
Großröhrsdorf im Landkreis Bautzen liegt etwa 20 Kilometer östlich von Dresden und zieht sich als Waldhufendorf rund vier Kilometer an der Alten Poststraße entlang. Wo ein Ort so lang und schmal gewachsen ist, haben viele Grundstücke nur eine einzige Seite zur Straße. Das prägt jede Baustelleneinrichtung: Zufahrt, Lagerfläche und Bauzaun müssen auf wenig Raum zusammenpassen.
Die Baustelleneinrichtung beginnt vor dem ersten Spatenstich. Sie legt fest, wo Container stehen, wo Material liegt, wie Strom und Wasser an die Baustelle kommen und wie ein Lkw ein- und ausfährt. Für Bauplätze in Großröhrsdorf heißt das: Wir planen die Flächen so, dass die Straße vor dem Grundstück frei bleibt und die Nachbarn möglichst wenig von der Baustelle spüren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bebauung entlang der Alten Poststraße ist über Jahrhunderte gewachsen. Wohnhäuser, frühere Fabrikgebäude und Betriebe stehen dicht an der Straße, dahinter folgen lange schmale Flurstücke. Für die Einrichtung bedeutet das oft: Die Lagerfläche liegt hinter dem Bauwerk und nicht davor. Die Wege dorthin müssen so geplant werden, dass Fahrzeuge nicht auf dem Gehweg stehen und der Verkehr im Ort weiterläuft.
Wer auf früheren Betriebsflächen baut, etwa auf Grundstücken aus der Zeit der Bandweberei, muss mit Resten der alten Nutzung rechnen. Das können Fundamente, Leitungen oder befestigte Hofflächen sein. Die Baustelleneinrichtung berücksichtigt das, indem Container, Lagerplätze und Fahrwege dort liegen, wo der Untergrund tragfähig ist und der spätere Rückbau nicht im Weg steht.
Die Umgebung ist flach bis sanft hügelig. Der Wald der Massenei liegt etwa 280 bis 300 Meter über dem Meeresspiegel mit Höhenunterschieden von nur rund zehn Metern. Am Ortsrand Richtung Wald und Niederforst gibt es wenig Spielraum für Ausweichflächen. Eine Einrichtung dort muss mit der Grundstücksgrenze auskommen, denn Fahrwege und Lagerplätze dürfen nicht in den Waldrand oder in Schutzflächen hineinreichen.

Wir zeichnen auf, wo Container, Materiallager, Mulden und Kranstandort Platz finden. Bei den langen schmalen Grundstücken im Waldhufendorf entscheidet oft jeder Meter Breite darüber, ob ein Lkw wenden kann oder rückwärts auf die Ortsstraße fahren muss.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stehen dort, wo sie Wege kurz halten und Zufahrten nicht verstellen. Auf Gewerbeflächen im Ort lassen sich dafür oft größere zusammenhängende Flächen nutzen als an der Alten Poststraße.
Wir klären mit den Versorgern, wo Anschlüsse liegen und wie lang die Leitungen bis zur Baustelle werden. Auf langen Grundstücken ist der Weg vom Hausanschluss zum Bauplatz mitunter beträchtlich und gehört in die Planung.
Der Bauzaun trennt Baustelle und Gehweg. Wo Schulwege vorbeiführen, etwa im Umfeld des Schulzentrums, planen wir die Absperrung so, dass Kinder ungehindert und ohne Engstelle vorbeikommen.
Die Flächen sind festgelegt, bevor die ersten Fahrzeuge kommen.
Zufahrt und Gehweg bleiben auch auf engen Grundstücken nutzbar.
Strom, Wasser und Sanitäranlagen stehen zum Baubeginn bereit.
Der Plan wird mit dem Baufortschritt angepasst und bleibt für alle Gewerke verbindlich.
→ Wir planen eine Einbahnführung über das Grundstück oder legen feste Haltepunkte an der Straße fest, damit niemand rückwärts einfahren muss.
→ Lager- und Containerflächen kommen auf tragfähige Stellen. Fahrwege werden bei Bedarf befestigt, bevor schwere Fahrzeuge einfahren.
→ Wir legen die Grenze der Baustelle fest und markieren sie. Lager und Fahrwege bleiben auf dem eigenen Grundstück.
→ Ein Flächenplan teilt die Bereiche nach Bauphase zu und wird angepasst, sobald ein Gewerk fertig ist.
Neu- und Umbauten auf schmalen Grundstücken, bei denen Lager und Container hinter das Gebäude rücken müssen.
Hallen und Erweiterungen für Kunststoff- und Metallverarbeitung, Maschinenbau oder IT-Dienstleister auf größeren Flächen.
Rückbau und Neunutzung früherer Industriegrundstücke mit Altbestand im Untergrund.
Hallen und Anbauten, bei denen Zaun und Zufahrt den laufenden Betrieb berücksichtigen.

Wir klären Breite, Zufahrt, Untergrund und Nachbarschaft und stimmen die Anforderungen mit der Bauleitung ab.
Container, Lager, Wege und Anschlüsse werden maßstäblich eingezeichnet und mit allen Gewerken besprochen.
Zaun, Container, Anschlüsse und Beschilderung werden vor Baubeginn aufgebaut und abgenommen.
Mit jeder Bauphase prüfen wir den Plan und ändern ihn, wenn der Ablauf es verlangt.
Liegt ein Bauplatz an der Alten Poststraße und ist das Grundstück nur wenige Meter breit, dann entscheidet die Einrichtung über den Ablauf. Die Container kommen an die Seite oder nach hinten, ein Streifen bleibt als Fahrweg frei. Der Materialwechsel läuft über feste Zeiten, damit kein Fahrzeug länger auf der Ortsstraße wartet.
Handelt es sich um eine frühere Betriebsfläche mit alter Bodenplatte, dann wird zuerst geklärt, welche Bereiche belastbar sind. Erst danach werden Lagerplätze und Wege festgelegt. So vermeiden Sie, dass nach den ersten Lieferungen Flächen wieder umgebaut werden müssen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Das Logistik-Management nutzt die festgelegten Haltepunkte und Zeitfenster, die operative Baulogistik die Lager- und Entsorgungsflächen. Die Baustellensicherheit schließt Tor und Zaun an den Plan an.
Wir stimmen die Einrichtung mit der Bauleitung ab und halten den Plan aktuell. Ändert sich der Bauablauf, passen wir Flächen und Zufahrten an, ohne dass die Baustelle stillsteht.
Wir zeichnen zuerst die nutzbare Breite ein und legen dann Fahrweg, Container und Lager nacheinander fest. Oft liegen Container seitlich oder hinter dem Gebäude, damit die Zufahrt von der Alten Poststraße frei bleibt.

Schildern Sie uns Grundstück und Bauablauf. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen und Zufahrt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Großröhrsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit