
Nieder-Olm hat eine Verkehrslage, die Lieferungen leicht macht und zugleich fordert. Die A 63 läuft westlich der Stadt und ist über die Anschlussstellen Nieder-Olm Nord und Saulheim erreichbar. Von dort sind es nur wenige Kilometer bis zur Baustelle. Auf der Autobahn zwischen Mainz-Süd und Nieder-Olm wird bei hohem Verkehr der Seitenstreifen freigegeben, was zeigt, wie dicht der Verkehr hier zeitweise ist.
Das Logistik-Management für eine Baustelle in Nieder-Olm legt fest, wann welcher Lastzug auf welchem Weg ankommt. Es verbindet die schnelle Autobahnanbindung mit den letzten Metern durch Wohnstraßen, vorbei an Schulen und einem Ortskern mit Pariser Straße und Kirche St. Georg. Das Ziel ist ein Materialfluss, der Baustelle und Nachbarschaft nicht gegeneinander ausspielt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Anreise per Autobahn ist einfach, die Schwierigkeit liegt auf den letzten Kilometern. Lastzüge, die an der Anschlussstelle abfahren, müssen auf Landesstraßen und durch Wohnstraßen zur Baustelle. Wir planen deshalb Zufahrtsrouten vorab und geben sie den Fahrern und Lieferanten mit, damit niemand auf der Suche nach der Einfahrt durch Nebenstraßen kreist.
In der Stadt liegen Gymnasium, Integrierte Gesamtschule, Grundschule und Förderschulen. Morgens und mittags kommen Schülerverkehr und Elternfahrten dazu. Anlieferungen mit schwerem Gerät legen wir möglichst außerhalb dieser Spitzen, sofern der Bauablauf es zulässt. Das Logistik-Management macht diese Zeitfenster zur Regel und nicht zur Ausnahme.
Nieder-Olm hat ein ausgebautes Gewerbegebiet im Nordwesten mit eigenem Lieferverkehr. Wer dort oder in der Nähe baut, teilt sich die Straße mit Lastzügen anderer Betriebe. Eine Abstimmung der Anlieferfenster verhindert, dass sich Fahrzeuge vor Toren und Einfahrten stauen.

Jede Anlieferung bekommt ein festes Zeitfenster. Das gilt für Betonmischer genauso wie für Fassadenelemente. In Nieder-Olm legen wir die Fenster so, dass Schulzeiten und Ruhezeiten in Wohnlagen berücksichtigt sind.
Wir legen fest, welche Straßen die Fahrzeuge nutzen, wo sie wenden und wo sie warten. Dazu gehört die Frage, ob eine Zufahrt über die Pariser Straße oder über eine Umgehung sinnvoller ist.
Fahrzeuge, die zu früh ankommen, sollen nicht auf der Straße stehen. Wir planen einen Wartebereich oder eine Abstimmung mit dem Fahrer, sodass die Zufahrt frei bleibt und der Einweiser weiß, wer als Nächstes kommt.
Wer braucht wann den Kran, wann die Zufahrt, wann die Ladefläche? Wir sammeln die Bedarfe der Gewerke und legen einen gemeinsamen Takt fest, der auch bei Änderungen im Bauablauf trägt.
Lieferungen kommen zu festen Zeiten statt im Pulk.
Die Zufahrt bleibt frei, auch wenn mehrere Gewerke gleichzeitig Material brauchen.
Anwohner und Schulen erleben weniger Behinderung durch den Baustellenverkehr.
Der Bauablauf wird nicht von Wartezeiten und Umwegen gebremst.
→ Ein verbindlicher Slotplan, den jeder Lieferant vorab bekommt und bestätigt, verhindert Warteschlangen vor der Einfahrt.
→ Schwerlastanlieferungen werden außerhalb der Hauptzeiten des Schülerverkehrs gelegt, wo immer der Ablauf das zulässt.
→ Ein Anfahrtsblatt mit Karte und Hinweisen geht mit der Bestellung raus. Der Einweiser steht an der Einfahrt bereit.
→ Wir planen Puffer in die Slots ein und halten Ausweichreihenfolgen bereit, damit ein verspäteter Lastzug nicht den ganzen Tag verschiebt.
Große Bauvorhaben nahe der A 63 mit vielen Lastzügen und Tragwerksteilen, die genau getaktet werden müssen.
Mehrfamilienhäuser und Nachverdichtung, wo nur ein Lastzug gleichzeitig passt.
Arbeiten an oder nahe Schulgebäuden, bei denen Anlieferungen die Schulwege nicht stören dürfen.
Tiefbauarbeiten, bei denen Materialtransporte und Aushubabfuhr über denselben Straßenzug laufen.

Wir klären Anfahrtswege, Engstellen, Schulzeiten und Nachbarschaft rund um die Baustelle.
Aus Bauzeitenplan und Gewerken entsteht ein Konzept mit Routen, Zeitfenstern und Wartebereichen.
Lieferanten bekommen ihre Fenster und Anfahrtsinfos, bestätigen und halten sich daran.
Im Betrieb passen wir Slots an, wenn sich Termine verschieben. Die Zufahrt bleibt dabei frei.
Liegt eine Baustelle in einem Wohngebiet am Stadtrand und hat nur eine schmale Zufahrt, dann bekommen Betonlieferungen am Tag der Decke ein enges Raster. Der erste Mischer fährt von der Anschlussstelle direkt zur Einfahrt, der zweite wartet am vereinbarten Platz, bis der erste abgeladen hat. So steht kein Fahrzeug auf der Straße. Anwohner können passieren.
Fällt der Termin mit dem Beginn des Unterrichts zusammen, verschieben wir die Anlieferung um einige Stunden. Fehlt ein Lastzug, rückt der nächste auf, ohne dass die Reihenfolge der Gewerke gestört wird. Der Slotplan wird dabei laufend angepasst und bleibt für alle Beteiligten einsehbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen. Zufahrt, Wendeflächen und Wartezonen müssen im Einrichtungsplan vorgesehen sein. Wir stimmen beides aufeinander ab, bevor die erste Lieferung ansteht.
Ebenso greift es in die operative Baulogistik und die Sicherheit: Wer die Zufahrt steuert, muss wissen, wann Personal am Tor steht und wann ein Schrankendienst nötig ist. In Nieder-Olm hilft das, den Verkehr auch bei engen Zufahrten ruhig zu halten.
Die Autobahnanbindung verkürzt den Hauptweg. Die Planung gilt deshalb den letzten Kilometern: Wir legen Routen von der Anschlussstelle zur Baustelle fest, damit Lastzüge nicht durch Wohnstraßen suchen müssen.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeitenplan, wir zeigen Ihnen, wie sich Lieferfenster und Zufahrt sinnvoll ordnen lassen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nieder-Olm. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit