
Herrenberg liegt an der A 81 und an der B 296, die von Calw nach Tübingen führt. Wer Material liefert, kommt meist schnell bis zur Stadt. Dann beginnt der schwierige Teil: die letzte Strecke bis zum Baufeld.
Logistik-Management heißt, diese Strecke zu ordnen. Wir legen fest, wann welches Fahrzeug eintrifft, wo es wartet und wie es entladen wird. Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss ohne Stau vor dem Tor.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Zwischen Autobahn und Kernstadt fließt viel Pendler- und Durchgangsverkehr. Die B 296 führt durch die Stadt. Die Anschlussstellen Herrenberg und Gärtringen leiten Lastzüge auf dieselben Straßen. Lieferzeiten in den Stoßzeiten verlängern Fahrten und blockieren Zufahrten. Fenster außerhalb dieser Zeiten sind meist verlässlicher.
In der Altstadt rund um Marktplatz und Stiftskirche ist die Fahrbahn schmal. Fachwerkhäuser stehen direkt am Straßenrand. Ein Lastzug dreht dort nicht. Hier lohnt sich eine Umladung auf kleinere Fahrzeuge an einem Punkt am Stadtrand, von dem aus in Etappen geliefert wird.
Im Industriegebiet Gültstein und im Gewerbegebiet Daimlerstraße fahren neben Baufahrzeugen auch Lieferwagen und Lkw der Betriebe. Dort gilt es, Warteplätze und Einbahnregelungen so zu legen, dass kein Fahrzeug die Betriebsabläufe der Nachbarn behindert.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Termine und erstellen daraus einen Ablaufplan. Er zeigt, wann was angeliefert wird und wo es abgestellt wird.
Jede Lieferung bekommt ein festes Zeitfenster. Fahrer erfahren vorab Tor, Fenster und Ansprechpartner. Verspätete Fahrzeuge werden neu eingetaktet.
Wir suchen Flächen, auf denen Fahrzeuge warten können, ohne Straßen zu blockieren. Einweiser führen sie dann zum Entladepunkt.
Anwohner, Betriebe und Schulen erfahren, wann mit Verkehr zu rechnen ist. Das senkt Beschwerden und Konflikte im Alltag.
Fahrzeuge warten nicht im öffentlichen Straßenraum, sondern an dafür vorgesehenen Punkten.
Gewerke müssen nicht auf Material warten und arbeiten durch.
Nachbarn wissen, wann Verkehr zu erwarten ist.
Der Lieferplan lässt sich bei Terminverschiebungen anpassen.
→ Ein Slot-System verteilt die Anfahrten über den Tag. Wer zu früh kommt, wartet auf einer ausgewiesenen Fläche.
→ Wir planen kleinere Fahrzeuge und feste Entladepunkte. Material wird in Teilmengen angeliefert und möglichst bald verbaut.
→ Die Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Plan. Konflikte werden vorher gelöst und nicht erst am Tor.
→ Ruhezeiten und Einfahrtswege werden vorab bekannt gemacht. Auffälligkeiten nehmen wir auf und passen den Plan an.
Sanierung im Fachwerkbestand mit enger Zufahrt und Anlieferung in kleinen Mengen.
Große Lieferungen von Stahl und Beton im Industriegebiet Gültstein, nahe der Anschlussstelle.
Arbeiten an Durchgangsstraßen, bei denen Lieferverkehr und Umleitungen zusammen geplant werden müssen.
Neubaugebiete in Affstätt, Kuppingen oder Oberjesingen mit Ortsdurchfahrten als Lieferweg.

Wir sammeln Bestellungen, Fahrzeugtypen und Wunschtermine aller Gewerke.
Aus den Daten entsteht ein Zeitfensterplan mit Warteplätzen und Entladepunkten.
Lieferanten bekommen Tor, Fenster und Ansprechpartner. Einweiser steuern die Zufahrt.
Wir vergleichen Plan und Wirklichkeit und stellen den Fensterplan bei Bedarf neu ein.
Liegt eine Baustelle an der B 296 oder an einer Zufahrt von der A 81, dann treffen Lkw-Anfahrten auf dichten Berufsverkehr. In diesem Fall verlegen wir die Fenster auf die Stunden zwischen den Spitzen und legen einen Warteplatz fest, der nicht an der Hauptstraße liegt.
Liegt das Baufeld in einer engen Gasse der Altstadt, dann planen wir die Anlieferung in zwei Stufen. Der große Lkw fährt einen Umschlagpunkt an. Von dort bringen kleinere Fahrzeuge das Material zum Haus. Der Fahrplan wird jeweils am Vortag bestätigt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Einrichtung auf. Wo Tor, Lager und Kran stehen, bestimmt, wie schnell entladen werden kann. Umgekehrt zeigt der Lieferplan, ob die Einrichtung ausreicht.
Auch Zugangskontrolle und Entsorgung hängen daran. Wer am Tor einfährt, wird erfasst. Der Abtransport von Abfall nutzt dieselben Zeitfenster wie die Anlieferung.
Wir legen Lieferfenster zwischen die Spitzen und geben sie den Lieferanten vorab bekannt. Wer zu früh ankommt, wartet an einem ausgewiesenen Platz. So bleibt die Durchgangsstraße frei. Die Entladung beginnt ohne Warten am Tor.

Nennen Sie uns Baufeld, Gewerke und Termine. Wir erstellen einen Vorschlag für Lieferfenster und Warteplätze.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Herrenberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit