
Fast jede Lieferung nach Nierstein läuft über wenige Straßen. Die B 9 führt als Ortsdurchfahrt am Rhein entlang, die B 420 beginnt im Ort. Parallel verläuft die Bahnstrecke zwischen Mainz und Mannheim. Wer Material anliefern lässt, trifft dort auf Pendler, Busse und Ausflugsverkehr zugleich.
Logistik-Management heißt für uns, die Lieferungen einer Baustelle als Ablauf zu planen. Wer kommt wann, wo wird entladen und wie geht es wieder hinaus? Für Nierstein sind das Fragen der Zeitfenster, der Fahrzeuggröße und der Rücksicht auf Nachbarn und Winzer.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die B 9 ist die Hauptachse. Eine Zählung aus dem Jahr 2017 ergab etwa 23.500 Fahrzeuge am Tag, auf der B 420 waren es gut 13.000. Wartende Lkw verschärfen jeden Stau sofort. Deshalb sollte kein Fahrzeug auf der Straße auf einen freien Entladeplatz warten müssen. Ein Zeitfenster je Lieferung ist dort eine Voraussetzung und kein Zusatz.
Für Lkw im Durchgangsverkehr gilt in Nierstein ein Verbot, Anlieferungen für Baustellen vor Ort sind davon nicht gemeint. Trotzdem müssen Spediteure ihre Anfahrt kennen. Wir geben Fahrern eine klare Zufahrtsbeschreibung mit, damit sie nicht über enge Wohnstraßen oder Wirtschaftswege am Hang ausweichen.
Der Ortskern und die Weinlagen verlangen Rücksicht. Wirtschaftswege am Roten Hang sind für Traktoren gebaut und keine Baustraßen. Zur Lese und im Rebschnitt wird der Hang genutzt. In den Gassen der Altstadt gibt es kaum Wendemöglichkeiten. Liefermengen und Fahrzeuggrößen sind darauf abzustimmen.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und legen fest, welche Fahrzeuge Ihre Baustelle erreichen können. In Nierstein fließt dabei der Blick auf Ortsdurchfahrt, Altstadtgassen und Weinwege ein.
Jeder Lkw erhält ein Zeitfenster und einen Entladeplatz. Lieferungen, die zu früh oder zu spät eintreffen, werden umgeleitet oder gesammelt, bevor sie die Straße blockieren.
Wir legen Anfahrtswege fest, geben sie den Spediteuren weiter und stimmen Wendepunkte und Zwischenhalte ab. Das Ziel ist ein Ablauf, bei dem niemand rückwärts auf die Ortsdurchfahrt stößt.
Wir informieren Anlieger über Lieferzeiten und halten Rücksprache, wenn sich Fenster verschieben. Bei Betrieben am Hang berücksichtigen wir deren Arbeitsspitzen.
Kein Lkw wartet auf der Ortsdurchfahrt, weil jede Lieferung ein festes Zeitfenster hat.
Fahrer kennen ihre Route durch Nierstein und weichen nicht auf ungeeignete Wege aus.
Die Baustelle bekommt das Material, wenn sie es braucht. Sie kommt mit weniger Lagerfläche aus.
Anwohner und Betriebe wissen, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist.
→ Wir verlegen Lieferfenster in verkehrsärmere Zeiten und sorgen dafür, dass nie mehr Fahrzeuge anrücken, als gleichzeitig entladen werden können.
→ Wir wählen kleinere Fahrzeuge oder Umladepunkte und geben den Fahrern eine feste Zufahrtsroute vor.
→ Die Zufahrtsbeschreibung nennt die zulässige Strecke ausdrücklich. Wir kontrollieren, ob Fahrer sie einhalten.
→ Wir planen größere Anlieferungen außerhalb der Hauptlesezeit und halten Material vorab bereit.
Hohe Liefermengen über wenige Zufahrten, die zeitlich sauber getaktet werden müssen.
Baustellen direkt an einer stark befahrenen Straße, bei denen Warteverkehr vermieden werden muss.
Kleine Fahrzeuge, enge Gassen und häufige kleine Lieferungen.
Anlieferung auf Hofflächen, abgestimmt mit dem Betrieb im Weinjahr.

Wir klären, welche Fahrzeuge die Baustelle erreichen und wo sie entladen können.
Wir legen die Fenster nach Verkehrslage, Gewerken und Entladeplätzen fest.
Fahrer erhalten Route, Fenster und Ansprechpartner schriftlich vorab.
Wir verfolgen den Ablauf täglich und verschieben Fenster, sobald sich Lage oder Bauphase ändern.
Liegt eine Baustelle an der Ortsdurchfahrt, dann gibt es meist keinen Platz zum Warten. Wir legen in diesem Fall mehrere kurze Zeitfenster am Tag fest und lassen Fahrzeuge erst losfahren, wenn der Entladeplatz frei gemeldet ist. Betonlieferungen und andere Zeitkritische erhalten feste Vorrangfenster.
Befindet sich das Bauvorhaben im Altstadtkern, dann kommen nur kleine Fahrzeuge in Betracht. Größere Mengen werden außerhalb gesammelt und in kleinen Fahrten nachgeführt. Das Material liegt dann nur wenige Stunden an der Baustelle und nicht tagelang im Weg.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Entladeplatz, Wendefläche und Lager liegen, bestimmt die Zahl der möglichen Zeitfenster. Wir planen beides gemeinsam, damit sich der Lieferplan nach der tatsächlichen Fläche richtet.
Im laufenden Betrieb arbeiten Lieferplanung, Zugangskontrolle und Entsorgung Hand in Hand. Wer die Zufahrt kontrolliert, sieht sofort, ob die Fenster eingehalten werden. Abweichungen kann er früh melden.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster und einen freien Entladeplatz. Fahrzeuge fahren erst an die Baustelle, wenn der Platz frei ist. So entsteht kein Warteverkehr auf der Ortsdurchfahrt, auch wenn mehrere Gewerke gleichzeitig beliefert werden.

Beschreiben Sie uns Baustelle und Zufahrt, dann bekommen Sie einen Vorschlag für Zeitfenster und Wegeführung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nierstein. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit