
Lindau (Bodensee) liegt am Wasser und hat über zwölf Kilometer Seeufer. Fünf Bäche münden dort in den See, dazu kommen mehrere Weiher und ein Naturschutzgebiet, die Reutiner Bucht, südlich des Bahnhofs Reutin. Wer in dieser Umgebung baut, arbeitet nah an Natur und Wasser. Umweltkontrollen sorgen dafür, dass Auflagen eingehalten werden und nichts in die Gewässer gelangt.
Die ökologische Baubegleitung überwacht und dokumentiert die umweltrelevanten Maßnahmen einer Baustelle. Sie prüft, ob Schutzmaßnahmen stehen, ob Lager und Betriebsstoffe sicher sind und ob die Vorgaben der Genehmigung eingehalten werden. Gerade am Bodensee, der vielen Gemeinden als Trinkwasserquelle dient, ist das ein wichtiger Teil jeder Planung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Bodensee ist Trinkwasserspeicher für viele Städte. Etwa fünfzehn Wasserwerke rund um den See und die Bodensee-Wasserversorgung entnehmen Wasser. Baustellen am Ufer müssen deshalb Betriebsstoffe, Zement- und Waschwasser sowie Regenabfluss so führen, dass nichts in Richtung See gelangt. Die Kontrolle dieser Maßnahmen gehört zu den Kernaufgaben der Begleitung.
Der Seespiegel schwankt im Jahresverlauf. Im Sommer liegt er gut einen Meter höher als im Winter. Am Ausfluss gibt es keine Regelung. Das beeinflusst, wo Lager am Ufer stehen dürfen und wie Böschungen gesichert werden. Dazu kommt ein Jahresniederschlag von rund 1.420 Millimetern, der Abflüsse und Pfützen auf Baustellen deutlich beeinflusst.
Der Boden ist eiszeitlich geprägt. Am Ufer liegen Seeablagerungen, im Norden Moränen mit Drumlins, einige davon sind als Geotope ausgewiesen. Wo Erdarbeiten stattfinden, stellt sich die Frage nach Aushub, Wiederverwendung und Entsorgung. In den nördlichen Ortsteilen prägt Obstbau die Landschaft, die bei Bauarbeiten Schutz verdient.

Wir prüfen, ob die Vorgaben aus Genehmigung und Naturschutz eingehalten werden. Das dokumentieren wir nachvollziehbar.
Wir kontrollieren Lagerflächen, Abfluss und Umgang mit Betriebsstoffen am Ufer und in der Nähe von Bächen.
Wo Auflagen Schutzzäune für Tiere verlangen, kontrollieren wir diese regelmäßig und halten Funde schriftlich fest.
Ergebnisse der Kontrollen werden so festgehalten, dass Bauleitung und Behörden sie nachvollziehen können.
Auflagen werden eingehalten, bevor Behörden nachfragen.
Gewässer und Trinkwasserquellen werden vor Einträgen geschützt.
Die Dokumentation steht von Anfang an bereit, was Nachfragen und Verzögerungen vermeidet.
Umweltschutz läuft im Baustellenalltag mit, statt als getrennte Aufgabe zu erscheinen.
→ Wir kontrollieren Lagerflächen, Auffangmöglichkeiten und Abflüsse regelmäßig und melden Mängel sofort der Bauleitung.
→ Lager und Wege werden nach dem Wasserstand geplant und bei Bedarf verlegt, bevor Wasser sie erreicht.
→ Wir markieren Schutzbereiche und halten Fahrzeuge und Lager auf Abstand zu den Gewässern.
→ Wir koordinieren Trennung und Abfuhr und führen die Nachweise, damit Behörden sie prüfen können.
Bäder, Gastronomie und Freizeitanlagen am Wasser verlangen Gewässerschutz und Kontrolle der Lager.
Baufelder in der Nähe von Gewässern brauchen markierte Schutzbereiche und sauberen Abfluss.
Umfeld und Zufahrten von Baustellen in der Nähe der Reutiner Bucht sind sorgfältig zu planen.
Bodenbewegungen im Moränenland und am Ufer verlangen Trennung, Nachweis und geordnete Entsorgung.

Wir lesen Genehmigung und Naturschutzvorgaben und klären, was die Baustelle beachten muss.
Lager, Abfluss, Schutzbereiche und Wege werden so festgelegt, dass Gewässer und Boden geschützt bleiben.
Wir prüfen vor Ort, ob die Maßnahmen stehen. Mängel melden wir der Bauleitung.
Ergebnisse werden schriftlich festgehalten und stehen für Behörden bereit.
Liegt eine Baustelle am Seeufer, dann kommt es auf Lager, Abfluss und Seespiegel an. Die Begleitung prüft vor Beginn, wo Betriebsstoffe stehen dürfen, wie Regenwasser abläuft und ob bei höherem Wasserstand etwas verlegt werden muss. Während der Bauzeit folgen regelmäßige Kontrollen mit schriftlichen Berichten.
Liegt eine Baustelle dagegen in der Nähe eines Baches oder eines Schutzgebiets, dann stehen Schutzbereiche und Artenschutz im Vordergrund. Die Begleitung markiert die Grenzen, kontrolliert Schutzzäune, sofern Auflagen sie verlangen. Bauleitung und Behörden erhalten Rückmeldung.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Umweltkontrollen hängen mit Einrichtung und Entsorgung zusammen. Wo Lager stehen und wie Abfälle gesammelt werden, bestimmt, ob Betriebsstoffe sicher gelagert sind. Deshalb prüfen wir die Einrichtung schon in der Planung auf Gewässer- und Bodenschutz.
Auch das Logistik-Management spielt eine Rolle. Anfahrtswege und Wartebereiche sollen nicht über empfindliche Flächen am Ufer führen. So wird Umweltschutz in Lindau (Bodensee) Teil des gesamten Baustellenablaufs und nicht eine nachträgliche Pflicht.
Der See liefert Trinkwasser für viele Gemeinden. Eintrag von Betriebsstoffen oder Waschwasser muss daher vermieden werden. Bei Baustellen in Lindau (Bodensee) am Ufer oder an Bächen prüfen wir Lager und Abflüsse deshalb besonders genau.

Erzählen Sie uns, wo Ihre Baustelle liegt und welche Auflagen gelten. Wir besprechen, wie die Begleitung aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lindau (Bodensee). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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