
Wer in Lahnstein Material anliefern lässt, fährt fast immer durch dieselben wenigen Engstellen. Die B 42 läuft am rechten Rheinufer entlang, die B 260 führt als Bäderstraße Richtung Bad Ems und Nassau. Zwischen den beiden Stadthälften gibt es nur wenige Querungen über die Lahn. Jede Lieferung belastet dieses Netz.
Das Logistik-Management sorgt dafür, dass Lkw nicht gleichzeitig ankommen und nicht ungeplant warten. Wir stimmen Zeitfenster mit Lieferanten, Gewerken und Bauleitung ab und führen die Fahrzeuge auf festen Wegen an die Baustelle. Das hält den Verkehr im Tal in Bewegung und entlastet die Nachbarschaft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt zwischen Rheinufer und Hang. Die großen Verkehrsachsen konzentrieren sich im Talstreifen. Die B 42 trägt Durchgangsverkehr, die Lahntalbrücke überspannt das Flusstal. Die Rudi-Geil-Brücke verbindet Oberlahnstein mit Niederlahnstein. Fällt eine dieser Verbindungen aus oder staut sich, wirkt sich das sofort auf die Anfahrt aus.
Auch die Bahn prägt die Wege. Die Rechte Rheinstrecke und die Lahntalbahn laufen durch das Stadtgebiet, mit Bahnhöfen in Oberlahnstein und Niederlahnstein. Wo Gleise gequert werden, entstehen Wartezeiten. Lieferfenster sollten daher so gelegt werden, dass Fahrzeuge nicht an Bahnübergängen und Engstellen aufeinandertreffen.
Zusätzlich gibt es viele Wohnstraßen mit Gegenverkehr, parkende Autos und enge Kurven, vor allem in den historischen Ortskernen und auf dem Weg in die Höhenlagen. Große Fahrzeuge brauchen dort Schleppkurven und manchmal Einweiser. Das Logistik-Management klärt solche Fragen, bevor der erste Lkw losfährt.

Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster, das mit Abladefläche und Personal abgestimmt ist. In Lahnstein legen wir die Fenster so, dass Lkw nicht in die Stoßzeiten auf B 42 und B 260 fahren müssen, soweit der Bauablauf das zulässt.
Wir legen fest, über welche Zufahrt die Fahrzeuge kommen und wo sie wieder abfahren. Dabei prüfen wir Durchfahrtshöhen, Brückenlasten und Schleppkurven. Lieferanten bekommen die Route vorab in schriftlicher Form.
Wenn Straßenraum für das Abladen genutzt wird, braucht es oft eine Genehmigung. Wir bereiten die Unterlagen vor und informieren Anlieger rechtzeitig, damit Anlieferungen vor Wohnhäusern nicht zu Konflikten führen.
Wo auf der Baustelle kein Platz ist, planen wir Just-in-time-Lieferungen und kleine Pufferflächen. Material kommt dann, wenn der Einbau ansteht, nicht schon Tage vorher. Das spart in Lahnstein Fläche und verringert Diebstahlrisiken.
Weniger Warteschlangen am Baufeld halten die Straßen im Tal frei.
Lieferanten erhalten feste Fenster und vorab abgestimmte Wege durch Lahnstein.
Die Baustelle braucht weniger Lagerfläche, weil Material zum Einbauzeitpunkt eintrifft.
Anlieger werden früh informiert, was die Akzeptanz der Baustelle erhöht.
→ Feste Zeitfenster und eine Wartefläche abseits der Straße verhindern Rückstau. Wer zu früh kommt, wird nicht auf die Fahrbahn geschickt.
→ Wir planen Pufferzeiten ein und halten Kontakt zu den Fahrern. Ein Ausweichweg über die andere Stadthälfte wird vorab geprüft, soweit Brückenlasten und Höhen es erlauben.
→ Wir prüfen Steigungen, Kurvenradien und Wendemöglichkeiten. Bei Bedarf wird das Material auf kleinere Fahrzeuge umgeladen oder die Lieferung bekommt eine Begleitung.
→ Vorab verteilte Informationen und begrenzte Lieferzeiten schaffen Verständnis. Die Abladezeit wird kurz gehalten, die Straße danach geräumt.
Bauvorhaben auf Geländen, auf denen laufender Betriebsverkehr und Baulieferungen getrennt bleiben müssen.
Arbeiten in Ober- und Niederlahnstein, bei denen die Anlieferung durch enge Straßen und über Querungen führt.
Wohnbauten in den Ortsteilen auf der Höhe, die über Steigungen und schmale Zufahrten erreicht werden.
Baumaßnahmen an Straßen, Brücken und Bahnanlagen, bei denen Material und Maschinen in schmalen Zeitfenstern ankommen.

Wir prüfen Routen, Engstellen, Brückenlasten und Zufahrt und stimmen sie mit dem Baufeld ab.
Mit Lieferanten und Gewerken wird ein Plan der Anlieferungen erstellt, der zu Fläche und Personal passt.
Fahrer und Disponenten erhalten die Zufahrt, die Wartefläche und die Ansprechpartner vorab.
Im laufenden Betrieb werden Zeitfenster angepasst, wenn der Verkehr oder der Bauablauf sich ändert.
Liegt eine Baustelle an einer Straße mit Gegenverkehr und ohne Wendemöglichkeit, dann müssen Betonmischer nacheinander und in kurzem Abstand eintreffen. Der Plan legt fest, wer wann zufährt, wo der nächste Wagen wartet und wie der Verkehr kurz geregelt wird.
Verschiebt sich die Lieferung wegen Stau, dann wird der Takt neu gesetzt, ohne dass die Fahrzeuge vor der Baustelle stehen. Die Bauleitung bekommt eine kurze Meldung, damit die Mannschaft am Einbau nicht wartet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet eng mit der Einrichtung der Baustelle zusammen. Zufahrt, Wendeflächen und Abladezonen werden im selben Plan festgelegt, damit Zeitfenster und Fläche zusammenpassen.
An der Zufahrt übernimmt Zugangskontrolle die Prüfung, wer ankommt. Die operative Baulogistik begleitet das Abladen und die Verteilung auf der Baustelle. So greifen Planung und Umsetzung in Lahnstein ineinander.
Beide Straßen sind im Tal zentrale Achsen. Staus verschieben Ankunftszeiten. Wir planen für Lahnstein Pufferzeiten ein und stimmen Zeitfenster so ab, dass Lieferungen möglichst nicht in die Hauptverkehrszeiten fallen.

Nennen Sie uns Baufeld und Lieferumfang. Wir zeigen Ihnen, wie sich die Anlieferung in den Verkehr einfügen lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lahnstein. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit