
Tübingen wirkt auf der Karte überschaubar, im Verkehr zählt dennoch jede Minute. Das Neckartal ist eng, die Hänge steigen schnell an. Viele Straßen teilen sich Autos, Busse, Radfahrer und Fußgänger. Ein Lastwagen, der zur falschen Zeit an einer Baustelle ankommt, blockiert dort schnell mehr als nur die eigene Zufahrt.
Logistik-Management heißt, Lieferungen vorab zu planen. Wir erfassen, was wann auf die Baustelle muss, vergeben Zeitfenster und halten die Reihenfolge der Anfahrten fest. So lässt sich vermeiden, dass sich mehrere Fahrzeuge in derselben Straße stauen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt hat 23 Stadtteile, davon zehn äußere. Zwischen Kernstadt, Universitätsvierteln und den äußeren Ortschaften bewegen sich Baufahrzeuge auf Wegen, die sehr unterschiedlich ausgebaut sind. Ein Konzept muss deshalb für jede Baustelle die konkrete Anfahrt betrachten: Welche Straße ist breit genug? Wo ist eine Wendemöglichkeit? Wo liegt die nächste Haltefläche?
Rund 26.300 Studierende und viele Beschäftigte der Universität und der Kliniken prägen den Tagesverlauf. Morgens und am späten Nachmittag sind Wege voll. Bei der Taktung von Lieferungen berücksichtigen wir solche Spitzen und legen schwere Anlieferungen möglichst in ruhigere Stunden. Absprachen mit der Stadt sind dabei Teil der Planung.
Wohnen und Bauen liegen in vielen Quartieren dicht beieinander. Anwohner sollen Zufahrten zu Häusern und Garagen nutzen können, auch wenn nebenan gebaut wird. Das Management von Zeitfenstern ist darum zugleich ein Stück Nachbarschaftspflege: Es verkürzt Wartezeiten, reduziert Lärmspitzen und macht Abläufe für alle berechenbar.

Wir erfassen Materialflüsse, Gewerke und Lieferketten und leiten daraus einen Ablaufplan für Anlieferung, Zwischenlager und Abtransport ab. Das Konzept berücksichtigt die tatsächliche Anfahrt zur Baustelle.
Jedes Fahrzeug bekommt ein Zeitfenster, das mit dem Baufortschritt und dem Straßenverkehr abgestimmt ist. Werden Zeiten überschritten, passen wir die Folgeslots an.
Wo Halteverbote, Sperrflächen oder Sondergenehmigungen nötig sind, bereiten wir die Unterlagen für die Bauleitung vor. Anwohner erhalten Hinweise zu Zeiten und Zufahrten.
Innerhalb der Baustelle legen wir fest, wo Fahrzeuge fahren, halten und wenden. Fußgänger und Fahrzeuge werden getrennt, damit Abläufe sicher bleiben.
Lieferungen kommen nacheinander statt gleichzeitig an.
Weniger Wartezeit für Fahrer und Gewerke senkt Leerlauf auf der Baustelle.
Anwohner und Verkehr erfahren frühzeitig, was auf sie zukommt.
Der Materialfluss lässt sich anhand der Zeitfenster nachvollziehen.
→ Zeitfenster entzerren die Ankünfte. Wartende Fahrzeuge werden an einer Warteposition außerhalb des engen Bereichs gehalten, bis die Zufahrt frei ist.
→ Wir legen schwere Anlieferungen in ruhigere Stunden und planen Einweisung an der Zufahrt, damit Fahrzeuge langsam und sichtbar einfahren.
→ Vorab klären wir Steigung, Breite und Wendemöglichkeit der Strecke und teilen den Lieferanten die vorgesehene Route mit.
→ Feste Zeiten und klare Information vorab machen den Betrieb berechenbar. Bei Änderungen informieren wir rechtzeitig.
Auf Schnarrenberg und Morgenstelle fallen Umbauten neben dem laufenden Betrieb an. Zufahrten für Rettungsfahrzeuge und Patienten haben Vorrang.
In dicht bebauten Stadtteilen verteilt sich der Lieferverkehr auf wenige Straßen. Zeitfenster sorgen für Ordnung.
Enge Gassen verlangen kleinere Fahrzeuge, gestaffelte Anlieferung und kurze Haltezeiten.
Auf Flächen im Talgrund treffen Baustellenverkehr und Betriebsverkehr aufeinander, was abgestimmte Zufahrten erfordert.

Wir prüfen Anfahrt, Straßenbreiten, Haltemöglichkeiten und Nachbarschaft der Baustelle.
Aus Bauzeitenplan und Lieferübersicht entsteht ein Plan mit festen Zeitfenstern je Gewerk.
Lieferanten, Bauleitung und gegebenenfalls Behörden und Nachbarn erhalten die Planung.
Wir verfolgen die Anlieferungen, verschieben Slots bei Bedarf und halten den Plan aktuell.
Liegt eine Baustelle in einem dicht bewohnten Quartier mit nur einer Zufahrt, dann bekommen Betonlieferung, Stahl und Ausbaumaterial jeweils ein eigenes Zeitfenster. Zwischen den Fenstern bleibt Platz, damit Fahrzeuge ohne Rückstau aus- und einfahren.
Wird zeitgleich im Nachbarhaus gebaut, dann stimmen wir die Zeiten mit der benachbarten Baustelle ab. So entsteht in der Straße kein doppelter Verkehr. Anwohner haben klare Ansprechpartner.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Plan der Baustelleneinrichtung zurück. Wo Lager und Wendeflächen liegen, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können.
Mit Zugangskontrolle und operativer Baulogistik wird der Ablauf an der Einfahrt zusammengeführt. Wer ankommt, ist angemeldet und wird dorthin geleitet, wo er entladen kann.
Das Neckartal ist eng, viele Straßen teilen sich Auto-, Rad- und Fußverkehr. Ohne Planung stauen sich Lieferungen schnell vor der Baustelle. Ein Konzept legt Zeiten, Routen und Warteflächen fest und entlastet so Baustelle und Umgebung.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeitenplan. Wir schlagen Ihnen ein Konzept für Zeitfenster und Wege vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Tübingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit