
Wer in Radeberg baut, liefert über wenige Straßen an. Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Görlitz–Dresden, im Norden verläuft die B 6. Innerhalb des Stadtgebiets bündelt sich der Verkehr auf einigen Hauptachsen. Kommt ein Sattelzug zur falschen Zeit, steht er schnell im Weg von Anwohnern, Bussen und anderen Betrieben.
Unser Logistik-Management plant Materialflüsse so, dass Lieferungen zu festen Zeitfenstern eintreffen und Entladeplätze frei sind. Dazu gehören ein Zeitfensterplan für Lkw, Absprachen mit den Lieferanten und eine Regel für Wartezonen außerhalb der engen Straßen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Radeberg hat mit rund 18.700 Einwohnern die höchste Bevölkerungsdichte im Landkreis Bautzen. Auf wenig Fläche teilen sich viele Menschen die Straßen. Ein Lieferverkehr, der ohne Absprache anrollt, fällt dort sofort auf. Das merken zuerst die Nachbarn.
Im Zentrum rund um den Markt sind Straßen schmal und Einbahnregelungen oder Parkflächen schränken das Wenden ein. Große Fahrzeuge brauchen dort eine vorab geplante Route samt Einweiser. Das gilt besonders dann, wenn der Platz am Baufeld nur für einen Lkw gleichzeitig reicht.
In den Ortsteilen Großerkmannsdorf, Liegau-Augustusbad und Ullersdorf sind die Wege länger und die Straßen oft schlicht ausgebaut. Hier geht es weniger um Enge als um Anfahrtszeiten und darum, dass Lieferungen gebündelt kommen, statt in vielen kleinen Fahrten.

Jeder Lkw erhält ein Fenster. Wir bündeln Anlieferungen nach Gewerk und nach Platz am Baufeld, damit nie mehr Fahrzeuge warten, als Entladestellen vorhanden sind.
Wir legen fest, über welche Straßen angeliefert wird und wo Fahrzeuge warten, wenn die Entladung noch läuft. So bleiben Zufahrten für Rettungsfahrzeuge und Busse frei.
Lieferanten erhalten Fahrtbeschreibung, Fenster und Ansprechpartner. Wer sich verspätet, meldet sich vorher und bekommt ein neues Fenster zugeteilt.
Wo Anwohner, Schulen oder Betriebe an der Strecke liegen, sprechen wir Liefertage und ruhige Zeiten vorab ab. Das schafft Verständnis und vermeidet Beschwerden.
Ihr Material trifft zu dem Zeitpunkt ein, an dem es verbaut werden kann.
Straßen und Zufahrten bleiben für Anwohner, Busse und Rettungsfahrzeuge nutzbar.
Lagerflächen werden kleiner, weil weniger Material vorgehalten werden muss.
Ein klarer Ablauf spart den Gewerken Wartezeit auf dem Baufeld.
→ Das Fensterraster verteilt sie auf den Tag. Wer außerhalb seines Fensters kommt, wartet in der Zone, die wir dafür vorsehen.
→ Wir wählen kleinere Fahrzeuge oder Umladungen vor der Innenstadt, wo ein Sattelzug nicht wenden kann. Einweiser sichern die Rückwärtsfahrt.
→ Liefertage und Fahrtzeiten werden mit den Beteiligten abgestimmt. Halten in zweiter Reihe wird durch die Planung vermieden.
→ Wir sammeln Bestellungen mehrerer Gewerke und lassen sie als Sammellieferung kommen. Das senkt die Zahl der Fahrten.
Neubauten mit vielen Gewerken, bei denen Beton, Fenster und Ausbaumaterial in dichter Folge ankommen.
Anbauten an Produktionsgebäuden, bei denen Lieferungen den Werkverkehr nicht kreuzen dürfen.
Sanierungen in geschlossener Bebauung mit schmalen Straßen und begrenztem Halteraum.
Bauten an Einrichtungen, an denen Zufahrten für Krankenwagen und Besucher frei bleiben müssen.

Wir erfassen Zufahrten, Engstellen, Linienverkehr und Nachbarn rund um das Baufeld.
Aus Terminplan und Gewerken entsteht ein Raster mit Fenstern, Routen und Wartezonen.
Jeder Lieferant bekommt Fenster, Route und einen Ansprechpartner für Abweichungen.
Während der Bauzeit werden Fenster angepasst, wenn sich Termine oder Mengen ändern.
Liegt eine Baustelle an einer Straße mit Linienbus und Wohnbebauung, dann reicht ein ungeregelter Lieferverkehr aus, um den Betrieb zu stören. In diesem Fall teilen wir den Vormittag in feste Fenster, legen eine Wartezone abseits der Strecke fest und weisen jeden Fahrer vorab in die Route ein.
Wird dagegen ein Betonmischer oder ein Kran angeliefert, dann sprechen wir Termin und Sperrbereich mit den Nachbarn ab, bevor das Fahrzeug losfährt. Direkt nach dem Abladen geben wir den Platz wieder frei, damit der nächste Lkw ins Fenster passt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept baut auf dem Einrichtungsplan auf. Wo Entladeflächen, Kran und Lager stehen, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden. Wir entwickeln beide Pläne deshalb gemeinsam.
Im laufenden Betrieb setzen Kräfte der operativen Baulogistik die Zeitfenster um. Sie nehmen Lieferungen an, weisen ein und melden Abweichungen, sodass das Konzept nicht nur auf Papier besteht.
Wir prüfen zuerst die Zufahrt und die Fläche am Baufeld. Danach legen wir fest, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig entladen können. Danach teilen wir die Lieferungen in Fenster ein. Wartezonen liegen abseits der engen Straßen, sodass Anwohner und Busse nicht blockiert werden.

Sagen Sie uns, was wann auf die Baustelle muss. Wir erstellen daraus einen Lieferplan.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Radeberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit