
Der Stadtteil Burbach wird von der B 51 und der Bahnstrecke nach Trier durchzogen, im Süden fließt die Saar. Dazwischen liegen Wohnstraßen, ein Gewerbepark und ein früheres Werksgelände. Jede Lieferung muss durch diese Lage hindurch und trifft auf Anwohner, Busse und Querungen, die sich nicht beliebig ersetzen lassen.
Logistik-Management bedeutet, Lieferungen so zu takten, dass sie zum Platz auf der Baustelle passen. Für Saarbrücken-Burbach entwickeln wir ein Konzept aus Anfahrtswegen, Zeitfenstern und Abladestellen. Es soll vermeiden, dass Fahrzeuge in den Straßen warten oder gleichzeitig am Tor ankommen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die B 51 bildet die Hauptachse des Stadtteils und verläuft parallel zur Bahnstrecke. Die Burbacher Straße führt über die Gersweiler Brücke hinüber nach Gersweiler, die Hubert-Müller-Straße stellt die Verbindung zur A 1 her, die L 272 weist Richtung Riegelsberg. Für Lieferketten heißt das: Wer von der Autobahn kommt, nutzt wenige Wege. Genau diese sind am stärksten belegt.
Die Stadtautobahn am Saarufer wird bei hohem Pegel überflutet, im Stadtgebiet gilt das ab einem Wasserstand von etwa 3,90 Metern. Ein Konzept für Burbach braucht deshalb eine Ausweichroute, die nicht über die Uferstraßen führt. Die Disponenten der Lieferanten erhalten sie vor dem ersten Abruf, nicht erst am Tag des Hochwassers.
Querungen über Fluss und Gleise sind begrenzt. Die Saar wird nur an wenigen Brücken überschritten. Die Strecke durch den Stadtteil trennt Wohnbereiche voneinander. Zeitfenster entscheiden darüber, ob zwei Lastwagen sich an einer Engstelle begegnen oder nacheinander ankommen.

Wir legen fest, über welche Straßen Lieferverkehr zur Baustelle gelangt. Fahrer erhalten dazu eine verständliche Wegbeschreibung. In Saarbrücken-Burbach gehört dazu eine Alternative für den Fall, dass eine Strecke am Fluss gesperrt ist.
Jede Lieferung erhält ein Fenster, damit nicht mehrere Fahrzeuge zugleich am Tor stehen. Beton, Fertigteile und Stahl bekommen eigene Zeiten, abgestimmt auf Kran und Abladefläche.
Wir bestimmen, wo entladen wird und wie Fahrzeuge die Baustelle verlassen. Auf engen Grundstücken ist ein Einbahnweg oft die einzige Möglichkeit, Rückwärtsfahren zu vermeiden.
Wir informieren Anlieger über Anlieferzeiten, wenn Lieferverkehr durch Wohnstraßen oder an Schulen vorbeiführt. Wo Bushaltestellen betroffen sind, sprechen wir Haltezeiten gesondert ab.
Fahrzeuge kommen nacheinander an, statt sich vor dem Tor zu stauen.
Kran und Entladeplatz sind genau dann frei, wenn das Material eintrifft.
Eine Hochwasserroute liegt bereit, bevor sie gebraucht wird.
Anwohner wissen, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist. Beschwerden werden seltener.
→ Wir verteilen Lieferungen über den Tag und legen Anfahrten außerhalb der Stoßzeiten, soweit die Gewerke das zulassen.
→ Ein zweiter Anfahrtsweg steht im Konzept. Lieferanten bekommen ihn vorab, damit Abrufe nicht ins Leere laufen.
→ Wir planen Routen so, dass Fahrzeuge nur an wenigen Stellen queren müssen. Schwerlastfahrer bekommen Hinweise zu Tragfähigkeit und Durchfahrtshöhen.
→ Anlieferzeiten richten wir nach Schulbeginn und Schulschluss aus und halten Gehwege frei.
Großvolumige Anlieferung von Beton, Fertigteilen und Fassadenelementen auf Flächen, die an Hauptstraße und Parkplätze grenzen.
Material kommt oft in kleineren Mengen, dafür häufiger und auf Wegen, die für Veranstaltungsbetrieb frei bleiben müssen.
Arbeiten entlang der Verkehrsachsen, bei denen Lieferung und Verkehrslenkung zusammenfallen.
Baustellen in engen Straßen mit festen Lieferfenstern, damit Anwohner und Busverkehr nicht behindert werden.

Wir prüfen Anfahrtsrouten, Engstellen, Brücken und Zufahrten rund um das Baufeld.
Zeitfenster, Abladestellen und Ausweichrouten werden schriftlich zusammengefasst.
Disponenten erhalten Wegbeschreibung und Fenster, bevor sie Fahrzeuge einplanen.
Wir pflegen die Fenster laufend und reagieren auf Verspätungen oder gesperrte Strecken.
Liegt eine Baustelle nahe der B 51, dann kommen Lieferungen meist über die Autobahn und müssen die letzten Kilometer durch dichten Verkehr. Wir legen in diesem Fall ein Fenster je Fahrzeug fest und lassen die Fahrer vorher einen Treffpunkt anfahren, an dem sie auf das Signal zur Weiterfahrt warten. Das Tor bleibt frei und die Straße ebenso.
Meldet der Pegel der Saar einen Anstieg, dann stellen wir die Anfahrtswege auf die Ausweichroute um. Die Disponenten der Lieferanten erhalten die geänderte Wegbeschreibung. Zeitfenster rücken so, dass sich Fahrzeuge an den Brücken nicht stauen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Die dort festgelegten Zufahrten, Abladeflächen und Lagerplätze sind der Rahmen, in dem Zeitfenster überhaupt sinnvoll sind. Ändert sich der Plan, ändern sich die Fenster mit.
Mit der operativen Baulogistik hängt die Steuerung eng zusammen, weil das Personal vor Ort Lieferungen annimmt und einlagert. Die Zugangskontrolle am Tor prüft Fahrzeuge anhand der Liste, die aus dem Konzept stammt.
Wir legen vorab eine Ausweichroute fest, die nicht über die Ufernähe führt. Die Disponenten der Lieferanten erhalten sie zusammen mit den Zeitfenstern, damit bei steigendem Pegel niemand improvisieren muss.

Beschreiben Sie uns Ihr Bauvorhaben und die erwarteten Lieferungen. Wir entwerfen daraus ein Konzept mit Wegen, Zeitfenstern und Ausweichroute.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Saarbrücken-Burbach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit