
Eine Baustelle beginnt nicht mit dem Bagger, sondern mit der Frage, wo alles stehen soll. In Radeberg fällt die Antwort je nach Lage sehr verschieden aus. Rund um den Markt mit dem Rokoko-Rathaus ist die Bebauung dicht und jeder Quadratmeter Lagerfläche knapp. In Wohngebieten wie am Sandberg oder in der Südvorstadt gibt es dagegen mehr Raum, dafür sind Nachbarn und Kindertagesstätten nah.
Wir planen die Baustelleneinrichtung für Vorhaben in Radeberg und den Ortsteilen Großerkmannsdorf, Liegau-Augustusbad und Ullersdorf. Das umfasst Containerstellplätze, Baustraßen, Lagerflächen sowie Zaunverlauf und Beschilderung. Auf Wunsch entsteht daraus ein Einrichtungsplan, den alle Gewerke vor Baubeginn kennen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt im Westlausitzer Hügel- und Bergland auf etwa 250 Metern Höhe. Das Gelände ist flachwellig. Die Große Röder sowie die Schwarze Röder durchziehen das Stadtgebiet. Für die Einrichtung heißt das: Tragfähigkeit und Wasserführung des Bodens gehören an den Anfang der Planung, besonders für Containerstellplätze und schwere Baustraßen.
Am Westrand grenzt die Dresdner Heide an Radeberg. Dort herrscht sandiger, nährstoffarmer Untergrund vor, in den Bachtälern kommen feuchte Böden dazu. Wer in Waldrandlage einrichtet, plant Lagerflächen für Treibstoffe und Betriebsstoffe so, dass sie dem Bodenschutz genügen und ein Aushub nicht in vernässte Bereiche reicht.
Im Stadtkern verengt die geschlossene Bebauung die Zufahrt. Dort hängt der Einrichtungsplan an der Frage, ob Lager auf dem Grundstück Platz finden oder ob Materialien Just-in-time angeliefert werden. Beides lässt sich nur mit einem Plan lösen, der Zaunlinie, Kranstandort und Schleppkurven gemeinsam betrachtet.

Wir legen fest, wo Büro- und Aufenthaltscontainer, Sanitäranlagen und Lagerzonen stehen. In beengten Lagen am Markt rechnen wir mit Stapelung und kleinen Grundflächen. Auf größeren Grundstücken in den Ortsteilen bleibt Platz für getrennte Bereiche je Gewerk.
Eine Baustraße muss zum Boden passen. Wir prüfen mit Ihnen, wo Tragschichten nötig sind und wie Lkw an die Einfahrt gelangen, ohne den Verkehr auf den Hauptstraßen zu blockieren.
Wir klären, an welchen Stellen Anschlüsse liegen und wie lang die Leitungen werden. Dazu gehört die Abstimmung mit dem Versorger über Termine und Übergabepunkte, damit die Gewerke nicht auf Anschlüsse warten.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrung planen wir nach der Lage. Neben Gehwegen und Schulwegen schützen wir die Passanten durch geordnete Führung. Am Waldrand sichern wir zusätzlich Wege für Spaziergänger ab.
Alle Gewerke arbeiten nach demselben Plan und stehen sich nicht im Weg.
Zufahrten und Stellplätze passen zum Untergrund, sodass Nacharbeiten an Baustraßen ausbleiben.
Anwohner und Passanten werden durch eine klare Verkehrsführung geschützt.
Der Einrichtungsplan lässt sich später ohne Neuplanung an neue Bauphasen anpassen.
→ Wir planen mit mehrgeschossigen Containeranlagen und kleinen Lagerbereichen. Material kommt in Teilmengen, abgestimmt auf den Baufortschritt.
→ Vor der Einrichtung wird geprüft, wo tragfähige Flächen liegen. Stellplätze und Baustraßen wandern dorthin oder bekommen eine passende Tragschicht.
→ Lagerplätze für Betriebsstoffe werden so gelegt, dass sie vom Landschaftsschutz und vom Bodenschutz her unbedenklich sind. Das klären wir vor dem Aufbau.
→ Zaunverlauf, Lärmquellen und Anlieferwege richten wir so aus, dass Zugänge der Nachbarn frei bleiben. Wenn nötig, legen wir laute Arbeiten in abgestimmte Zeitfenster.
Neubauten und Nachverdichtung in Wohngebieten, wo Baustraße, Lager und Zaun neben bewohnten Häusern liegen.
Umbauten an Gebäuden rund um den Markt, bei denen die Einrichtung mit sehr wenig Fläche auskommen muss.
Anbauten an bestehenden Betrieben der Glas- und Getränkeherstellung, bei denen die Einrichtung den laufenden Betrieb freihält.
Projekte in Großerkmannsdorf, Liegau-Augustusbad und Ullersdorf, wo Wege länger sind und Flächen offener liegen.

Wir sichten Lageplan, Zufahrt und Nachbarbebauung und klären, was der Boden trägt.
Container, Lager, Kran, Zaun und Baustraße kommen in einen gemeinsamen Plan.
Gewerke, Bauleitung und gegebenenfalls Behörden erhalten den Plan und melden Änderungswünsche.
Wir richten ein und passen den Plan an, sobald sich die Bauphase ändert.
Liegt eine Baustelle im Kern nahe dem Markt, dann ist das Grundstück oft kleiner als der Bedarf. In diesem Fall teilen wir die Fläche in Zonen auf. Ein Container für Büro und Aufenthalt wird gestapelt, die Lagerfläche wird auf wenige Paletten begrenzt. Der Kran bekommt seinen Platz so, dass die Gehwegseite frei bleibt.
Liegt das Vorhaben dagegen in einem Wohngebiet wie am Sandberg, dann ist mehr Raum vorhanden. Dort planen wir eine Baustraße mit Tragschicht, einen getrennten Fußweg für Beschäftigte und einen Zaun, der Kindertagesstätten und Anlieger sichtbar abgrenzt. Sobald der Rohbau steht, wird der Plan für die Ausbauphase angepasst.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Aus dem Flächenplan ergibt sich, wo Anlieferungen halten dürfen, wo Zugangskontrollen stehen und wo Entsorgungsmulden Platz finden. Deshalb stimmen wir Einrichtungsplan und Logistikkonzept von Beginn an aufeinander ab.
Wer zusätzlich Sicherheit, Sanitäter oder Umweltkontrollen braucht, bekommt auch dafür die Flächen im Plan eingetragen. So entstehen keine nachträglichen Umbauten, wenn eine weitere Leistung dazukommt.
Wir verteilen den Bedarf auf kleine Zonen, stapeln Container und lassen Material in Teilmengen kommen. Der Kranstandort wird so gewählt, dass Gehweg und Zufahrt nutzbar bleiben. Das legen wir im Einrichtungsplan fest, bevor die erste Lieferung eintrifft.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Radeberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit