
Wer in Kempten eine Baustelle einrichtet, fängt selten auf einer ebenen Freifläche an. Das Stadtgebiet reicht von 646 bis 915 Metern über dem Meer, die Altstadt liegt auf etwa 672 Metern. Zwischen Illerufer, Höhenrücken und gewachsenen Quartieren bleibt für Containeranlagen, Lagerflächen und Wendekreise oft nur ein schmaler Streifen. Die Baustelleneinrichtung entscheidet deshalb darüber, ob der Bauablauf später fließt oder ständig improvisiert werden muss.
Die Baustelleneinrichtung umfasst in Kempten mehr als das Aufstellen von Containern. Wir planen Wege, Lagerzonen, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Verkehrssicherung als zusammenhängendes Konzept. Dazu gehört die Frage, wo ein Sattelzug wenden kann und wo ein Kran sicher steht. Ebenso wichtig ist, wie die Anschlüsse im Hang verlaufen und wie der Platz zum Nachbarn hin abgegrenzt wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Topografie ist der erste Faktor. Neubaugebiete am Hang verlangen terrassierte Stellflächen für Container und Material. Die Flächen müssen so angelegt werden, dass Regenwasser nicht auf die Fahrwege läuft. Im Süden des Stadtgebiets steht die Faltenmolasse an und im Norden die ungefaltete Vorlandmolasse. Zusammen mit den eiszeitlichen Drumlins östlich der Stadt ergibt das wechselnde Untergründe. Tragfähigkeit und Entwässerung der Stellflächen lassen sich deshalb nicht von einem Projekt auf das nächste übertragen.
Der zweite Faktor ist die gewachsene Stadtstruktur. Die Altstadt der ehemaligen Reichsstadt mit ihren engen Gassen ist Teil eines geschützten Ensembles. Hier bleibt kaum Raum für Lagerflächen, sodass Materialpuffer auf andere Grundstücke ausweichen oder in kleinen Mengen just in time kommen müssen. Containeranlagen werden oft gestapelt oder in Hofflächen versetzt. Jede Abgrenzung muss mit dem Straßenraum abgestimmt sein.
Der dritte Faktor ist die Wasserlage. Die Iller fließt auf etwa 13 Kilometern durch das Stadtgebiet, am linken Ufer steht eine Hochwasserschutzmauer. Baustelleneinrichtungen in Gewässernähe sollten Lagerflächen für Betriebsstoffe und Baustellenstrom so legen, dass sie bei Starkregen nicht gefährdet sind. Die Stadt führt dazu eine Starkregenkarte, die sich bei der Standortwahl für Container und Lager heranziehen lässt.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden so gesetzt, dass sie auf geneigtem Gelände waagerecht stehen und ihre Wege trocken bleiben. Sanitäranlagen planen wir mit Blick auf Frostperioden am Alpenrand, damit Leitungen und Tanks im Winter nutzbar bleiben.
Anschlusspunkte liegen im Bestand oft weit von der Baugrube entfernt. Wir klären die Übergabepunkte vorab und legen Verteilerstandorte so fest, dass Leitungen nicht über Fahrwege laufen. Auch die Abnahme der Anschlüsse planen wir als festen Schritt ein.
Steile Straßen und enge Einmündungen entscheiden, welche Fahrzeuge die Baustelle erreichen. Wir prüfen Schleppkurven und Wendemöglichkeiten und legen Ein- und Ausfahrten so, dass Lkw nicht rückwärts auf öffentliche Straßen stoßen müssen.
Zaunlinien, Beschilderung und Absperrungen werden auf Gehwege, Radrouten und Nachbargrundstücke abgestimmt. In Wohnlagen achten wir auf Sichtbeziehungen an Einmündungen und auf geordnete Schutzbereiche für Fußgänger.
Die Wege auf der Baustelle sind von Anfang an klar und bleiben auch bei Regen oder Schnee befahrbar.
Lager und Container nehmen nur so viel Fläche ein wie nötig, das entlastet enge Grundstücke und Nachbarn.
Anschlüsse für Strom und Wasser sind vor dem ersten Aushub geklärt und abgestimmt.
Die Baustelle ist zum Straßenraum hin sauber abgegrenzt und für Passanten nachvollziehbar gesichert.
→ Wir planen terrassierte Stellflächen und teilen Lagerzonen in kleine Einheiten auf. Material wird in Etappen angeliefert, damit der Hang nicht überlastet wird.
→ Containeranlagen werden gestapelt oder in Hofflächen untergebracht. Lagerflächen entstehen auf Ausweichgrundstücken, die Anlieferung folgt in engem Takt.
→ Betriebsstoffe und Stromverteiler stehen erhöht und außerhalb von Muldenlagen. Für Entwässerung der Flächen legen wir klare Fließrichtungen fest.
→ Wege erhalten festen Unterbau und feste Räumflächen. Wasserleitungen werden frostsicher geführt, Schneelagerplätze von vornherein eingeplant.
In Gebieten wie Auf der Halde entstehen Wohnhäuser am Hang. Zufahrt, Terrassierung und Lagerorganisation bestimmen den Ablauf.
Baulücken in gewachsenen Quartieren bieten wenig Fläche. Hier zählt jede Containerstellung.
Sanierungen in der Altstadt brauchen kleinteilige Einrichtung mit abgestimmter Anlieferung.
Auf größeren Flächen wie in Ursulasried steht mehr Platz zur Verfügung, dafür wachsen Lager und Wege.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Nachbarschaft an und messen Gefälle und Flächen aus.
Container, Lager, Wege und Anschlüsse werden im Plan festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Container, Zaun und Anschlüsse werden gesetzt und abgenommen, bevor der Betrieb startet.
Mit jeder Bauphase wird die Einrichtung angepasst, wenn sich Platzbedarf und Zufahrten ändern.
Liegt eine Baustelle für ein Mehrfamilienhaus in einem hängigen Neubaugebiet am Stadtrand von Kempten, dann ist die Zufahrt oft die einzige befahrbare Fläche. Wird dort zuerst der Container gesetzt, fehlt später der Platz für Betonmischer und Kran. Wir legen deshalb zuerst die Fahrlinie fest und ordnen Container und Lager um sie herum an.
Dann folgen die Anschlüsse. Der Baustrom wird dort verteilt, wo er den Kran und die Büros erreicht, ohne die Fahrbahn zu kreuzen. Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze und lässt eine Wendefläche frei. So bleibt der Ablauf beherrschbar, auch wenn das Gelände nur wenig Spielraum bietet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist mit dem Terminplan der Gewerke verzahnt. Erdarbeiten brauchen andere Flächen als Rohbau oder Ausbau, deshalb wird der Platz in Phasen geplant. In Kempten bedeutet das häufig, dass Container im Bauverlauf umgesetzt werden müssen.
Wir stimmen uns mit Bauleitung und Behörden zu Sperrflächen und Zufahrten ab und halten das Ergebnis in einem Einrichtungsplan fest. Dieser Plan geht an alle beteiligten Firmen, damit jeder weiß, wo er anliefert und lagert.
Wir legen terrassierte Stellflächen an und prüfen, ob der Untergrund trägt. Die Flächen erhalten ein Gefälle weg von Fahrwegen, damit Regenwasser abläuft. Container werden so ausgerichtet, dass sie waagerecht stehen und die Wege kurz bleiben.

Schildern Sie uns Grundstück und Zufahrt. Wir erarbeiten daraus einen Einrichtungsplan, der zum Gelände passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kempten. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit