
Wer in Radebeul Material anliefern lässt, fährt fast immer über dieselbe Achse. Die Meißner Straße ist als Staatsstraße gewidmet und verbindet Dresden mit Meißen. Dazu kommen die Bahnstrecke, die Straßenbahn und ein Stadtgebiet, das sich in zehn ehemals selbstständige Ortsteile gliedert. Ein Lkw, der hier falsch abbiegt, steht schnell in einer Gasse, aus der er nicht mehr herauskommt.
Beim Logistik-Management planen wir deshalb die Wege, bevor die ersten Lieferungen rollen. Wann kommt welches Fahrzeug, wie lange darf es stehen? Und wo wartet das nächste? Diese Fragen beantworten wir in einem Lieferplan mit festen Zeitfenstern. Alle Lieferanten bekommen ihn rechtzeitig, damit sich der Verkehr vor der Baustelle nicht staut.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt zieht sich als schmales Band vom Elbufer den Hang hinauf. Von der Meißner Straße führen Anliegerstraßen bergauf, die für schwere Lkw nur bedingt gebaut sind. Gefälle, Kurven und parkende Autos entscheiden dort, ob ein Sattelzug überhaupt durchkommt. Wir planen die Zufahrtsroute deshalb nach Fahrzeuggröße und legen bei Bedarf Umladepunkte an breiteren Straßen fest.
Hinzu kommt die Lage zwischen Dresden und Meißen. Autobahnanschluss besteht über die A 4 bei Dresden-Neustadt, rund drei Kilometer östlich der Stadtgrenze. Im Westen verbindet die Straßenbrücke Niederwartha die Stadt mit der B 6. Liefern mehrere Gewerke gleichzeitig über diese Wege, ballt sich der Verkehr schnell zu Spitzenzeiten. Zeitfenster entzerren das.
Viele Baustellen liegen in bewohnten Vierteln, in denen Nachbarn früh morgens und abends Ruhe erwarten. Lieferzeiten, Rangiervorgänge und Wartebereiche müssen dazu passen. Ein Lieferplan, der Ruhezeiten berücksichtigt, erspart Beschwerden und damit Unterbrechungen, die den Bauablauf mehr kosten als ein sauber abgestimmter Anlieferzeitpunkt.

Jede Lieferung bekommt ein Fenster. Wir stimmen es mit Bauleitung und Lieferanten ab, passen es an Spitzenzeiten auf der Meißner Straße an und halten die Reihenfolge fest.
Wir legen fest, welche Straßen für welche Fahrzeuge infrage kommen. In steilen Anliegerstraßen sind das oft kleinere Fahrzeuge, die von einem Umschlagpunkt aus zufahren.
Wir bestimmen, wo Fahrzeuge warten dürfen, ohne Rettungswege oder Anwohner zu blockieren. Bei engen Zufahrten kann eine Einweisung an der Einfahrt nötig sein.
Wo Halteverbote oder Sondernutzungen nötig sind, bereiten wir die Anträge vor und stimmen Zeiten so ab, dass Anwohner früh informiert sind.
Lieferungen kommen zu festen Zeiten an und blockieren weder Baustelle noch Straße.
Die Route ist auf Fahrzeuggröße und Hanglage abgestimmt, bevor jemand falsch abbiegt.
Nachbarn wissen, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Bauleitung und Lieferanten arbeiten mit demselben Plan.
→ Wir legen feste Zeitfenster fest und lassen Fahrzeuge vorab melden. Wer zu früh kommt, wartet an einem vorher bestimmten Punkt.
→ Wir planen den Weg nach Fahrzeuggröße. Material wird bei Bedarf an einer breiteren Straße umgeladen und mit kleineren Fahrzeugen zugefahren.
→ Wir stimmen Lieferzeiten mit Ruhezeiten ab und halten Rangiervorgänge kurz. Frühzeitige Information an die Nachbarschaft senkt die Zahl der Rückfragen.
→ Wir prüfen vor jeder Lieferwoche die Route und halten eine Ausweichstrecke bereit, damit die Baustelle nicht auf einen einzigen Zugang angewiesen ist.
Betonlieferungen, Kran und Material auf engen Zufahrten mit Nachbarn auf beiden Seiten.
Viele kleine Lieferungen über längere Zeit, die zu den Zugängen im Bestand passen müssen.
Größere Lieferfahrzeuge in den Gewerbegebieten unterhalb der Meißner Straße, die mit dem laufenden Betrieb abgestimmt werden müssen.
Arbeiten an Anliegerstraßen, bei denen Liefer- und Anliegerverkehr dieselbe Fahrbahn nutzen.

Wir bewerten Straßenbreite, Gefälle, Parkverhalten und Wendemöglichkeiten rund um die Baustelle.
Zeitfenster, Routen und Wartebereiche werden festgelegt und mit Ihrer Bauleitung abgestimmt.
Alle Beteiligten erhalten Plan, Zeiten und Ansprechpartner vor der ersten Lieferung.
Wir passen Zeiten und Routen an den Baufortschritt an und reagieren auf Änderungen im Verkehr.
Liegt eine Baustelle an einer steilen Anliegerstraße oberhalb der Meißner Straße, dann kann ein Sattelzug dort oft nicht bis zum Grundstück fahren. Wir würden in diesem Fall einen Umschlagpunkt an einer breiteren Straße festlegen, die Lieferungen dort annehmen und mit kleineren Fahrzeugen in festen Zeitfenstern hinaufschicken.
Dazu gehört, dass die Anwohner vorher wissen, an welchen Tagen mit Verkehr zu rechnen ist. Auch das Halteverbot vor dem Grundstück wird rechtzeitig beantragt. So läuft die Anlieferung geordnet, statt dass jeder Fahrer seinen eigenen Weg sucht.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrt, Wendefläche und Lagerplätze aus dem Einrichtungsplan bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Wir halten beide Pläne deshalb zusammen.
Auch die Zugangskontrolle hängt am Lieferplan. Wenn Wachpersonal oder ein Schrankendienst eingesetzt wird, kennt es die Zeitfenster und weiß, wer wann einfahren darf. In Radebeul hilft das besonders in Lagen, in denen die Zufahrt zugleich Rettungsweg ist.
Das hängt von der Straße ab. Wir prüfen Gefälle, Breite und Wendemöglichkeiten und legen die Route nach Fahrzeuggröße fest. Wo ein Sattelzug nicht durchkommt, nutzen wir einen Umschlagpunkt an einer breiteren Straße und fahren mit kleineren Fahrzeugen zu.

Nennen Sie uns Adresse und Vorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Lieferplan und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Radebeul. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit