
Wer in Möckern baut, rechnet mit Strecken. Die Stadt erstreckt sich über rund 524 Quadratkilometer und besteht aus 50 Ortsteilen. Die Autobahn A 2 liegt etwa 10 Kilometer entfernt, im Stadtgebiet kreuzen sich die Bundesstraßen 246 und 246a. Von dort aus führen Landstraßen und Dorfstraßen zu den einzelnen Baufeldern.
Logistik-Management bedeutet hier, jede Lieferung auf diesen Weg abzustimmen. Wir entwickeln ein Konzept für Materialfluss und Zeitfenster, steuern die Anlieferung und sorgen dafür, dass Fahrzeuge nicht in Dorfstraßen aufeinandertreffen. Die Planung beginnt bei der Anfahrt und endet erst am Abladepunkt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Dichte an Zwischenzielen ist gering. Fehlt eine Lieferung, gibt es keinen Baustoffhändler um die Ecke, der aushilft. Jede Nachlieferung kostet einen langen Weg. Deshalb planen wir Mengen und Termine konsequent voraus und legen fest, was zu welchem Zeitpunkt auf der Baustelle sein muss.
Dorfstraßen in den Ortsteilen sind für Schwerverkehr oft nicht ausgelegt. Enge Kurven, Ortsdurchfahrten und parkende Fahrzeuge begrenzen, welche Fahrzeuggröße ankommen kann. Wir legen Routen fest, die Wohnbebauung meiden. Den Fahrern geben wir Hinweise zur Zufahrt mit.
Der Verkehr auf den Landstraßen ist ein Faktor für sich. Im Erntegeschehen belegen landwirtschaftliche Maschinen die Straßen. Forstfahrzeuge nutzen Wirtschaftswege. Anlieferungen mit großen Mengen legen wir deshalb in Zeiten, in denen das Befahren planbar bleibt.

Wir erfassen Gewerke, Liefermengen und Reihenfolge und leiten daraus einen Ablauf ab, der Lagerzeiten kurz hält. In weitläufigen Lagen entlastet das die Baustelle spürbar.
Jede Lieferung bekommt ein festes Fenster. Dadurch müssen Fahrzeuge nicht auf der Dorfstraße warten und das Entladegerät steht zur richtigen Zeit bereit.
Wir prüfen Strecken über A 2 und Bundesstraßen bis zum Baufeld und markieren Engstellen. Die Route wird mit den Fahrern und Lieferanten geteilt.
Wo Lieferungen durch Ortslagen führen, informieren wir Nachbarn und Betriebe über Zeiten und Zufahrt, damit es nicht zu Konflikten kommt.
Fahrzeuge erreichen die Baustelle ohne Wartezeit auf der Straße.
Die Zahl der Nachlieferungen sinkt, weil Mengen im Voraus geplant werden.
Anlieger und Betriebe wissen, wann Verkehr zu erwarten ist.
Die Bauleitung bekommt einen klaren Lieferplan, auf den sie sich bei Terminfragen stützen kann.
→ Lieferungen werden gebündelt und zeitlich so gelegt, dass Pufferbestände auf der Baustelle ausreichen.
→ Wir stimmen die Fahrzeugart mit der Strecke ab und nutzen bei Bedarf kleinere Fahrzeuge für das letzte Stück.
→ Große Anlieferungen werden außerhalb der Spitzen eingeplant. Die Fahrer erhalten die Zeitfenster vorab.
→ Entladung und Wendeplatz werden eingeteilt, sodass nur ein Fahrzeug zur gleichen Zeit an der Abladestelle steht.
Wohn- und Gewerbebauten, bei denen Beton, Ausbaumaterial und Fertigteile über enge Straßen kommen.
Linienbaustellen, auf denen Material über weite Strecken verteilt werden muss.
Baustellen auf Betriebsgeländen, deren Werkverkehr nicht behindert werden darf.
Vorhaben an Wirtschaftswegen, bei denen Anfahrt und Wetter eng zusammenhängen.

Wir klären Materialarten, Mengen, Lieferanten und den Weg bis zur Baustelle.
Aus dem Bauablauf entsteht ein Lieferplan mit Zeitfenstern und Routen.
Fahrer und Händler erhalten Fenster, Zufahrt und Ansprechpartner vor dem ersten Termin.
Wir passen den Plan an, wenn sich Termine oder Wetter ändern.
Liegt eine Baustelle in einem Ortsteil, der nur über eine enge Ortsdurchfahrt erreichbar ist, dann wird die Betonlieferung auf einen festen Tagesabschnitt gelegt. Der Mischer bekommt eine Route um den Ortskern. Die Anlieger werden vorab informiert. Ein zweites Fahrzeug wartet nicht im Dorf, sondern an einem Platz außerhalb.
Fällt die Anlieferung in die Erntewochen, dann werden Zeiten gewählt, in denen die Wirtschaftswege frei sind. Gibt es nur eine Zufahrt, wird sie als Einbahn gedacht, damit sich Fahrzeuge nicht begegnen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Liefersteuerung greift auf die Baustelleneinrichtung zu. Lagerflächen und Zufahrten entscheiden darüber, wie viele Fahrzeuge zugleich entladen werden können. Beides planen wir gemeinsam.
Mit der operativen Umsetzung auf der Fläche bleibt die Steuerung verbunden. Verzögert sich eine Lieferung, wird der Ablauf des Tages angepasst, statt dass Gewerke ohne Material dastehen.
Weil die Wege länger und die Ausweichmöglichkeiten geringer sind. Bei 50 Ortsteilen auf über 500 Quadratkilometern kostet eine verpasste Lieferung viel Zeit. Ein fester Plan verhindert das.

Nennen Sie uns Baustelle, Gewerke und Termine. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Liefersteuerung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Möckern. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit