
In Freital laufen Straße, Bahn und Fluss nebeneinander durch das Tal der Weißeritz. Die Dresdner Straße ist als vierspurige Hauptachse die zentrale Verbindung zwischen den Stadtteilen und trägt entsprechend viel Verkehr. Ein Lastwagen, der vor einer Baustelle wartet, bremst dort schnell mehr aus als nur die eigene Baustelle.
Logistik-Management heißt, Anlieferungen zu planen, bevor sie rollen: Wer liefert was, wann, über welche Route und an welches Tor. Aus diesen Angaben entstehen Zeitfenster, Wartebereiche und Ablaufpläne, die zur Lage in Freital passen und den Nachbarn möglichst wenig zumuten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Tal bietet wenige Alternativen zur Hauptachse. Zwar entlastet die Umgehung zwischen Potschappel und Deuben den Durchgangsverkehr, doch der Anschluss an die A 17 im Nordwesten und die Verbindung zu den Bundesstraßen laufen über dieselben Straßen wie der Bauverkehr. Lieferzeiten sollten daher außerhalb der Stoßzeiten liegen und frühzeitig angemeldet werden.
Viele Baufelder liegen in Wohnlagen oder an Straßen mit schmalem Querschnitt. Lastwagen können dort nicht wenden und nicht warten. Wir planen deshalb Routen mit Einbahnführung, definierte Haltepunkte außerhalb der Engstelle und feste Abladefenster.
An den Hängen etwa in Somsdorf, Wurgwitz oder Pesterwitz kommen Steigungen hinzu, die schwere Fahrzeuge verlangsamen. Auch Witterung wirkt stärker als im Flachland. Die Liefersteuerung rechnet diese Faktoren in die Fenster ein.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus Routen, Lagerorte und Abladestellen für das Baufeld ab.
Jeder Lieferung wird ein Fenster zugewiesen, damit sich Fahrzeuge nicht stauen und der Verkehr auf der Talstraße fließt.
Anfahrtswege, Wartebereiche und Rückfahrten werden so gelegt, dass Anwohner und Straßenverkehr möglichst wenig betroffen sind.
Wir bündeln Anforderungen der Gewerke, damit Lieferungen zusammenpassen und Kran oder Aufzug nicht zugleich beansprucht werden.
Weniger Leerlauf, weil Lieferungen zu einem festen Fenster ankommen.
Die Talstraße bleibt befahrbar und Konflikte mit Anwohnern sinken.
Gewerke bekommen ihr Material, wenn sie es brauchen, nicht Stunden davor oder danach.
Der Ablauf ist dokumentiert und lässt sich bei Änderungen anpassen.
→ Feste Zeitfenster und ein Wartebereich außerhalb der Engstelle, bis die Zufahrt frei ist.
→ Längere Fahrzeiten und größere Puffer in den Fenstern, dazu eine festgelegte Route.
→ Lieferungen werden in verkehrsarme Zeiten gelegt und vorher angemeldet.
→ Ruhezeiten und Routen werden vorab festgelegt, Abweichungen laufen über eine zentrale Stelle.
Wohn- und Geschäftshäuser, bei denen Anlieferung und Straßenverkehr koordiniert werden müssen.
Bauarbeiten in bestehenden Gewerbegebieten, wo Betriebsverkehr und Bauverkehr zusammentreffen.
Neue Straßen und Leitungen mit Steigungen und begrenzten Wendemöglichkeiten.
Umbauten in dicht bebauten Stadtteilen mit wenig Platz für Lagerung.

Wir sammeln, welche Gewerke wann welches Material brauchen und sehen die Zufahrtssituation durch.
Aus dem Bedarf entstehen Routen, Wartebereiche und Zeitfenster, die mit den Beteiligten abgestimmt werden.
Lieferungen werden angemeldet, einem Fenster zugeordnet und an der Abladestelle abgefertigt.
Wir prüfen, wo es hakt und passen Fenster und Routen an den Fortschritt an.
Liegt eine Baustelle in Deuben direkt an der Dresdner Straße, dann darf kein Fahrzeug auf der Fahrbahn warten. Es gibt einen Sammelpunkt abseits der Engstelle und ein Disponent ruft die Fahrzeuge einzeln ab, sobald die Abladefläche frei ist.
Gehört zu dem Vorhaben ein Kraneinsatz, dann wird der Kran im Plan als eigene Ressource geführt. Lieferungen mit Hebebedarf erhalten feste Fenster und Lieferungen ohne Kran laufen in den Zeiten dazwischen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf: Zufahrt, Abladefläche und Lager entscheiden, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beide Pläne werden deshalb zusammen entwickelt.
Für den laufenden Betrieb verbinden wir die Liefersteuerung mit der operativen Baulogistik und der Zugangskontrolle. So weiß der Zugang, welches Fahrzeug erwartet wird und das Entladen läuft ohne Wartezeit an.
Das Tal der Weißeritz hat wenige Ausweichstrecken und die Hauptachse trägt viel Verkehr. Ein wartender Lastwagen blockiert schnell mehr als nur die Baustelle, deshalb helfen feste Fenster und Wartebereiche.

Nennen Sie uns Baufeld, Gewerke und Zeitrahmen, dann entwerfen wir den Liefer- und Verkehrsplan.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Freital. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit