
Wer Material nach Lindau (Bodensee) bringt, hat auf der Insel nur zwei Wege: die Straßenbrücke und den Eisenbahndamm. Alles andere liegt auf dem Wasser. Jeder Lastzug zur Altstadt nutzt dieselbe Strecke wie Linienbusse, Radfahrer und Gäste. Das Logistik-Management legt deshalb fest, wer wann in welcher Reihenfolge anfahren darf.
Auf dem Festland sind die Voraussetzungen besser, aber nicht sorgenfrei. Die A 96 sowie die B 12 und die B 31 führen den Verkehr heran. In den Stadtteilen Aeschach, Reutin und Schachen laufen die letzten Meter über Wohnstraßen. Wir planen Lieferketten so, dass Fahrer eine feste Route mit klaren Zielpunkten haben und Nachbarn möglichst wenig davon merken.
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Der Verkehr auf die Insel ist saisonal geprägt. Im Sommer kommen Tagesgäste in großer Zahl, im Frühjahr Fachpublikum zu Kongressen. Hinzu kommen jährlich Tagungen wie die der Nobelpreisträger und die Psychotherapiewochen mit etwa 4.000 Teilnehmern. Wer Anlieferungen plant, sollte solche Zeiten kennen und ausweichen.
Die Grenzlage zu Österreich und der Schweiz bringt zusätzlichen Durchgangs- und Schienenverkehr mit sich. Der Bahnhof Reutin ist zugleich Grenzbahnhof. Die B 31 leitet viel Fernverkehr um die Stadt herum. Baustellenverkehr muss sich in dieses Geflecht einfügen und darf weder Kreisverkehre noch Zufahrten zu Bahnflächen blockieren.
Nachbarschaft heißt in Lindau (Bodensee) vor allem: Hotels, Gaststätten, Läden und Wohnungen in direkter Nähe. Lärm, Abgase und Wartezeiten fallen schnell auf. Zeitfenster pro Lieferung und Rückbau von Wartezonen auf öffentlichen Straßen verhindern, dass Lkw die Gassen verstopfen.

Wir erfassen alle Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus ab, welche Lieferungen auf die Insel müssen und welche über ein Lager auf dem Festland laufen.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. So steht nie mehr als ein Fahrzeug an der Zufahrt. Kreuzungen mit Busverkehr und Gästeströmen werden vermieden.
Wir legen Anfahrtswege von A 96 oder B 31 aus fest und benennen Wartebereiche außerhalb der Wohnstraßen, damit Fahrer nicht am Straßenrand warten.
Besondere Termine in der Stadt, zum Beispiel Kongresse oder Märkte, fließen in den Lieferplan ein. Gewerke bekommen früh Bescheid, wann ihre Lieferung möglich ist.
Die Insel bleibt für Anwohner und Gäste befahrbar, weil Lieferverkehr gebündelt und getaktet wird.
Wartezeiten für Fahrer und Gewerke sinken, weil jede Lieferung ein klares Zeitfenster hat.
Beschwerden aus der Nachbarschaft nehmen ab, weil Wartebereiche und Routen vorher festgelegt sind.
Der Bauablauf wird planbarer, weil Material genau dann ankommt, wenn es gebraucht wird.
→ Lieferungen werden gebündelt und mit festen Zeitfenstern über die Brücke geschickt, damit die Strecke für alle frei bleibt.
→ Wir ziehen große Anlieferungen in ruhige Tageszeiten oder auf andere Wochentage und halten Gästespitzen aus dem Lieferplan heraus.
→ Ein vorgelagerter Wartebereich außerhalb der Wohnlagen und eine Anmeldung der Fahrer verhindern Rückstau vor der Baustelle.
→ Wir führen die Bestellungen in einem gemeinsamen Plan zusammen, sodass nur ein Fahrzeug anliefert, wenn mehrere Gewerke dasselbe benötigen.
Bauten im Ensemble der Insel lassen sich nur über Brücke und Damm beliefern, was feste Zeitfenster und Bündelung verlangt.
In Aeschach, Reutin und Zech entstehen Gebäude, bei denen die Zufahrt über Wohnstraßen geplant werden muss.
Neben dem Bahnbetrieb braucht die Anlieferung abgestimmte Wege, damit Gleise und Zufahrten frei bleiben.
Betriebe, die im Sommer voll ausgelastet sind, brauchen Anlieferzeiten, die den Gästebetrieb nicht stören.

Wir erfassen Lieferarten, Gewerke und Zufahrtswege und klären, welche Strecken und Zeiten kritisch sind.
Aus den Angaben entsteht ein Konzept mit Routen, Wartebereichen und Lagerorten.
Gewerke erhalten ihre Slots und melden Lieferungen vorab an, sodass der Verkehr geordnet läuft.
Wir passen den Plan an Termine, Wetter und neue Bauphasen an, damit er im Alltag trägt.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt, dann wird meist ein Lager auf dem Festland genutzt. Von dort fahren kleine Fahrzeuge in festen Zeitfenstern über die Brücke zur Insel, während Großlieferungen in ruhigen Zeiten oder gar nicht dorthin gelangen. Das Logistik-Management bestimmt, welche Lieferung wann den Weg nimmt.
Liegt die Baustelle dagegen am Festland, etwa in Reutin, dann geht es um Abfahrt von der A 96 oder B 31 und um den letzten Abschnitt durch bewohntes Gebiet. Hier werden Routen vorgegeben und Wartebereiche außerhalb der Wohnstraßen festgelegt, damit der Verkehr der Nachbarschaft nicht zur Last wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen. Wo Zufahrten, Abladeplätze und Lagerflächen liegen, bestimmt, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind. Umgekehrt zeigt der Lieferplan, ob die Einrichtung angepasst werden muss.
Am Tor wird der Plan durch Zugangskontrolle und operatives Personal umgesetzt. Schrankendienste und Einweiser stellen sicher, dass die vereinbarten Zeitfenster eingehalten werden und Fahrzeuge dort stehen, wo sie sollen. So entsteht aus dem Konzept ein Ablauf, der im Alltag trägt.
Nur über die Straßenbrücke und den Eisenbahndamm. Deshalb planen wir Lieferungen gebündelt, geben feste Zeitfenster vor und nutzen bei Bedarf ein Lager auf dem Festland, von dem aus kleine Fahrzeuge getaktet zur Insel fahren.

Sagen Sie uns, welche Baustelle ansteht. Wir besprechen mit Ihnen, wie Anlieferung, Zeitfenster und Routen aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lindau (Bodensee). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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