
Material gelangt nach Oppenheim vor allem über die B 9, die durch die Stadt führt und Mainz mit Worms verbindet. Von dort geht es in die Altstadt. Genau dort wird es eng. Ein Lkw, der auf der Bundesstraße noch problemlos fährt, kommt in der verwinkelten Altstadt oft nicht weiter.
Logistik-Management heißt, diese Kette von der Bestellung bis zum Baufeld zu planen. Wann kommt welches Material an, auf welchem Weg und mit welchem Fahrzeug? Wer nimmt es an, wohin wird es gestellt und wann ist die Gasse wieder frei? In Oppenheim sind das keine Nebenfragen, sondern die Grundlage, damit die Baustelle läuft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt am Rhein zwischen Mainz und Worms und ist über die Bundesstraße gut erreichbar. Die Anbindung an den Mainzer Autobahnring im Norden und die A 6 im Süden macht die Anfahrt planbar. Schwierig wird erst der letzte Abschnitt. Dort entscheiden Gassenbreite und Kurven darüber, welches Fahrzeug überhaupt zum Baufeld kommt.
Hinzu kommt die Nachbarschaft. Der Kern ist dicht bebaut, rund um Marktplatz und Rathaus wohnen und arbeiten Menschen, Gäste besuchen Kellerführungen und die Katharinenkirche. Lieferverkehr konkurriert dort mit Fußgängern und Anwohnern. Wer Zeitfenster festlegt, sollte Zeiten mit viel Betrieb meiden.
Auch der Kalender spielt eine Rolle. Oppenheim ist eine Weinstadt mit Festen und Veranstaltungen, dazu kommen Festspiele in der Burgruine. An solchen Tagen ändern sich Verkehr und Parkplatzlage. Das Liefermanagement berücksichtigt das bei der Terminplanung und hält Ausweichzeiten bereit.

Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster und einen Platz. So stehen nicht zwei große Fahrzeuge gleichzeitig vor derselben Gasse. Bei Verzug wird das Fenster neu vergeben und die Baustelle informiert.
Wir legen Routen von der B 9 zum Baufeld fest und stimmen die Fahrzeugart auf die engste Stelle ab. Wo ein Sattelzug nicht mehr durchkommt, wird in kleinere Einheiten umgeladen.
Wenn direkt am Baufeld kein Platz ist, braucht es einen Umschlagpunkt in der Nähe. Dort wird Material gesammelt und gebündelt zum Baufeld gebracht, statt es einzeln anzufahren.
Liefertermine, die Anwohner oder Betriebe betreffen, werden vorab kommuniziert. Das senkt Beschwerden und verhindert, dass Zufahrten zugestellt sind, wenn sie gebraucht werden.
Lieferungen kommen in einer Reihenfolge, die zum Bauablauf passt.
Gassen und Zufahrten bleiben für Anwohner nutzbar.
Leerlauf durch wartende Gewerke wird seltener.
Die Bauleitung sieht jederzeit, was angekündigt ist und was noch fehlt.
→ Material wird an einem Punkt außerhalb der engsten Gasse umgeladen. Kleinere Fahrzeuge übernehmen den Rest. Die Taktung wird im Lieferplan festgelegt.
→ Alle Lieferungen laufen über einen gemeinsamen Plan. Wer anliefern will, bucht ein Zeitfenster. Überschneidungen fallen so vorher auf.
→ Wir tragen bekannte Termine in den Lieferplan ein und legen schwere oder laute Lieferungen auf ruhigere Tage.
→ Wir prüfen Fahrwege vorab auf Kurvenradien und Engstellen und wählen Fahrzeuge, die dort sicher fahren und anhalten können.
Viele kleine Lieferungen in schmale Gassen mit Gegenverkehr durch Anwohner.
Anlieferung bei laufendem Betrieb, bei dem Schulwege und Eingänge frei bleiben müssen.
Umbauten von Betrieben und Kellern, bei denen Termine an Saison und Veranstaltungen hängen.
Lieferungen am Rhein mit Zufahrt über die B 9 und Rücksicht auf Gleisnähe.

Wir sammeln, welche Materialien wann gebraucht werden und welche Gewerke beliefert werden.
Die Anfahrt von der Bundesstraße zum Baufeld wird auf Breite, Kurven und Nachbarschaft geprüft.
Zeitfenster, Fahrzeuge und Entladeplätze werden festgelegt und allen Beteiligten mitgeteilt.
Während der Bauzeit werden Verschiebungen aufgefangen und der Plan laufend aktualisiert.
Wird eine Baustelle in einer engen Gasse beliefert, dann reicht oft ein einziges falsch gewähltes Fahrzeug, um den Verkehr zu blockieren. Der Fahrer steht fest, andere Lieferungen warten und der Zeitplan wackelt. Um das zu vermeiden, prüft das Logistik-Management vorab die Strecke und legt Fahrzeuggröße, Anfahrt und Entladeplatz fest.
Kommt dann doch ein größeres Fahrzeug, etwa weil Material gebündelt werden soll, wird es an einem geeigneten Punkt entladen. Von dort bringen kleinere Fahrzeuge in mehreren Fahrten das Nötige zum Baufeld. Das dauert in der Summe länger als eine einzelne Anfahrt, ist aber verlässlicher.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Lieferplan baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Lagerflächen, Umschlagpunkte und Wendeplätze liegen, steht dort fest. Die Logistik nutzt diese Flächen und meldet, wenn sich der Bedarf ändert.
Auch Entsorgung und Personaleinsatz hängen an den Zeitfenstern. Wer Material anliefert, kann Abfälle oft gleich mitnehmen. Gleichzeitig müssen die Leute am Baufeld wissen, wann sie Ware annehmen und weiterverteilen.
Das hängt von der Gasse ab. Auf der B 9 sind große Fahrzeuge kein Problem, im Altstadtkern werden Gassenbreite und Kurven schnell zur Grenze. Wir prüfen die Strecke vorab und wählen Fahrzeuge entsprechend.

Nennen Sie uns Standort und Bauablauf. Wir zeigen Ihnen, wie sich Anlieferung und Zeitfenster für Ihr Vorhaben organisieren lassen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Oppenheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit