
Die Altstadt von Lindau (Bodensee) liegt auf einer Insel von knapp 0,7 Quadratkilometern und ist nur über eine Straßenbrücke und den Eisenbahndamm erreichbar. Für eine Baustelle dort ist freie Fläche das knappste Gut. Eine Baustelleneinrichtung muss darum klären, wo Container, Kran, Mulden und Materialpuffer stehen, bevor überhaupt jemand liefert.
Auf dem Festland in Schachen, Aeschach, Reutin und Zech sieht die Aufgabe anders aus. Dort gibt es mehr Raum, dafür Bahnanlagen, Seeufer und Bäche in der Nähe. Wir planen die Einrichtung so, dass sie zum jeweiligen Standort in Lindau passt und nicht als Schablone von einer anderen Baustelle übertragen wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Insel steht unter Ensembleschutz und die Gassen sind schmal. Ein Containerdorf, wie man es auf einem Gewerbegrundstück aufstellt, passt dort nicht hin. Gefragt sind kleine Einheiten, gestapelte Anordnungen und Lagerflächen, die gegebenenfalls auf dem Festland liegen und nur bedarfsweise auf die Insel gebracht werden.
Am Ufer und auf den aufgeschütteten Flächen prägt der Untergrund die Planung. Die Böden stammen aus der Eiszeit mit Seeablagerungen nahe dem Wasser. Tragfähigkeit von Stellflächen und Kranstandorten sollte deshalb früh geklärt werden. Auch der Seespiegel steigt im Sommer um gut einen Meter gegenüber dem Winter und gehört zur Flächenplanung am Ufer.
Die Zufahrt führt für die Insel über Brücke und Damm, wo auch Gäste und Einwohner unterwegs sind. Zugänge von Läden und Gaststätten müssen frei bleiben. Eine Einrichtung, die Baustraße, Zaunverlauf und Anlieferpunkte als Ganzes denkt, vermeidet in Lindau (Bodensee) spätere Umbauten mitten im Betrieb.

Wir zeichnen Container, Lager, Kranstandort und Wege so ein, dass die knappe Fläche in der Altstadt oder im Uferbereich genutzt wird. Ausweichflächen auf dem Festland werden von Anfang an mitgedacht.
Büro- und Aufenthaltscontainer sowie Sanitäranlagen werden nach Platzangebot gewählt. Auf der Insel sind das oft kompakte Anordnungen, am Festland größere Gruppen mit klaren Laufwegen.
Anschlusspunkte für Strom und Wasser stimmen wir mit den Gewerken ab. Gerade bei Bauten im Bestand der Altstadt ist wichtig, wo Leitungen verlegt werden und wer sie nutzt.
Der Zaunverlauf richtet sich nach Gehwegen, Ladenzugängen und Fassaden. Beschilderung und Absperrung planen wir passend zu den Straßen, die in Lindau vor der Baustelle liegen.
Die Fläche in der Altstadt wird für Arbeiten genutzt statt für Container, die nicht gebraucht werden.
Wege für Material und Personal sind von Beginn an klar und kreuzen sich nicht mit Gästen und Anwohnern.
Der Untergrund und das Seeufer werden in der Planung berücksichtigt, bevor Probleme sichtbar werden.
Ein einheitlicher Plan für Zaun, Strom, Wasser und Verkehrssicherung spart Abstimmungen zwischen den Gewerken.
→ Wir planen ein Lager außerhalb und eine getaktete Zufuhr, sodass auf der Insel nur das steht, was am Tag gebraucht wird.
→ Wir legen tragfähige Flächen fest und halten Betriebsstoffe von den Uferkanten fern, soweit das Gelände das zulässt.
→ Anlieferpunkte und Zeiten werden so gewählt, dass der Zugang für Anwohner, Gäste und Rettungsfahrzeuge frei bleibt.
→ Wir planen Bauphasen mit und legen fest, wann Zaun und Container verschoben werden, bevor die Arbeiten beginnen.
Bürgerhäuser, Kirchen und öffentliche Gebäude brauchen kleine Einrichtungen mit Schutz der Fassaden und freien Zugängen.
In Aeschach, Reutin und Zech entstehen Wohn- und Gewerbebauten, bei denen Baustraße, Kranstandort und Lager geplant werden.
Nach der Verlegung von Bahnflächen vom Inselbahnhof nach Reutin sind dort und auf der Insel Flächen frei geworden, für die Einrichtungen neben laufendem Bahnbetrieb nötig sind.
Bäder, Gastronomie und Freizeitanlagen am Wasser verlangen Flächen, die Betriebsstoffe vom Ufer fernhalten.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Umgebung an und klären, welche Flächen für die Einrichtung zur Verfügung stehen.
Container, Lager, Kran, Zaun und Wege werden in einem Plan festgehalten, der zu Platz und Bauphasen passt.
Wir klären Anschlüsse, Lagerbedarf und Zugänge, damit jedes Gewerk weiß, wo es arbeitet und liefert.
Die Einrichtung wird aufgebaut und bei Bedarf an neue Bauphasen angepasst, ohne dass der Betrieb stockt.
Liegt eine Sanierung an einem Bürgerhaus in der Altstadt, dann reicht die Gasse oft nur für einen Lieferwagen und ein kleines Gerüst. Die Baustelleneinrichtung legt in diesem Fall fest, welche Container auf dem Grundstück oder im Hof untergebracht werden und welche Materialien aus einem Lager auf dem Festland nachgeführt werden.
Liegt dagegen ein Neubau in Reutin oder Aeschach vor, dann steht mehr Raum zur Verfügung. Dort geht es um Baustraße, Kranstandort und die Frage, wie der Zaun an Gehwege und Nachbarn anschließt. Wir stimmen die Einrichtung mit den Bauphasen ab, damit sie nicht mehrmals umgebaut werden muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Startpunkt für alles Weitere. Auf ihrer Grundlage lassen sich Anlieferfenster im Logistik-Management festlegen und Zugangskontrollen an den richtigen Stellen setzen. Wer Container und Zaun früh plant, schafft auch Raum für Entsorgung und Reinigung.
Bei Baustellen am Wasser kommt der Umweltschutz hinzu. Die Lagerflächen und Wege der Einrichtung bestimmen mit, ob Betriebsstoffe sicher stehen und Regenwasser nicht ungefiltert zum Ufer läuft. Wir beziehen diese Punkte in die Einrichtung ein, sodass spätere Auflagen nicht überraschen.
Die Insel hat wenig Fläche, schmale Gassen und steht unter Ensembleschutz. Deshalb setzen wir auf kleine Einheiten, Lager außerhalb und eine getaktete Zufuhr, damit auf der Insel nur steht, was gebraucht wird.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben auf der Insel oder am Festland. Wir melden uns und besprechen, welche Einrichtung zum Platz passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lindau (Bodensee). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit