
Wer in Großröhrsdorf Material anliefert, fährt fast immer über dieselbe Straße. Die Alte Poststraße trägt als Rückgrat des Waldhufendorfs den Ortsverkehr über rund vier Kilometer. Querverbindungen sind selten. Wer einmal abgebogen ist, kommt nicht ohne Umweg zurück. Ein einziger Lkw, der länger hält als vorgesehen, bremst deshalb den Verkehr eines ganzen Ortsteils.
Das Logistik-Management plant die Lieferungen so, dass sich Fahrzeuge nicht begegnen und nicht warten. Es legt Zeitfenster fest, bestimmt Anfahrtswege von der Autobahn bis zur Baustelle und stimmt Abladeorte mit den Gewerken ab. Für Großröhrsdorf heißt das vor allem: wenige Fahrzeuge zur selben Zeit, klare Haltepunkte und eine Reihenfolge, die zum Bauablauf passt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Autobahn 4 verläuft nördlich am Stadtgebiet vorbei, die Anschlussstellen Ohorn und Pulsnitz sind die üblichen Zugänge. Von dort führt der Weg in den Ort über Landstraßen und dann in die lange Ortslage. Für das Logistik-Management ist diese Strecke der eigentliche Engpass, weil sie sich nicht beliebig ersetzen lässt. Lieferanten brauchen deshalb eine klare Wegbeschreibung mit Hinweis auf die richtige Ausfahrt.
Entlang der Straße liegen Wohnhäuser, Betriebe und Schulen dicht beieinander. Das Schulzentrum mit Gymnasium und Oberschule sowie die Praßerschule erzeugen zu bestimmten Tageszeiten Fußgänger- und Fahrradverkehr. Lieferungen in diesen Stunden sind ein Risiko für Kinder und eine Belastung für den Ort. Die Zeitfenster werden deshalb auf Schulbeginn und Schulschluss abgestimmt.
Der Bahnhof an der Strecke Kamenz–Radeberg mit der S-Bahn-Linie S8 gehört zum Ortsbild und zieht Berufsverkehr an. Hinzu kommt der Verkehr zum Gewerbegebiet, in dem Betriebe aus Kunststoff- und Metallverarbeitung, Maschinenbau und IT sitzen. Wer eine Baustelle in diesem Umfeld beliefert, trifft auf Ziel- und Lieferverkehr, der nicht vom Bau stammt, aber in die Planung gehört.

Jede Lieferung bekommt ein festes Fenster. So stehen nie zwei große Fahrzeuge gleichzeitig vor derselben Zufahrt. Der Verkehr auf der Alten Poststraße bleibt in Bewegung.
Wir legen fest, über welche Autobahnausfahrt und welche Straßen eine Lieferung kommt. Den Lieferanten geben wir das schriftlich mit. Abweichungen im Ort lassen sich so vermeiden.
Auf engen Grundstücken wird festgelegt, wo entladen wird und wohin die Fahrzeuge danach rollen. Ein Wendeplatz oder eine Einbahnführung vermeidet Rückwärtsfahrten auf die Ortsstraße.
Anwohner und Betriebe an der Strecke erfahren, wann mit größerem Lieferverkehr zu rechnen ist. Das verhindert Beschwerden und Konflikte um zugestellte Einfahrten.
Der Verkehr auf der Alten Poststraße wird möglichst wenig behindert.
Lieferungen kommen zu Zeiten, in denen Schulwege frei sind.
Wartezeiten für Fahrer und Gewerke werden kürzer.
Anwohner wissen im Voraus, wann mit Anlieferungen zu rechnen ist.
→ Wir verschieben die Lieferung in ein ruhiges Zeitfenster und markieren einen Haltepunkt, der den Gegenverkehr nicht blockiert.
→ Die Fenster liegen außerhalb dieser Stunden, größere Lieferungen werden auf die Zeit dazwischen gelegt.
→ Alle Lieferungen laufen über eine gemeinsame Liste. Ein Fenster wird nur einmal vergeben.
→ Jede Bestellung enthält Ausfahrt, Strecke und Zielpunkt. Bei Bedarf wird eine Beschilderung angebracht.
Stahl-, Beton- und Fassadenlieferungen, die auf größere Fahrzeuge angewiesen sind.
Vorhaben mit Zufahrt direkt von der Ortsachse und wenig Platz zum Warten.
Lieferungen mit Rücksicht auf Schulwege und Unterrichtszeiten.
Abfuhr von Bauschutt in großen Mengen mit eng getakteten Fahrzeugen.

Wir prüfen Anfahrt, Haltemöglichkeiten und sensible Zeiten wie Schulbeginn und Schulschluss.
Aus den Bestellungen der Gewerke entsteht ein Lieferplan mit festen Fenstern und Haltepunkten.
Jeder Lieferant erhält Fenster, Strecke und Ansprechpartner schriftlich.
Während der Bauzeit wird der Plan nachgeführt, wenn sich Termine oder Mengen ändern.
Liegt eine Baustelle an der Alten Poststraße in Sichtweite einer Schule, dann werden Betonlieferungen und Schwerlastfahrten auf die Zeit nach Schulbeginn und vor Schulschluss gelegt. Jedes Fahrzeug erhält ein Fenster und eine Anfahrt über die Autobahnausfahrt, die den kürzesten Weg ohne Umweg durch den Ort ermöglicht.
Ist das Grundstück schmal und ohne Wendemöglichkeit, dann fährt ein Fahrzeug erst ein, wenn das vorherige das Grundstück verlassen hat. Wer wartet, steht auf einem festgelegten Platz abseits der Fahrbahn. So bleibt die Straße befahrbar und die Entladung geht zügig.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Haltepunkte, Tore und Lagerflächen sind dort festgelegt und werden hier in Zeitfenster und Wege übersetzt. Die operative Baulogistik setzt die Planung um, indem Personal Fahrzeuge einweist und Material verteilt.
Die Baustellensicherheit kontrolliert die Zufahrt. Bei Bedarf stellen wir einen Schrankendienst. Alle Abläufe werden mit der Bauleitung abgestimmt und bei Änderungen im Bauplan neu geordnet.
Der Ort zieht sich rund vier Kilometer an einer Hauptstraße entlang. Es gibt kaum Ausweichstrecken, deshalb wirkt sich jede längere Standzeit eines Lkw auf den Verkehr im ganzen Ortsteil aus.

Nennen Sie uns Standort und Bauablauf. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Zeitfenster und Anfahrtswege.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Großröhrsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit