
Wer eine Baustelle in Saarbrücken-Bübingen beliefert, fährt meist über die B 51. Sie führt durch den Ort und hat eine Ortsumgehung. Von dort aus sind die Autobahnen A 6 und A 620 über den Anschluss bei Güdingen zu erreichen, der Flughafen liegt etwa neun Kilometer entfernt. Für ein Logistik-Management bedeutet das: Die Anfahrt ist gut zu planen, der letzte Abschnitt zur Baustelle dagegen oft nicht.
Denn im Ort steigt das Gelände von der Saar bis zum Meerwald an. Die Straßen am Hang sind für Schwerlastverkehr nicht gebaut. Ein Konzept für Saarbrücken-Bübingen legt deshalb fest, welche Fahrzeuge wann auf welchem Weg zur Baustelle fahren und wo sie bis dahin warten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Bahnhof liegt an der Linie S1 der Saarbahn, der Ort wird außerdem von der Buslinie 131 bedient. Der Berufsverkehr auf der B 51 und im Ortskern trifft also auf Bahn und Bus. Anlieferungen mit Lastzügen lassen sich in dieser Lage nur mit festen Zeitfenstern verträglich legen. Wer Fahrzeuge ohne Absprache anrollen lässt, blockiert schnell Haltestellen oder Einmündungen.
Im Industriegebiet zwischen Saar und Bahnlinie teilen sich Baustellen die Straßen mit dem laufenden Werks- und Paketverkehr. Dort geht es weniger um Steigungen als um enge Wendeflächen und gemeinsame Zufahrten. Jede Lieferung, die zur falschen Zeit eintrifft, steht im Weg und hält andere auf. Ein Zeitfensterplan verteilt die Ankünfte so, dass Entladung und Fremdverkehr sich nicht überlagern.
Am Bübinger Berg liegen Wohnstraßen mit Anwohnerverkehr. Dort bestimmen Steigung und Straßenbreite, welches Fahrzeug überhaupt hinauffahren kann. Häufig lohnt es sich, Material im Tal zu bündeln und mit kleineren Fahrzeugen nach oben zu bringen. Das schont die Straßen und lässt die Anwohner möglichst ungestört.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus Anfahrtswege, Wartebereiche und Entladeplätze ab. Für Saarbrücken-Bübingen gehört die Frage dazu, ob ein Vorhaben im Tal oder am Hang liegt.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. So kommt Material zum richtigen Zeitpunkt. Mehrere Fahrzeuge stehen nicht gleichzeitig an der Einfahrt. Berufsverkehr und Fahrplan von Bahn und Bus fließen in die Planung ein.
Wo Fahrzeuge die Steigung nicht nehmen können, planen wir Umschlag auf einer Fläche im Tal und eine Weiterfahrt in kleineren Einheiten. So bleiben große Lastzüge auf der Hauptstraße.
Nachbarn, Betriebe und Behörden erhalten rechtzeitig Hinweise, wann mit größeren Anlieferungen zu rechnen ist. Das senkt die Zahl der Nachfragen und beugt Konflikten vor.
Weniger Wartezeit für Fahrzeuge, weil jede Lieferung ein festes Fenster hat.
Straßen, Haltestellen und Einmündungen im Ort bleiben frei von wartenden Lastzügen.
Das Material kommt zu dem Zeitpunkt, an dem das Gewerk es braucht.
Anwohner und Nachbarbetriebe wissen im Voraus, wann es lauter oder enger wird.
→ Wir legen Anlieferungen außerhalb der Spitzen und halten Wartebereiche bereit, die nicht auf der Fahrbahn liegen.
→ Wir prüfen vorab, welche Fahrzeuge die Strecke nehmen können. Material bündeln wir im Tal für die Weiterfahrt.
→ Ein fester Zeitplan sorgt dafür, dass Lieferungen für die Baustelle den Betrieb der Nachbarn nicht aufhalten.
→ Anlieferungen ohne Fenster werden an einer Anmeldestelle gesteuert und erst bei freier Entladefläche zur Baustelle gelassen.
Stahl, Beton und Fassadenteile für Erweiterungen im Industriegebiet, wo mehrere Betriebe dieselbe Straße nutzen.
Materialtransport zu Baugrundstücken in Wohnstraßen mit Steigung und Anwohnerverkehr.
Kleinere Bauvorhaben zwischen bewohnten Häusern, bei denen jede Lieferung auffällt.
Anlieferungen außerhalb der Bring- und Abholzeiten, damit Kinder und Lieferverkehr nicht aufeinandertreffen.

Wir prüfen die Anfahrt, die Straßenbreiten und die Entladestellen und legen fest, welche Fahrzeuge wann fahren dürfen.
Für jede Lieferung entsteht ein Zeitfenster, abgestimmt auf Gewerke, Verkehrsspitzen und Nachbarn.
Lieferanten erhalten Weg und Zeitpunkt vorab und werden an der Einfahrt eingewiesen.
Wir beobachten den Ablauf der Anlieferungen. Fenster und Wege passen wir an den Baufortschritt an.
Entsteht ein Mehrfamilienhaus an einer Straße am Bübinger Berg, dann kommen Beton, Steine und Fertigteile meist mit großen Fahrzeugen. Die Straße ist für diese Last zu eng oder zu steil, zugleich fahren Anwohner zur Arbeit und Kinder zur Schule.
Dann legt das Logistik-Management fest: große Fahrzeuge entladen auf einer Fläche im Tal, kleinere Einheiten bringen das Material zur Baustelle. Die Zeitfenster liegen zwischen den Hauptverkehrszeiten. Wer anliefert, kennt Weg und Zeitpunkt vorher.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Die Wege und Flächen, die dort festgelegt werden, bestimmen, wo entladen wird und wie weit der Weg bis zum Einbauort ist. In Saarbrücken-Bübingen mit seinen Höhenunterschieden lohnt es sich, beide Pläne gemeinsam zu entwickeln.
Für die Ausführung kommt der operative Teil dazu: Personal für Lagerplatz, Verbringung und Entsorgung. Wo eine Zugangskontrolle nötig ist, stimmen wir die Zeitfenster mit der Einfahrt ab, damit Fahrzeuge nicht ungeprüft auf das Gelände rollen.
Die B 51 führt durch den Ort und hat eine Ortsumgehung, die A 6 und A 620 sind über den Anschluss bei Güdingen erreichbar. Für den letzten Abschnitt zur Baustelle prüfen wir, ob die Straße für das Fahrzeug geeignet ist.

Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben und die Art der Lieferungen. Wir melden uns und klären, wie die Anlieferung laufen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Saarbrücken-Bübingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit