
Eine Baustelle ist nur so schnell wie ihr Nachschub. Fehlt der Beton zur falschen Stunde oder stehen drei Lastwagen gleichzeitig vor dem Tor, steht der Bau. Logistik-Management plant deshalb, wann welches Material auf welchem Weg ankommt, wo es abgeladen wird und wer es annimmt.
In Öhringen sieht diese Aufgabe je nach Lage ganz verschieden aus. Ein Baufeld am Rand des Stadtgebiets ist über die Landesstraßen und die Autobahn schnell erreichbar. Ein Haus im Altstadtkern liegt dagegen zwischen engen Gassen, Fußgängerbereichen und Anwohnern. Wir entwerfen für beide Fälle ein Lieferkonzept, das zum Standort passt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt hat eine Anschlussstelle an der A 6. Landesstraßen führen in Richtung Künzelsau, Schwäbisch Hall, Heilbronn, ins Kochertal und in den Mainhardter Wald. Für Lastwagen ist die Anfahrt von außen also gut gegliedert. Entscheidend wird das letzte Stück: Welche Straße führt zum Baufeld? Wo wenden Sattelzüge? Wo können sie warten, ohne den Verkehr zu behindern?
Im Altstadtkern um Marktplatz, Schloss und Stiftskirche sind Straßen schmal. Verkehrsführungen im Zentrum können sich ändern, etwa durch Teileinziehungen von Straßen wie der Rathausstraße. Lieferungen müssen dort mit Fahrzeuglängen, Durchfahrtshöhen und den Zeiten abgestimmt werden, in denen Passanten und Anlieferer sich den Raum teilen.
Die Bahnstrecke Heilbronn–Crailsheim und die Stadtbahn S4 gehören zum Stadtbild. Wer in Bahnnähe baut, etwa im Umfeld des Bahnhofs, muss damit rechnen, dass Zufahrten an Schranken oder Unterführungen enden. Auch in den Teilorten zeigen sich Grenzen: Ortsdurchfahrten wie in Michelbach am Wald oder Ohrnberg sind für große Fahrzeuge nicht immer bequem. Ein Zeitfensterplan sorgt dafür, dass sich Fahrzeuge dort nicht begegnen.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Liefertermine und leiten daraus ab, wie viele Fahrzeuge zu welcher Zeit anrollen. Das Ergebnis ist ein Ablaufplan, der auf die Straßen rund um das Baufeld abgestimmt ist.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. So begegnen sich Lastwagen nicht auf der Zufahrt. Annahme sowie Entladung sind vorbereitet, bevor das Fahrzeug eintrifft.
Wir legen Anfahrtswege, Wendemöglichkeiten und Wartebereiche fest. Wo auf dem Grundstück kein Platz ist, prüfen wir Standorte in der Nähe, die mit dem Eigentümer abzustimmen sind.
Anwohner und Betriebe erfahren früh, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist. Das beugt Beschwerden vor und hält Zufahrten für Rettungsfahrzeuge und Anlieger frei.
Material kommt zu dem Zeitpunkt an, zu dem es verbaut wird. Es nimmt keine Fläche ein, die der Bau braucht.
Wartende Lastwagen auf öffentlichen Straßen werden seltener, das entlastet Anwohner und Verkehr.
Gewerke arbeiten ohne Unterbrechung, weil Lieferungen planbar werden.
Der Plan ist dokumentiert, Änderungen im Bauablauf lassen sich damit schnell nachziehen.
→ Fahrzeuglängen mit der Lieferkette klären, Umladung auf kleinere Fahrzeuge oder Zwischenlager außerhalb prüfen und Anlieferzeiten auf ruhige Stunden legen.
→ Zeitfenster vergeben, Wartebereiche markieren und die Annahme so besetzen, dass Entladungen nacheinander laufen.
→ Routen vor Beginn jeder Bauphase mit der Straßenverkehrsbehörde abgleichen und Fahrer vorab informieren.
→ Rechtzeitig über Lieferzeiten informieren, Schleichwege vermeiden und Leerlauf der Motoren auf dem Baufeld unterbinden.
Gewerbebauten im Industriegebiet, bei denen große Mengen Stahl, Beton und Fertigteile in kurzer Zeit eintreffen.
Wohnungsbau am Stadtrand, wo mehrere Gewerke nacheinander anliefern und Zufahrten noch nicht ausgebaut sind.
Sanierungen mit kleinteiligen Lieferungen, engen Straßen und Rücksicht auf Passanten.
Vorhaben im Umfeld von Bahnhof und Gleisen, bei denen Zufahrten und Wartezonen sorgfältig gewählt werden.

Wir sehen uns Straßen, Engstellen und Wendemöglichkeiten rund um das Baufeld an und klären, welche Fahrzeuge einsetzbar sind.
Aus Bauablauf und Gewerken entsteht ein Plan mit Zeitfenstern, Routen und Aufstellflächen.
Lieferanten, Nachbarn und Behörden bekommen die Zeiten und Wege mitgeteilt.
Während des Baus wird der Plan angepasst, wenn sich Termine verschieben oder Verkehrsführungen ändern.
Liegt eine Baustelle im Altstadtkern von Öhringen, dann bestimmt meist die engste Gasse auf der Anfahrt, welche Fahrzeuge einsetzbar sind. Das Lieferkonzept beginnt deshalb bei der Route und erst danach beim Materialplan.
Sind für einen Betonguss mehrere Fahrzeuge nötig, dann werden sie im Takt an einer Aufstellfläche außerhalb der engsten Stelle gesammelt und einzeln zum Baufeld gerufen. Anwohner erfahren vorab, wann mit erhöhtem Verkehr zu rechnen ist.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zurück. Wo Zufahrt, Lagerplatz und Kran stehen, entscheidet über Lieferwege und Entladezeiten. Beide Planungen laufen deshalb möglichst gemeinsam.
Am Tor kommt die Zugangskontrolle hinzu. Sie weiß, welcher Lieferant erwartet wird. Fahrzeuge kann sie gleich einweisen. So wird aus dem Zeitfensterplan in Öhringen ein Ablauf, der auf der Baustelle tatsächlich gelebt wird.
Die Stadt hat eine Anschlussstelle an der A 6, dazu führen Landesstraßen nach Heilbronn, Schwäbisch Hall und Künzelsau. Für Baustellen kommt es auf das letzte Stück zum Baufeld an, das wir im Lieferkonzept festlegen.

Nennen Sie uns Standort und Bauablauf. Wir melden uns und besprechen, wie sich Anlieferung und Zeitfenster organisieren lassen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Öhringen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit