
Wer Material nach Elsteraue bringt, fährt über die Bundesstraßen 2 und 180 in ein Gemeindegebiet mit zehn Ortsteilen. Von dort geht es oft über Ortsstraßen weiter, die für Lastzüge nicht gebaut wurden. Ein Lieferant, der sich an der falschen Stelle verfährt, blockiert schnell eine Dorfdurchfahrt oder wartet vor einem Werkstor.
Das Logistik-Management in Elsteraue setzt deshalb bei der Anlieferung an. Wir erstellen ein Konzept, das Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse zusammenführt und jeder Lieferung ein Zeitfenster zuweist. Das schafft Ruhe auf der Baustelle und in der Nachbarschaft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde liegt zwischen Zeitz und der Landesgrenze zu Sachsen. Die Bundesstraßen 2 und 180 tragen den Durchgangsverkehr. Zum Chemie- und Industriepark Zeitz kommen Werksverkehr und Gleisbetrieb hinzu. Wer in dieser Gemengelage liefert, braucht klare Routen und feste Zeiten, damit Fahrzeuge nicht ineinander laufen.
Jeder Ortsteil hat seine eigene Durchfahrt. In Profen, Spora oder Rehmsdorf sind Kurven eng und Straßen schmal, weil die Dörfer gewachsen sind. Mit Sattelzügen oder Betonmischern wird es dort knapp. Die Logistik legt daher vorab fest, welche Fahrzeuggrößen welche Route nehmen dürfen und wo umgeladen wird.
Im Norden prägt der Tagebau die Verkehrslage. Förderbänder, Werkswege und Wasserhaltung beschränken, welche Feldwege Baufahrzeuge nutzen können. Wer Material in diese Bereiche bringt, plant die Wege besser einmal sauber durch, statt sie bei jeder Lieferung neu zu suchen.

Das Konzept hält fest, welche Gewerke wann beliefert werden und wie Lagerflächen genutzt werden. Für Elsteraue gehört dazu eine Routenkarte mit freigegebenen Zufahrten und gesperrten Engstellen.
Jeder Lkw erhält ein Zeitfenster. Das gilt besonders dort, wo zwei Fahrzeuge sich nicht begegnen können, weil nur eine Zufahrt besteht, etwa im Dorfkern oder am Werkstor.
Wartende Fahrzeuge werden an einem Pufferplatz außerhalb der Ortsdurchfahrt gesammelt und einzeln abgerufen. So bleiben Anwohner und Durchgangsverkehr unbehelligt.
Wir prüfen, welche Fahrten sich bündeln lassen und welche Materialien direkt am Einbauort ankommen können. Das senkt die Zahl der Fahrzeuge auf den Ortsstraßen.
Weniger Wartezeit für Fahrzeuge bedeutet weniger Leerlauf auf der Baustelle.
Feste Routen schützen enge Dorfstraßen und halten Konflikte mit Anwohnern klein.
Gebündelte Lieferungen verringern die Zahl der Fahrten auf den Bundesstraßen.
Ein dokumentierter Lieferplan macht Abweichungen früh sichtbar.
→ Wir legen Fahrzeuggrößen je Route fest und planen Umladepunkte am Ortsrand, wo große Lkw auf kleinere Fahrzeuge umsteigen.
→ Zeitfenster entzerren den Verkehr. Ein Pufferplatz nimmt Fahrzeuge auf, die zu früh eintreffen.
→ Jede Bestellung erhält eine Zufahrtsbeschreibung mit Karte, Zeitfenster und Ansprechperson. Das reduziert Rückfragen am Telefon.
→ Freigegebene Wege werden vorab geklärt und im Konzept eingetragen. Abweichungen werden vor der Fahrt abgestimmt.
Bauten mit Betonlieferungen, Stahlbau und Anlagenteilen, die in engen Zeitfenstern ankommen müssen.
Lieferungen, die auf Unterrichtszeiten und Schulwege Rücksicht nehmen und morgens nicht in die Bring- und Abholzeiten fallen.
Anlieferung über schmale Straßen mit kleineren Fahrzeugen und mehreren Umladungen.
Material- und Aushubtransporte entlang der B 2 und B 180, die mit dem fließenden Verkehr abgestimmt werden.

Wir prüfen Zufahrten, Kurvenradien und Zeiten und tragen sie in eine Routenkarte ein.
Aus Bauablauf und Lieferketten entsteht ein Lieferplan mit festen Fenstern je Gewerk.
Jede Bestellung enthält Route, Zeitfenster und Ansprechperson für die Anfahrt.
Wir rufen Fahrzeuge vom Pufferplatz ab und passen den Plan an, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Liegt eine Baustelle in einem Ortskern wie Profen, dann reicht oft eine einzige Straße für Zu- und Abfahrt. In diesem Fall teilen wir die Anlieferung in Zeitfenster ein, stellen einen Pufferplatz außerhalb des Dorfes bereit und rufen die Fahrzeuge einzeln ab. Gehwege und Hofeinfahrten bleiben frei.
Liegt die Baustelle im Chemie- und Industriepark, dann kommen Torkontrollen und Werksverkehr hinzu. Dann melden wir Fahrzeuge vorab an und legen die Zeitfenster so, dass sie nicht mit Schichtwechseln oder Gleisbewegungen zusammenfallen. So kommt jede Lieferung einmal an und muss nicht warten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Pufferplätze, Schranken und Wegeführung ergeben sich aus dem Flächenplan. Die Zeitfenster sind nur so gut wie die Zufahrt, auf der sie stattfinden. Deshalb denken wir beides in Elsteraue zusammen.
Eine Verbindung besteht außerdem zur Zugangskontrolle, die ankommende Fahrzeuge erfasst, sowie zur operativen Baulogistik, die Material am Einbauort verteilt. Aus einem gemeinsamen Plan entsteht ein durchgängiger Ablauf.
Wir planen bei Bedarf einen Umladepunkt am Ortsrand und legen je Route fest, welche Fahrzeuggrößen zulässig sind. Zeitfenster sorgen dafür, dass sich zwei Fahrzeuge in der Durchfahrt nicht begegnen.

Nennen Sie uns Standort und Bauablauf. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Elsteraue. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit