
Gera ist mit rund 95.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Thüringens und zieht sich lang durch das Tal der Weißen Elster. Wer dort Material zur Baustelle bringt, nutzt Straßen im Talgrund, am Hang oder auf der Höhe. Jede Lage hat ihre eigenen Engstellen. Lieferungen, die nicht aufeinander abgestimmt sind, stauen sich schnell vor der Einfahrt.
Logistik-Management bedeutet, den Materialfluss einer Baustelle vorab zu planen und im Betrieb zu steuern. Wir legen Lieferwege und Zeitfenster fest, ordnen den Gewerken ihre Slots zu und halten Anlieferung und Baufortschritt im Takt. Für Gera heißt das vor allem: den Verkehr der Stadt und die Nachbarschaft der Baustelle von Anfang an mitzudenken.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Stadtgebiet verkehren Straßenbahn und Stadtbahn. Die Straßenbahn fährt seit 1892, die Stadtbahnlinie 1 verbindet Untermhaus mit Zwötzen. Wo Gleise im Straßenraum liegen, dürfen Lieferfahrzeuge nicht warten oder rangieren. Wir planen dort Halteplätze an Nebenstraßen oder auf dem Baufeld selbst und legen die Zeitfenster so, dass Bahn und Lieferverkehr sich nicht in die Quere kommen.
Die Zufahrt zur Stadt läuft über die Autobahn 4 im Norden und über die Bundesstraße 92, die am Stadtteil Lusan vorbeiführt. Leipzig liegt rund 60 Kilometer nördlich, Erfurt rund 80 Kilometer westlich. Für größere Baustellen lohnt es sich daher, Sammelanlieferungen zu bündeln und feste Ankunftsfenster zu vergeben, damit Fahrzeuge nicht im Stadtverkehr warten.
Auf der Westseite der Elster steigt das Gelände steil an, auf der Ostseite flacher. Die Anfahrt zu Baustellen am Hang ist für lange Sattelzüge oft eng. Wir prüfen vorab, ob Fahrzeuge die Strecke befahren können und ob Material umgeladen werden muss. Bei Baustellen neben Wohnhäusern kommt die Nachbarschaft dazu: Lärm am frühen Morgen und Staub sind Themen, die sich über Liefertermine mitsteuern lassen.

Wir erfassen, welche Gewerke wann welches Material brauchen. Daraus leiten wir Mengen, Wege und Lagerpunkte ab. In Gera berücksichtigen wir dabei die Straßenführung, Tonnagegrenzen und Sperrzeiten der Umgebung.
Jeder Lieferant erhält ein Zeitfenster. Das verhindert Staus vor der Einfahrt und entlastet die Straße. Bei Baustellen in der Innenstadt liegen Fenster oft außerhalb der Stoßzeiten des Berufsverkehrs.
Wir sprechen Lieferwege mit den Beteiligten ab und informieren Anlieger über Zeiten und Lärmphasen. So bleiben Straßenbahn, Rettungswege und Anwohnerzufahrten nutzbar.
Mit dem Bauablauf ändert sich auch der Bedarf an Material. Wir passen die Liefertakte an, verschieben Slots und halten die Reihenfolge der Gewerke im Blick. Das verhindert, dass Material zu früh kommt und im Weg liegt.
Lieferverkehr und Straßenbahn kommen sich nicht in die Quere.
Fahrer kennen vorab Weg, Ziel und Zeitfenster.
Material liegt erst dann auf dem Baufeld, wenn es verbaut werden kann.
Die Nachbarschaft wird von Liefertakt und Lärm weniger belastet.
→ Feste Slots und eine Wartezone abseits des Gleisbereichs verhindern Rückstau. Die Fahrer erhalten vorab Fahrtweg und Ankunftszeit.
→ Wir prüfen die Strecke auf Fahrzeuglänge und Wendemöglichkeiten. Wo ein Sattelzug nicht durchkommt, wird in kleinere Fahrzeuge umgeladen.
→ Wir sammeln die Bedarfe in einem gemeinsamen Lieferplan, damit Bestellungen gebündelt kommen und die Zufahrt nicht zur gleichen Stunde überlastet ist.
→ Frühe Information und ruhige Lieferzeiten senken den Anlass für Beschwerden. Lärmintensive Lieferungen legen wir in den Tag, nicht an den Rand.
Sanierung und Umbau im dicht bebauten Zentrum, wo Straßen schmal sind und Bahn und Fußverkehr Vorrang haben.
Hallen und Betriebsgebäude in Gewerbegebieten wie Tinz mit hohem Aufkommen an Schwerverkehr.
Umbauten mehrgeschossiger Wohnblöcke, bei denen Bewohner im Haus bleiben.
Arbeiten an Verkehrswegen und Versorgungsleitungen, die Lieferketten für Tiefbaumaterial brauchen.

Wir sammeln Bauablauf, Gewerke und Materialmengen und prüfen Zufahrten und Verkehrsbeschränkungen.
Wege, Slots und Pufferflächen werden festgelegt und mit den Lieferanten abgestimmt.
Lieferanten, Fahrer und Anlieger erhalten Zeiten, Wege und Ansprechpartner.
Im Betrieb passen wir Slots an den Baufortschritt an und halten die Zufahrt frei.
Liegt eine Baustelle an einer Straße mit Gleisen, dann planen wir die Anlieferung über eine Nebenstraße und vergeben Zeitfenster, die zwischen den Fahrten der Bahn liegen. Der Lkw hält nicht auf dem Gleis, sondern fährt auf das Baufeld und wird dort entladen.
Entsteht ein Vorhaben auf einer Gewerbefläche nahe der Autobahn, dann kommt es eher auf große Mengen und feste Ankunftszeiten an. Dort bündeln wir Betonlieferungen und Schüttgut auf wenige Tagesfenster und halten die Zufahrt dazwischen frei für kleinere Lieferungen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Wege, Flächen und Pufferplätze, die dort entstehen, sind die Orte, an denen Lieferungen ankommen und abgestellt werden.
Für die tägliche Umsetzung stehen die Kräfte der operativen Baulogistik bereit, die Anlieferungen annehmen und verteilen. So bleibt die Planung nicht Papier, sondern wird auf dem Baufeld jeden Tag nachgesteuert.
Wir halten die Gleise frei. Lieferungen laufen über Nebenstraßen oder direkt auf das Baufeld, die Zeitfenster richten sich nach Verkehrslage und Baustelle. Ein Lkw wartet nicht auf der Strecke.

Beschreiben Sie uns Ihre Baustelle und die erwarteten Lieferungen. Wir entwerfen einen Lieferplan, der zu Lage und Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gera. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit