
Boppard liegt rund 22 Kilometer von Koblenz entfernt, dem nächsten Oberzentrum. Jede größere Lieferung kommt über das Straßennetz am Rhein oder über die Zufahrten aus dem Hunsrück. Die Bahnstrecke Koblenz–Bingerbrück, seit 1859 in Betrieb, verläuft im Tal. Wo Straßen sie queren, wirkt sich eine Behinderung schnell auf den übrigen Verkehr aus.
Logistik-Management heißt hier vor allem: Anlieferungen zeitlich entzerren. Wir erfassen, welche Gewerke wann Material brauchen, vergeben Zeitfenster und legen Routen fest. Das Ziel ist ein Lieferfluss, der die Baustelle gleichmäßig versorgt und die Nachbarschaft möglichst wenig belastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bundesstraße 9 ist für den Ort eine zentrale Achse. Eine Umgehung wurde erst 1991 fertiggestellt, davor führte der Verkehr durch das Tal. Entlang der Hauptstraßen stehen Wohnhäuser, Gastbetriebe und Läden dicht beieinander. Lieferfahrzeuge, die dort warten, stören sofort Anwohner und Verkehr.
Als staatlich anerkannter Luftkurort und Weinort hat Boppard im Jahresverlauf wechselnde Verkehrslagen. Zur Reisezeit sind Parkplätze und Uferbereiche stark genutzt. Wir planen Lieferzeiten deshalb möglichst in ruhigere Stunden und stimmen sie mit dem Bauablauf ab.
Zwischen dem Tal auf etwa 80 Metern und der Fleckertshöhe mit 531 Metern liegen rund 450 Höhenmeter. Wer Material in einen Höhenort liefert, nimmt kurvige Strecken. Die Hunsrückbahn gilt als eine der steilsten Adhäsionsbahnen im Westen Deutschlands. Auch für Straßenfahrzeuge ist das Gelände anspruchsvoll. Wir wählen die Fahrzeuggröße je Route und planen Reserven für Wetterlagen ein.

Wir legen fest, welche Anfahrtswege für Lkw geeignet sind und wo Fahrzeuge wenden. Für Höhenorte und enge Straßen im Stadtbereich prüfen wir, welche Fahrzeugklasse tatsächlich durchkommt.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Wartende Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen entfallen weitgehend. Die Annahme auf der Baustelle bleibt dadurch planbar.
Bei Baustellen im bewohnten Bereich informieren wir Anlieger über Liefertage und Einschränkungen. Das schafft Verständnis und beugt Beschwerden vor.
Wir prüfen, welches Material zu welchem Zeitpunkt wirklich gebraucht wird. Dadurch sinkt die Zwischenlagerung. Gerade bei knappen Flächen spart das Platz.
Lieferungen kommen zu festen Zeiten statt dicht gedrängt.
Die Straßen vor der Baustelle bleiben freier, Anlieger werden weniger gestört.
Fahrzeuge werden passend zur Strecke gewählt, vom Tal bis auf die Höhe.
Die Zwischenlagerung sinkt, weil Material erst kurz vor dem Einbau eintrifft.
→ Wir vergeben feste Zeitfenster und lassen Fahrzeuge nacheinander an die Abladestelle fahren.
→ Der Umschlag erfolgt auf einer geeigneten Fläche außerhalb, kleinere Fahrzeuge übernehmen die letzte Strecke.
→ Anlieferungen verlegen wir in Zeiten mit weniger Betrieb und halten Haltebereiche frei.
→ Wir prüfen Durchfahrtshöhen und Gewichtsgrenzen vor der ersten Bestellung und wählen eine geeignete Route.
Viele kleine Lieferungen in enge Straßen müssen gebündelt und zeitlich gelegt werden.
Material erreicht die Baustelle über Steigungen, der Umschlag auf kleinere Fahrzeuge liegt nahe.
Gäste sollen möglichst wenig von der Anlieferung bemerken, Lieferzeiten richten sich nach dem Betrieb.
Größere Mengen an Beton, Stahl und Fertigteilen brauchen ein Zeitfenstersystem auf der Zufahrt.

Wir sammeln, welche Materialien wann und in welcher Menge benötigt werden.
Wir bewerten Anfahrtswege auf Breite, Steigung und Gewicht und legen die Fahrzeugklasse fest.
Lieferanten erhalten feste Termine samt Hinweisen zu Route und Annahme.
Während der Bauzeit gleichen wir den Plan mit dem Baufortschritt ab und ändern Fenster bei Bedarf.
Liegt eine Baustelle in Boppard an einer viel befahrenen Straße ohne Haltemöglichkeit, dann reichen schon zwei gleichzeitige Lieferungen, um den Verkehr zu stören. In diesem Fall teilen wir die Anlieferungen auf wenige feste Zeitfenster auf und sagen den Lieferanten die Route vorab an.
Muss Material in einen der Höhenorte, dann hilft ein Umschlagplatz im Tal. Dort wird auf kleinere Fahrzeuge umgeladen, die den Hang bewältigen. Wir halten Fahrzeiten und Reihenfolge fest, damit auf der Baustelle jemand zur Übernahme bereitsteht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Tor, Abladezone und Lager liegen, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig bedient werden können. Beide Planungen laufen deshalb eng abgestimmt.
Für die Annahme der Lieferungen braucht es Personal an der Baustelle. Wird die Zugangskontrolle genutzt, bündelt sie Fahrzeugfreigabe und Dokumentation. Bei Entsorgung und Abfuhr gilt dasselbe Prinzip der festen Zeitfenster.
Wir prüfen die Zufahrt auf Kurven, Steigung und Gewichtsgrenzen und wählen die Fahrzeuggröße danach. Wenn nötig, richten wir einen Umschlagplatz im Tal ein, damit kleinere Fahrzeuge das letzte Stück übernehmen.

Beschreiben Sie Ihr Bauvorhaben, dann entwickeln wir ein Lieferkonzept mit Routen und Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Boppard. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit