
Wer in Wangen im Allgäu eine Baustelle einrichtet, trifft auf sehr unterschiedliche Voraussetzungen. Die Altstadt ist ein weitgehend geschlossenes Ensemble vom frühen Mittelalter bis zum späten Barock, drei Stadtbrände haben dort 1539, 1793 und 1858 ganze Straßenzüge zerstört. Hinter dem Frauentor und dem Martinstor ist jeder Quadratmeter Lagerfläche knapp.
Am anderen Ende des Spektrums liegen die Vorhaben am Rand der Kernstadt und in den Ortschaften, wo mehr Raum zur Verfügung steht, der Untergrund aber ein anderer ist. Die Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit der Frage, welche Fläche zur Verfügung steht und wie Fahrzeuge sie erreichen. Daraus entwickeln wir den Plan für Zufahrt, Container, Lagerflächen und Medien.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadtmauer der Altstadt wurde aus Kieseln der Argen errichtet und ist bis heute prägend. Das Frauentor als Wahrzeichen in der Form von 1608 und das Martinstor sind die historischen Zugänge, deren Durchfahrtsmaße jedes Fahrzeug begrenzen. Bei einer Einrichtungsplanung in der Altstadt steht deshalb die Frage vor allem anderen, was durch die Tore passt und wo Material zwischengelagert werden darf.
Die Stadt liegt im Westallgäuer Hügelland, einer Drumlinlandschaft aus sanft gewölbten Hügeln. Im Stadtgebiet gibt es mehrere Moor- und Hangquellmoorflächen. Solche Flächen verlangen bei Baustraßen und Aufstellflächen für Container besondere Aufmerksamkeit. Wie tragfähig der Grund ist, klären Geologie und Baugrundgutachten, wir planen die Flächen dann entsprechend.
Das Gelände der Landesgartenschau 2024 umfasste 46 Hektar rund um das frühere ERBA-Areal, auf dem die denkmalgeschützte Industriearchitektur möglichst vollständig erhalten werden sollte. Bei Umbauten neben solchen Bestandsgebäuden braucht die Einrichtung klare Schutzabstände und abgestimmte Wege. Die Hochwasser von 1999 und 2005 an der Argen zeigen außerdem, dass Flächen am Ufer bei der Planung gesondert betrachtet werden.

Wir zeichnen auf, wo Container, Lagerflächen und Wendebereiche liegen können. In der Altstadt ist das oft nur ein schmaler Streifen vor dem Gebäude, am Stadtrand stehen größere Flächen zur Verfügung.
Wir legen fest, welche Wege Fahrzeuge nutzen und wo Baustraßen nötig sind. Auf moorigem oder aufgeweichtem Grund hängt die Wahl der Befestigung vom Baugrundgutachten ab.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer sowie Sanitärlösungen werden auf den vorhandenen Platz abgestimmt. Baustrom und Bauwasser planen wir mit den Anschlusspunkten der Netzbetreiber, damit die Gewerke von Beginn an versorgt sind.
Der Bauzaun trennt die Baustelle vom öffentlichen Raum. Wo Gehwege und Gassen betroffen sind, stimmen wir die Absperrung mit der zuständigen Stelle ab und beschildern sie nachvollziehbar.
Sie erhalten einen Einrichtungsplan, der die Altstadt-Tore und die Hügellage der Stadt von Beginn an berücksichtigt.
Flächen, Zufahrten und Medienanschlüsse sind vor dem ersten Spatenstich geklärt.
Die Gewerke finden von Tag eins an eine geordnete Baustelle mit klaren Wegen vor.
Sie haben einen Ansprechpartner für Planung und Umsetzung der Infrastruktur.
→ Wir planen mit kleineren Transportgrößen und legen vorab fest, welche Bauteile in welcher Reihenfolge angeliefert werden.
→ Wir sehen Lagerplätze außerhalb der Mauer vor und holen das Material in Etappen heran, sodass nur der aktuelle Bedarf vor Ort liegt.
→ Wir stimmen Lage und Befestigung der Stellflächen mit dem Baugrundgutachten ab und wählen Standorte, die der Untergrund trägt.
→ Container und Lager stehen möglichst oberhalb gefährdeter Bereiche. Außerdem halten wir fest, was bei steigendem Pegel zuerst geräumt wird.
Umbauten hinter Frauentor und Martinstor, bei denen Fläche und Durchfahrt knapp sind.
Arbeiten neben erhaltenswerter Industriearchitektur wie auf dem früheren ERBA-Areal.
Wohn- und Gewerbebauten in Deuchelried, Karsee, Leupolz, Neuravensburg, Niederwangen oder Schomburg mit mehr Platz und anderen Böden.
Vorhaben nahe der Oberen und Unteren Argen, bei denen die Hochwasserlage in die Flächenplanung einfließt.

Wir sehen uns Grundstück oder Gasse an und messen Zufahrt, Flächen und Durchfahrten.
Wir zeichnen Containerstandort, Lagerflächen, Wege und Medienanschlüsse in einen Plan.
Der Plan geht an Bauleitung und beteiligte Stellen, Änderungswünsche arbeiten wir ein.
Wir richten die Baustelle ein und passen den Plan an, wenn sich der Bauablauf verändert.
Liegt eine Sanierungsbaustelle in der Altstadt von Wangen im Allgäu, dann beginnt die Planung mit einer Begehung. Dabei wird gemessen, welche Fahrzeuge das Frauentor oder das Martinstor passieren können und wie viel Platz vor dem Haus bleibt.
Ergibt sich, dass nur ein schmaler Streifen nutzbar ist, dann entsteht ein Plan mit einem kleinen Containerstandort, Lieferungen in Etappen und einem Lagerplatz außerhalb der Mauer. Für die Absperrung des Gehwegs wird die Abstimmung mit der zuständigen Stelle eingeplant.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist nur der Anfang. Sie bildet die Grundlage für die Lieferplanung, für den Zugang zur Baustelle und für die Entsorgung. Deshalb stimmen wir den Flächenplan mit Ihrer Bauleitung ab und halten ihn aktuell, wenn sich der Bauablauf verändert.
Je nach Bedarf ergänzen sich die Bausteine aus dem Leistungsspektrum von Baulogistik Nord. Ob Slot-Planung für Lieferungen oder ein Zugangskonzept hinzukommt, entscheiden Sie als Bauherr oder Generalunternehmer.
Das hängt von Maßen und Fahrzeug ab. Frauentor und Martinstor begrenzen Höhe und Breite, deshalb messen wir vor der Planung nach und wählen kleinere Einheiten oder stellen sie außerhalb der Mauer auf.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben, wir sagen Ihnen, wie wir die Einrichtung angehen würden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wangen im Allgäu. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit