
Material erreicht eine Baustelle in Leuna nur über wenige Wege. Wer von der A 38 kommt, nutzt die Anschlussstelle Leuna. Die B 91 führt westlich am Werksgelände vorbei. Die Saale lässt sich im Stadtgebiet nicht mit dem Auto überqueren. Fahrzeuge aus der anderen Flussrichtung müssen einen Umweg über Merseburg oder Bad Dürrenberg nehmen, jeweils etwa fünf bis sechs Kilometer entfernt.
Das Logistik-Management macht aus diesen Bedingungen einen Plan. Wir ordnen Lieferungen nach Gewerken, vergeben Zeitfenster und legen Anfahrtswege fest, damit Fahrzeuge nicht aufeinander warten und die Nachbarschaft nicht unter dem Lieferverkehr leidet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Lage zwischen Saale und Autobahn bestimmt die Anfahrt. Ein Lkw, der aus Richtung Weißenfels oder Leipzig kommt, hat meist eine klare Route. Fahrzeuge vom anderen Ufer brauchen deutlich länger. Ein Zeitfenster muss deshalb Spielraum für den Umweg enthalten, sonst verfällt der Slot, bevor das Fahrzeug da ist.
Im Industriepark ist die Anlieferung an Regeln gebunden. Fahrzeuge brauchen eine Anmeldung, Fahrer eine Unterweisung. Tore werden nur für angekündigte Lieferungen geöffnet. Die Liefersteuerung muss diese Vorlaufzeit kennen. Wer erst am Morgen bestellt, steht am Tor, statt abzuladen.
In den Wohnlagen und Ortsteilen sieht es anders aus. Die Straßenbahnlinie 5 der HAVAG verbindet Leuna mit Halle und Bad Dürrenberg. In den schmalen Straßen der Gartenstadt und der Dörfer blockiert ein wartender Lkw schnell den Verkehr. Hier zählen kurze Standzeiten und feste Abfolgen.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und legen fest, was wann ankommt. Das Konzept nennt Routen, Entladestellen und Zwischenlager.
Jede Lieferung erhält ein Fenster, das zu Anfahrt, Torregeln und Baufortschritt passt. Ändert sich etwas, verschieben wir die Fenster, ohne dass der Rest ins Rutschen gerät.
Wir stimmen die Wege mit Fahrern und Spediteuren ab und weisen auf Besonderheiten wie Gleise, Werkstraßen oder enge Ortsdurchfahrten hin.
Mit Methoden aus dem Lean Construction vermeiden wir Wartezeiten und Doppelwege. Material soll dort ankommen, wo es gebraucht wird. Es soll nicht zweimal angefasst werden.
Lieferungen kommen in der Reihenfolge, in der sie gebraucht werden.
Umwege und Torregeln sind im Zeitplan enthalten, Leerlauf entfällt.
Die Straßen vor der Baustelle bleiben frei, was Ärger mit der Nachbarschaft vermeidet.
Der Materialfluss ist nachvollziehbar, Rückfragen lassen sich schnell klären.
→ Wir rechnen die Umwege über Merseburg oder Bad Dürrenberg in die Zeitfenster ein und halten Pufferzeiten bereit.
→ Lieferungen werden vorab gemeldet. Die Liste mit Fahrzeug und Fahrer liegt rechtzeitig vor.
→ Ein gemeinsamer Plan teilt die Stelle zeitlich auf und verhindert, dass Fahrzeuge einander blockieren.
→ Kurze Standzeiten und feste Zufahrtsregeln halten die Straße frei. Bei Bedarf nutzen wir einen Warteplatz abseits.
Viele Gewerke, schwere Bauteile und Torregeln, die einen festen Lieferplan verlangen.
Kleinere Baustellen in Siedlungen, bei denen Lieferverkehr auf enge Straßen trifft.
Hallen und Logistikflächen in Anschlussnähe, bei denen Zufahrt und Abfertigung geplant werden.
Lange Trassen mit wechselnden Entladestellen und wandernden Arbeitsabschnitten.

Wir sammeln, was wann auf die Baustelle kommt. Dazu klären wir Routen sowie Torregeln.
Aus Bedarf und Anfahrt entsteht ein Plan mit Fenstern je Lieferung, den wir mit Ihnen abstimmen.
Wir melden Fahrzeuge an, halten Fenster ein und reagieren auf Abweichungen.
Wenn sich Bauablauf oder Lieferketten ändern, ziehen wir den Plan nach.
Liegt eine Baustelle im Industriepark und kommen Bauteile aus mehreren Richtungen, dann sammelt der Plan alle Lieferungen vorab. Wir melden Fahrzeuge an, geben Zeitfenster vor und halten die Entladung kurz. Ein Fahrzeug, das nicht angemeldet ist, kommt gar nicht erst auf die Route.
Handelt es sich um eine Wohnbaustelle in einer Ortslage, dann kommt es auf Rücksicht an. Wir bündeln Lieferungen auf wenige Tage und legen sie außerhalb der Stoßzeiten. So bleibt die Straße befahrbar. Die Nachbarn merken wenig von der Baustelle.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Liefersteuerung braucht eine passende Einrichtung. Wo Tor, Schranke und Entladefläche liegen, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Deshalb stimmen wir beide Leistungen aufeinander ab.
Auch die operative Seite gehört dazu. Wer Lieferungen annimmt, muss die Zeitfenster kennen und Abweichungen sofort melden. Nur dann bleibt der Plan eine Hilfe und wird nicht zur Theorie.
Im Stadtgebiet gibt es keine Autobrücke über die Saale. Die nächsten Querungen liegen in Merseburg und Bad Dürrenberg, jeweils fünf bis sechs Kilometer entfernt. Wer von der anderen Seite kommt, braucht Zeit, die wir im Plan berücksichtigen.

Nennen Sie uns Vorhaben, Gewerke und Lieferrhythmus. Wir zeigen, wie Zeitfenster und Anfahrt aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Leuna. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit