
Wer eine Baustelle in Saulheim beliefert, fährt meist über die A 63 zwischen Mainz und Alzey an und nutzt dann die Landesstraße 401. Von dort geht es in die Ortsteile oder ins Gewerbegebiet. Auf dem letzten Stück entscheidet sich, ob eine Lieferung pünktlich ankommt. Die Straßen im Ortskern sind schmal, im Gewerbegebiet teilt sich der Baustellenverkehr die Straße mit dem laufenden Betrieb.
Logistik-Management legt fest, wann welcher Lastwagen wohin fährt. Zeitfenster, Reihenfolge und Zufahrtswege werden vorab abgestimmt. Das Ziel ist eine Baustelle, auf der Material dann eintrifft, wenn es gebraucht wird. Wartende Fahrzeuge in der Straße sollen die Ausnahme sein.
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Mit knapp 7.900 Einwohnern ist Saulheim einer der größten Orte der Verbandsgemeinde Wörrstadt. In den Ortsteilen wohnen viele Familien dicht an den Straßen, die auch Baufahrzeuge nutzen. Lieferungen müssen daher zu Zeiten stattfinden, die Anwohner möglichst wenig stören. Wo Schulen und Kitas liegen, spielen Ankunftszeiten morgens und mittags eine eigene Rolle.
Die Zufahrt zum Gewerbegebiet an der A 63 ist ein Verkehrsweg, den auch Einzelhandel und Logistikunternehmen nutzen. Baulieferverkehr kommt dort zusätzlich hinzu. Gelingt es, Betonmischer, Sattelzüge und Kranlieferungen auf Zeitfenster zu verteilen, bleibt die Straße frei. Abstimmungen mit den Nachbarbetrieben können dabei sinnvoll sein.
Rheinhessen ist von Weinbau geprägt. Das hat Folgen für die Straßen. Zur Zeit der Lese sind Feld- und Ortswege mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren. Wer Baulieferungen plant, rechnet mit solchen Spitzen und legt Umleitungen oder Ausweichzeiten fest. Auch die Bahnstrecke Alzey–Mainz mit ihren Übergängen gehört zum Bild: Sperrungen und Zugfolgen wirken auf die Verkehrslage im Ort.

Wir erfassen alle Lieferungen eines Bauvorhabens, von Beton über Fertigteile bis zu Gerüsten. Daraus entsteht ein Konzept mit Zufahrtswegen, Abladestellen und Reihenfolge, zugeschnitten auf Saulheim.
Jedes Fahrzeug bekommt ein Fenster und eine Abladestelle. Das verhindert, dass mehrere Lastwagen gleichzeitig an der Baustellenzufahrt stehen.
Die Route von der A 63 und der L 401 bis zur Baustelle wird festgelegt und den Lieferanten mitgeteilt. Schmale Stellen im Ortskern werden dabei bewusst umfahren.
Anwohner, Betriebe und die Gemeinde erfahren frühzeitig, wann besonders viel Verkehr zu erwarten ist. Das senkt Konflikte und Nachfragen.
Material ist da, wenn die Gewerke es brauchen, ohne dass Fahrzeuge in der Straße warten.
Die Straßen im Ort bleiben für Anwohner, Busse und Landwirte nutzbar.
Standzeiten von Lastwagen sinken. Damit sinkt auch der Aufwand für Entladung und Absperrung.
Planbare Lieferungen machen den Bauablauf für alle Beteiligten verlässlicher.
→ Die Route wird vorab auf Schleppkurven geprüft. Wo es nicht passt, werden Umschlag am Ortsrand und kleinere Fahrzeuge für das letzte Stück eingeplant.
→ Zeitfenster werden verteilt und mit Lieferanten bestätigt. Verspätungen werden gemeldet, die Reihenfolge wird angepasst.
→ Für die Wochen mit viel Betrieb auf den Wegen werden Zeiten und Wege abgestimmt, damit Baufahrzeuge nicht im Stau stehen.
→ Ruhezeiten werden eingehalten, laute Lieferungen sinnvoll gelegt. Wer anfragt, bekommt eine feste Ansprechstelle.
Viele Lieferungen von Beton, Rohren und Fertigteilen über wenige Zufahrten, oft neben bewohnten Straßen.
Kleine Baustellen mit engen Zufahrten, bei denen jeder Lastwagen im Takt kommen muss.
Großfahrzeuge im Gewerbegebiet, das mit Handel und Logistik geteilt wird.
Lieferungen, die zu Arbeitszeiten und Sperrpausen passen müssen.

Wir sammeln, welche Materialien wann kommen. Danach prüfen wir die Anfahrt von A 63 und L 401 bis zur Baustelle.
Aus Bauablauf und Straßenlage entsteht ein Plan mit Fenstern, Routen und Abladestellen.
Fahrer und Händler erhalten Route, Zeitfenster und Ansprechstelle, bevor sie losfahren.
Verspätungen und neue Bedarfe werden eingearbeitet, der Plan wird mit dem Baufortschritt angepasst.
Liegt eine Baustelle im Ortskern von Ober-Saulheim, dann kommen die Lastwagen von der A 63 über die L 401 und treffen auf enge Straßen. Ein Betonmischer braucht ein exaktes Fenster, denn der Beton hält nicht beliebig lange. Gleichzeitig soll die Straße für den Linienbus frei bleiben. In diesem Fall wird jede Lieferung mit Uhrzeit, Route und Abladestelle festgelegt.
Dann stimmen sich Baustelle und Lieferant vorab ab. Der Fahrer weiß, wo er hält, wie lange er bleibt und wohin er danach fährt. Kommt es zu einer Verzögerung, wird das Fenster geschoben und nicht überfahren. Die Straße bleibt nutzbar. Die Baustelle bekommt ihr Material ohne Stau.
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Sicherheitsdienstleistungen
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DMB Mitglied
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Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrt, Wendebereiche und Abladeflächen müssen vorhanden sein, damit Zeitfenster überhaupt eingehalten werden können. Umgekehrt zeigt die Liefersteuerung, wo die Einrichtung nachgeschärft werden muss.
Mit der Baustellensicherheit wirkt es am Tor zusammen. Dort wird geprüft, wer anliefert und wann. Mit der operativen Baulogistik verbindet es die Entsorgung, denn leere Fahrzeuge können Abfälle mitnehmen. So entsteht ein durchgängiger Ablauf von der Anfahrt bis zum Abtransport.
Üblicherweise über die A 63 zwischen Mainz und Alzey und dann über die Landesstraße 401 in die Ortsteile oder ins Gewerbegebiet. Welche Route zur jeweiligen Baustelle passt, wird mit Blick auf Straßenbreite und Gewicht festgelegt.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben, wir ordnen Zufahrt, Zeitfenster und Abladestellen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Saulheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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