oder ihrer Nebenbäche achten wir darauf, dass nichts in das Gewässer gelangt.
Bei Baufeldern an Wald, Ufer oder Brachflächen kontrollieren wir Schutzzäune, Baumschutz und Zeiten für Rodungen und Abbrüche. Funde von Tieren oder Nestern halten wir fest und melden sie weiter.
Kontrollen, Funde und Maßnahmen werden mit Datum und Foto festgehalten. Der Bericht ist die Grundlage für Nachweise gegenüber Behörden und Auftraggebern.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Eingriffe in Gewässer, Boden und Bewuchs werden früh erkannt.
Baufortschritt und Naturschutz werden aufeinander abgestimmt.
Berichte stehen für Behörden und Auftraggeber bereit.
→ Wir markieren Mindestabstände im Plan und verlegen Lager und Fahrzeugabstellung aus dem Uferbereich. Bei Starkregen werden Flächen gegen Abfluss gesichert.
→ Baumschutz mit Zaun und Wurzelschutz wird vor Baubeginn aufgestellt und regelmäßig geprüft. Fahrzeuge halten Abstand zum Kronenbereich.
→ Wir lassen Aushub nach Herkunft trennen und lagern, damit auffällige Böden früh erkannt werden. Die Entsorgung erfolgt nach den Vorgaben der Fachstellen.
→ Wir stimmen Baufeldräumung und lärmintensive Arbeiten mit dem Zeitplan ab, den die Fachplanung vorgibt. Die Einhaltung wird dokumentiert.
Bauten und Leitungen im Bereich der Weißen Elster und ihrer Nebenbäche.
Zufahrten, Leitungstrassen und Gebäude in der Nähe des Stadtwalds.
Rückbau und Neubau auf Flächen früherer Fabriken, bei denen Boden und Altlasten zu beachten sind.
Neue Straßen, Leitungen und Baugebiete, bei denen Eingriffe in Natur und Boden auszugleichen sind.

Wir lesen Genehmigung und Fachplanung und leiten daraus eine Liste von Prüfpunkten ab.
Vor Baubeginn gehen wir das Baufeld ab und markieren Schutzbereiche, Lager und Abstände.
Während der Bauzeit prüfen wir die Punkte in festen Abständen und bei besonderen Anlässen.
Ergebnisse, Funde und Maßnahmen gehen als Bericht an Bauleitung und Auftraggeber.
Liegt eine Baustelle in der Nähe der Weißen Elster oder eines Nebenbachs, dann wird die Lagerfläche abseits des Ufers festgelegt. Wir prüfen vor Baubeginn, ob Öle und Kraftstoffe in Auffangwannen stehen. Danach kontrollieren wir wöchentlich, ob sich daran etwas geändert hat.
Grenzt ein Bauvorhaben an Wald oder Gehölz, dann wird der Baumschutz aufgestellt, bevor schwere Fahrzeuge anrücken. Rodungen und Rückschnitte erfolgen nur in den Zeiten, die die Fachplanung erlaubt. Jeder Schritt wird mit Datum und Foto dokumentiert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen laufen nicht neben der Baustelle her. Sie greifen in Einrichtung, Anlieferung und Entsorgung ein: Wo Container stehen, wie Lkw fahren und wohin Abfall geht, hat Folgen für Boden und Wasser.
Deshalb binden wir die Kontrollen in den täglichen Ablauf ein. Die Kräfte der Baulogistik kennen die Auflagen des Baufelds und halten sie bei Lagerung, Reinigung und Entsorgung ein.
Die Einhaltung der Auflagen aus Genehmigung und Fachplanung: Schutz von Gewässern, Boden und Bäumen, Umgang mit Betriebsstoffen und Fristen für Rodungen. Wir halten die Kontrollen schriftlich fest.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauablauf. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen sinnvoll sind. Danach planen wir sie in Ihren Ablauf ein.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gera. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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