
Wenige Orte in Thüringen sind so gut an das Fernstraßennetz angebunden wie Hermsdorf. Am Hermsdorfer Kreuz laufen A 4 und A 9 zusammen, die Zählung von 2015 nennt rund 113.000 Fahrzeuge an einem Tag. Für eine Baustelle ist das ein Vorteil bei der Anreise von Material und zugleich ein Planungsthema, denn Verkehr auf der Autobahn bestimmt, wann Lieferungen wirklich ankommen.
Logistik-Management heißt, diese Ankunftszeiten zu steuern. Wir entwickeln ein Konzept für Lieferwege, Zeitfenster und Entladestellen und legen fest, wer wann auf das Baufeld darf. In Hermsdorf geht es dabei um die Wege zwischen Anschlussstelle und Baustelle, um die Landesstraßen im Stadtgebiet und um Nachbarn, die Ruhe brauchen.
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Einsatzbereit
Zwischen Autobahn und Baufeld liegen oft nur wenige Kilometer, aber sie führen über Straßen, die auch den übrigen Ort tragen. Die Landesstraßen L 1070 und L 1073 kreuzen sich im Stadtgebiet. Ein Lkw, der dort in eine Warteschlange gerät, blockiert nicht nur die eigene Entladung, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Wir planen deshalb Lieferfenster so, dass Fahrzeuge nicht gleichzeitig am Tor ankommen.
Hinzu kommt, dass Verkehrsstörungen auf der Autobahn die Anfahrt verlängern können. Eine Liefersteuerung, die nur auf Idealzeiten beruht, scheitert beim ersten Stau. Wir sehen deshalb Puffer vor und legen fest, welche Lieferungen zeitkritisch sind. Betonfahrzeuge etwa haben eine begrenzte Verarbeitungszeit, ein Container mit Dämmstoff nicht.
Hermsdorf ist zudem Schulstandort mit Gymnasium, Berufsschulzentrum, Regelschule und Grundschulen. Wo in der Nähe gebaut wird, laufen morgens und mittags viele Kinder und Jugendliche zu Fuß, mit dem Rad oder per Bus. Die Anlieferung folgt dann Zeitfenstern, die diese Spitzen meiden.

Wir erfassen, welche Gewerke wann welches Material brauchen. Daraus leiten wir Routen, Entladestellen und Lagerzonen ab. Das Konzept berücksichtigt die Zufahrt von der Anschlussstelle und die Straßen im Ort.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Wer früher oder später kommt, wird auf einen Pufferplatz geleitet oder neu eingetaktet. So entsteht kein Rückstau am Tor.
Wir planen Anlieferungen so, dass Schulwege, Wohnstraßen und Gewerbebetriebe in der Nähe möglichst wenig beeinträchtigt werden. Feste Zeiten sind für Anwohner leichter zu ertragen als wechselnde.
Das Konzept wird nicht einmal erstellt und abgelegt. Wir passen Fenster an, wenn Gewerke wechseln oder Lieferungen ausfallen. Die Beteiligten halten wir auf dem Laufenden.
Lieferungen kommen verteilt statt gebündelt am Tor an.
Staus auf der Autobahn bringen den Bauablauf nicht sofort durcheinander.
Nachbarn und Schulwege werden bei der Zeitplanung berücksichtigt.
Alle Gewerke wissen, wann und wo sie ihr Material erwarten können.
→ Wir planen Puffer ein und stufen Lieferungen nach Dringlichkeit. Zeitkritisches Material bekommt feste Vorrangfenster, anderes lässt sich verschieben.
→ Das Slot-Management verteilt die Ankünfte. Wartende Fahrzeuge stehen auf einer vorgesehenen Fläche statt auf der Straße.
→ Wir legen Fenster außerhalb der Schulwegspitzen fest und lenken den Lieferverkehr über Wege, die nicht durch Fußgängerbereiche führen.
→ Im Konzept steht, wer entlädt, wohin das Material kommt und wer es weiterverteilt. Das spart Suchzeiten auf dem Baufeld.
Große Elemente und viele Lkw verlangen genaue Fenster und Pufferflächen.
Mehrere Gewerke teilen sich Wege, die Anlieferung muss mit dem laufenden Betrieb benachbarter Firmen abgestimmt sein.
Material kommt in kleinen Mengen und zu festen Zeiten, damit Bewohner ungestört bleiben.
Fenster richten sich nach Unterrichtsbeginn und Pausen, größere Anlieferungen laufen in den Ferien.

Wir sammeln Termin- und Materialplanung aller Gewerke und prüfen die Zufahrt von der Autobahn zum Baufeld.
Routen, Entladestellen, Pufferflächen und Zeitfenster werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Lieferanten erhalten ihr Fenster und die Zufahrtshinweise, Abweichungen werden gemeldet.
Wir passen Fenster und Wege an, wenn sich Bauablauf oder Verkehrslage ändern.
Liegt eine Baustelle in der Nähe der Anschlussstelle Hermsdorf-Ost und werden dort Hallenelemente angeliefert, dann hängt der Ablauf an wenigen Lkw. Wir legen für jedes Fahrzeug ein Fenster fest, bestimmen die Entladestelle und halten einen Pufferplatz bereit, falls ein Fahrzeug früher eintrifft.
Meldet ein Fahrer eine Verzögerung auf der Autobahn, dann rückt die nächste Lieferung auf. So bleibt der Kran ausgelastet und der Bauzeitplan stabil. Ist das Baufeld in Schulnähe, dann verlegen wir die Fenster außerhalb der Schulwegzeiten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrt, Tor und Lagerflächen bestimmen, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind. Die Zugangskontrolle am Tor kann die Fenster überwachen, die Entsorgung nutzt dieselben Wege in der Gegenrichtung.
Deshalb stimmen wir das Konzept mit Bauleitung und Gewerken ab. Gibt es bei einem Vorhaben in Hermsdorf Besonderheiten, etwa eine Baustelle mit Nachbarbetrieb oder Schulferien als Bauzeit, dann nehmen wir sie in den Plan auf.
Am Hermsdorfer Kreuz laufen A 4 und A 9 zusammen, 2015 wurden dort rund 113.000 Fahrzeuge pro Tag gezählt. Störungen wirken sich auf die Anfahrt aus. Deshalb planen wir Puffer und Vorrang für zeitkritische Lieferungen.

Schicken Sie uns Termine und Gewerke, dann entwerfen wir die Lieferfenster für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hermsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit