
Saulheim liegt in einer Landschaft, die vom Weinbau geprägt ist. Rheinhessen ist das größte Weinanbaugebiet Deutschlands und zugleich eine der am wenigsten bewaldeten Regionen. Zwischen Feldern, Rebflächen und Siedlung bleiben Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen schmal. Wer hier baut, trifft deshalb auf Auflagen, die dem Boden, dem Wasser und den Arten gelten.
Umweltkontrollen sorgen dafür, dass diese Auflagen eingehalten werden. Sie halten fest, was auf der Baustelle geschieht, kontrollieren Schutzmaßnahmen und dokumentieren das Ergebnis. Das gilt auch dann, wenn der Eingriff klein wirkt, denn die Lage am Gewässer oder am Feldrand macht aus einem kleinen Bauvorhaben schnell einen Fall für die Naturschutzbehörde.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Zwischen Nieder- und Ober-Saulheim liegt die renaturierte Mühlbachaue, rund zehn Hektar groß, als Biotop und Bürgerpark angelegt. Der Mühlbach fließt durch das Gebiet. Auch der Saulheimer Bach gehört zu den Gewässern der Verbandsgemeinde. Baustellen in Gewässernähe dürfen kein Wasser verschmutzen. Aufstellflächen, Betankung und Lagerung müssen so geplant sein, dass nichts in den Bach gelangt.
Die Böden in Rheinhessen sind überwiegend Löss, daneben gibt es mergelige und lehmige Schichten. Löss ist fruchtbar, aber empfindlich gegen Verdichtung und Erosion. Bei Erdarbeiten an Hängen kann Regen Boden ausspülen und in Gräben schwemmen. Wo Oberboden abgetragen wird, ist sein getrennter Umgang wichtig, damit er später wieder nutzbar ist.
Am Ortsrand grenzen Neubaugebiete und Gewerbeflächen an Äcker, Rebflächen und Feldwege. Solche Randlagen sind Lebensraum für Vögel, Reptilien und Insekten, auch wenn sie auf den ersten Blick unscheinbar wirken. Bei Rodungen, Gehölzschnitt und Bauvorbereitung gelten Fristen und Vorgaben des Artenschutzes. Eine Begleitung vor Ort stellt sicher, dass sie beachtet werden und nachgewiesen sind.

Wir prüfen, welche Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht für die Baustelle gelten. Danach kontrollieren wir ihre Umsetzung im Bauablauf.
Wir achten darauf, dass Betriebsstoffe sicher gelagert werden, kein Wasser verunreinigt wird und Oberboden getrennt behandelt wird.
Wo Schutzzäune, Fristen für Gehölzarbeiten oder Kontrollgänge vorgeschrieben sind, überprüfen wir sie regelmäßig und halten Funde fest.
Kontrollgänge, Mängel und Maßnahmen werden schriftlich festgehalten. So lässt sich gegenüber Behörden belegen, dass die Auflagen erfüllt wurden.
Auflagen werden eingehalten, was Stillstand und Nachforderungen durch Behörden vorbeugt.
Schäden an Boden und Gewässer werden früh erkannt und begrenzt.
Die Dokumentation schützt den Bauherrn bei Rückfragen und Prüfungen.
Umweltschutz ist Teil des Bauablaufs und kein Störfaktor kurz vor der Abnahme.
→ Lager- und Betankungsflächen werden mit Abstand zum Wasser geplant. Kontrollen prüfen, ob Rückhaltung und Abdeckung eingehalten werden.
→ Bodenmieten werden abgedeckt, Gräben gesichert und Fahrwege befestigt. Nach Regen wird die Baustelle kontrolliert.
→ Fristen werden vorab geprüft und eingeplant. Vor Beginn wird kontrolliert, ob geschützte Arten betroffen sind.
→ Jede Kontrolle wird mit Datum und Befund festgehalten. Der Bericht liegt vor, wenn die Behörde fragt.
Erdarbeiten, Oberbodenabtrag und Baustraßen im Übergang zur Feldflur.
Vorhaben an Bachläufen und Gräben, bei denen Wasserschutz im Mittelpunkt steht.
Größere Flächenversiegelung mit Auflagen zu Entwässerung und Ausgleich.
Vorbereitende Arbeiten, bei denen Fristen und Artenschutz beachtet werden müssen.

Wir lesen Genehmigung und Fachgutachten und legen fest, was auf der Baustelle zu kontrollieren ist.
Aus den Auflagen entsteht ein Plan mit Kontrollpunkten, Zeiten und Zuständigkeiten.
Wir gehen die Baustelle regelmäßig ab und prüfen Gewässer, Boden und Schutzmaßnahmen.
Befunde werden festgehalten, Mängel gemeldet und Maßnahmen nachverfolgt.
Liegt ein Neubaugebiet am Ortsrand von Saulheim in der Nähe eines Bachs, dann gelten Auflagen für Gewässerschutz und Bodenumgang. Der Oberboden wird abgetragen und in Mieten gelagert, die Baustraße führt entlang eines Grabens. In diesem Fall legt die Begleitung zu Beginn fest, wo Boden liegt, wo getankt wird und wie Regenwasser abgeleitet wird.
Dann folgen regelmäßige Kontrollgänge. Wird nach einem Starkregen Boden in den Graben gespült, wird das festgehalten und behoben, bevor es größer wird. Der Bericht zeigt, welche Maßnahmen getroffen wurden. Das hilft, wenn später Fragen von der Behörde kommen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen sind eng mit der Einrichtung verbunden. Wo Container, Lager und Betankung stehen, entscheidet über den Schutz von Boden und Wasser. Auch die Wege der Lastwagen gehören dazu, denn Fahrspuren verdichten den Boden.
Mit der operativen Baulogistik teilt sich die Begleitung die Entsorgung. Saubere Trennung und geordnete Abfuhr verhindern Verunreinigungen. Das Logistik-Management hilft, Fahrten zu bündeln und damit Belastungen für Boden und Anwohner zu senken.
Wenn Genehmigung oder Naturschutzrecht sie vorsehen, zum Beispiel bei Eingriffen in Gehölze, Gewässernähe oder Flächen mit Artenschutzbedeutung. Was gilt, ergibt sich aus den Unterlagen Ihres Vorhabens. Wir helfen, das einzuordnen.

Schicken Sie uns die Auflagen Ihres Vorhabens, wir besprechen den Kontrollumfang.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Saulheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit