
Reutlingen liegt zwischen Stuttgart und Ulm, etwa 31 Kilometer südlich der Landeshauptstadt und zwölf Kilometer östlich von Tübingen. Material kommt hier aus mehreren Richtungen an. Im Stadtgebiet treffen Lieferfahrzeuge auf Pendler, Busse und Anwohner.
Logistik-Management heißt in Reutlingen deshalb, jede Lieferung einem Zeitfenster und einer Route zuzuordnen. Wir planen die Anfahrt vom Stadtrand bis zum Baufeld, steuern die Abfolge der Fahrzeuge und halten die Nachbarschaft im Blick.
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Einsatzbereit
Die Stadt ist ein Wirtschaftszentrum zwischen Stuttgart und dem Bodensee. Das bedeutet dichten Lieferverkehr durch Betriebe und Handel. Baustellenfahrzeuge reihen sich in diesen Takt ein und sollten ihn nicht zusätzlich verstopfen. Zeitfenster für Anlieferungen werden deshalb mit dem Tagesverkehr abgestimmt.
Für den Durchgangsverkehr gibt es mit dem Scheibengipfeltunnel eine Ortsumgehung. Für Lieferungen ist die Wahl der Route dennoch wichtig: Wer ein Baufeld in der Altstadt beliefert, fährt anders als jemand, der ein Gewerbegrundstück am Stadtrand erreicht. Ein Anfahrtsplan legt das pro Baustelle fest.
Die Stadt arbeitet mit Parkraumbewirtschaftung und Lärmaktionsplan. Für die Logistik folgt daraus, dass Halteflächen, Ruhezeiten und Lieferzeiten mit den örtlichen Regeln zusammenpassen müssen, damit die Nachbarschaft die Baustelle mitträgt.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Er sagt, was wann wohin geliefert wird und wo Fahrzeuge warten, entladen und wenden.
Jede Anlieferung bekommt ein Zeitfenster. Das verhindert, dass Betonmischer, Sattelzüge und Kleintransporter gleichzeitig an der Einfahrt stehen und Straßen blockieren.
Spediteure erhalten einen klaren Anfahrtsweg mit Hinweisen zu Engstellen, Einfahrt und Abladeort. So müssen Fahrer nicht im Stadtgebiet suchen.
Wir informieren Nachbarbetriebe und Anwohner über Lieferzeiten und halten Zufahrten für sie frei. Das senkt die Zahl der Beschwerden und vermeidet Streit um Fahrwege.
Fahrzeuge warten nicht im öffentlichen Straßenraum, sondern werden zum richtigen Zeitpunkt auf das Baufeld geführt.
Zwischenlager bleiben klein, weil Gewerke ihr Material erst bekommen, wenn sie es brauchen.
Konflikte bleiben die Ausnahme, weil Anwohner und Nachbarbetriebe vorab wissen, wann Verkehr entsteht.
Der Bauablauf verliert keine Zeit durch Wartezeiten an Zufahrt und Kran.
→ Wir legen große Anlieferungen in verkehrsarme Fenster und verteilen Lieferungen über den Tag, damit sich keine Fahrzeugschlange vor dem Baufeld bildet.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferplan. Überschneidungen werden früh erkannt, weil jedes Gewerk die freien Zeiten sieht.
→ Wir wählen Fahrzeuggrößen passend zur Straße und legen Entladepunkte auf das Baugrundstück, damit Straßen nicht länger als nötig belegt sind.
→ Lieferzeiten orientieren sich an üblichen Ruhezeiten. Anwohner und angrenzende Betriebe erfahren vorab, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Hallen mit hohem Materialbedarf, bei denen Lieferfenster zum Betriebsverkehr der Nachbarn passen müssen.
Sanierungen und Neubauten in engen Straßen, wo Fahrzeuge kaum Platz zum Warten haben.
Bauten an Bahnflächen und Haltepunkten, bei denen Anlieferung und Betrieb der Strecke nebeneinander laufen.
Mehrfamilienhäuser in Wohnlagen, wo Lieferzeiten und Anwohnerinteressen abgestimmt werden müssen.

Wir klären Zufahrten, Engstellen und Nachbarn rund um das Baufeld und sammeln die Liefervorhaben der Gewerke.
Aus den Bestellungen entsteht ein Plan mit Zeitfenstern, Fahrzeugarten und Entladepunkten.
Fahrer erhalten Anfahrtsweg, Zeitfenster und Ansprechperson, damit die Anlieferung beim ersten Mal klappt.
Verschieben sich Lieferungen, passen wir den Plan an. Die Zufahrt bleibt dabei frei.
Liegt eine Baustelle in der Nähe der Altstadt und soll Beton in mehreren Fahrten kommen, dann planen wir ein enges Zeitraster. Jede Fahrt hat ihr Fenster, die Mischer werden nacheinander zum Baufeld geführt und keiner wartet auf der Straße.
Entsteht dagegen ein Gebäude in einem Gewerbegebiet mit viel Betriebsverkehr, dann trennen wir die Zeiten der Baustellenlieferungen vom Schichtwechsel der Nachbarn. Spediteure bekommen einen festen Anfahrtsweg und werden an der Einfahrt in Empfang genommen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet eng mit Bauleitung und Einkauf zusammen. Wir erhalten die Bestellungen der Gewerke, tragen sie in den Lieferplan ein und melden Konflikte, bevor sie auf der Baustelle spürbar werden.
Dazu gehören Informationen an Spediteure, Hinweise zur Einfahrt und die Abstimmung mit der Einrichtung der Baustelle. So greifen Flächen, Wege und Zeiten ineinander.
Durch Zeitfenster. Jede Lieferung hat einen festen Termin und einen Entladeplatz auf dem Baufeld. Fahrzeuge, die zu früh kommen, werden vor dem Stadtgebiet gehalten und nacheinander zugeführt.

Beschreiben Sie Baufeld und Bauablauf. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Zeitfenster, Anfahrt und Entladepunkte.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Reutlingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit