
Eine Baustelle in Höhr-Grenzhausen lebt davon, dass Material zur richtigen Zeit ankommt. Das ist nicht trivial. Die Stadt zieht sich über die Montabaurer Höhe. Viele Straßen in Höhr, Grenzhausen und Grenzau sind schmal und geneigt. Ein Sattelzug, der falsch abbiegt oder zu früh eintrifft, hält schnell den ganzen Straßenzug auf.
Das Logistik-Management plant deshalb, wer wann mit welchem Fahrzeug an die Baustelle fährt. Wir legen Zeitfenster fest, stimmen Routen ab und sorgen dafür, dass Entladung und Weiterverteilung auf dem Gelände zusammenpassen. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss, der Nachbarn und Verkehr so wenig wie möglich stört.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Verkehrsachsen rund um die Stadt sind begrenzt. Die Umgehung L 310 nimmt Durchgangsverkehr auf. In der Nähe verläuft zudem die Autobahn A 48. Wer schwere Fahrzeuge in die Ortsteile schickt, nutzt am Ende doch Straßen, die für Lastzüge nicht gebaut wurden. Eine Route, die auf der Karte kurz aussieht, kann an einer Steigung oder Kurve scheitern.
Rund um das Stadtgebiet liegen Schulen, die Hochschule mit ihrem Westerwald-Campus und kulturelle Einrichtungen wie das Keramikmuseum. Dazu kommt der jährliche Keramikmarkt im Juni, der viele Besucher in die Stadt zieht. Zu solchen Zeiten sollten Lieferungen anders gelegt werden als im Alltag. Wir beziehen diese Rhythmen in die Zeitfenster ein.
Die Bahnanbindung hilft Baustellen nur bedingt. Der Bahnhof Grenzau bedient keinen Personenverkehr mehr, die nächsten Anschlüsse liegen in Vallendar, Koblenz und Montabaur. Material und Personal kommen daher fast ausschließlich über die Straße. Umso wichtiger ist ein Plan, der Fahrzeuge bündelt und Leerfahrten vermeidet.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialströme und leiten daraus ein Konzept ab, das zur Zufahrtssituation der Baustelle passt. In Höhr-Grenzhausen gehört dazu die Frage, welche Fahrzeuggrößen die Strecke bewältigen und wo Umladen sinnvoll ist.
Jede Lieferung bekommt ein festes Fenster. So stauen sich keine Fahrzeuge vor dem Tor oder in der Seitenstraße. Bei begrenztem Entladeplatz entzerren wir die Anfahrten und halten Pausenzeiten für den Anliegerverkehr frei.
Fahrer erhalten klare Hinweise zu Anfahrt, Wendemöglichkeiten und Haltepunkten. Das beugt Irrfahrten durch enge Gassen vor. Wir stimmen die Strecke je nach Fahrzeug ab und nennen Alternativen, wenn eine Straße zeitweise nicht passierbar ist.
Lärm, Staub und Verkehr betreffen Anwohner direkt. Wir planen laute Anlieferungen in verträgliche Zeiten und halten den Kontakt zur Bauleitung, damit Rückfragen schnell geklärt sind. Ist eine Sperrung oder Haltezone nötig, bereiten wir die Unterlagen für die Beantragung vor.
Lieferungen kommen planbar und stauen sich nicht vor der Baustelle.
Routen berücksichtigen Steigungen und enge Straßen in Höhr-Grenzhausen.
Anwohner und Verkehr werden weniger belastet.
Die Gewerke verlieren weniger Zeit durch Warten auf Material.
→ Wir prüfen die Strecke vorab und planen kleinere Fahrzeuge oder Umladepunkte dort ein, wo der Sattelzug nicht weiterkommt.
→ Feste Zeitfenster entzerren die Ankunft. Wer außerhalb seines Fensters kommt, wartet an einem abgesprochenen Halteplatz.
→ Wir legen große Lieferungen auf ruhigere Tageszeiten und halten den Kalender des Ortes im Blick.
→ Frühe Information, feste Entladezeiten und freigehaltene Zufahrten für Anlieger senken den Konfliktstoff.
Hallen und Anbauten, bei denen große Mengen Stahl, Beton und Fassadenteile in kurzer Zeit ankommen.
Neubauten in steilen Seitenstraßen, die nur mit angepassten Fahrzeugen erreichbar sind.
Vorhaben an Straßen und Autobahnanschlüssen, die selbst auf die gleichen Zufahrten angewiesen sind.
Schulen, Hochschuleinrichtungen und Kulturbauten mit starkem Publikumsverkehr rund um die Baustelle.

Wir fahren die Strecke ab und messen, welche Fahrzeuge sie bewältigen und wo Engstellen liegen.
Aus Gewerken und Terminen entsteht ein Plan mit Fenstern, Routen und Halteplätzen.
Speditionen und Fahrer bekommen Zeitfenster und Anfahrtshinweise rechtzeitig vor dem ersten Termin.
Im Betrieb steuern wir die Ankünfte und passen die Fenster an, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Soll auf einer Baustelle an einem Seitenhang Beton eingebaut werden, dann hängt vieles an der Taktung. Die Fahrmischer müssen nacheinander ankommen, dürfen aber nicht in der Straße warten. Wir legen deshalb einen Warteplatz abseits fest und geben Fenster vor, die zur Einbauleistung passen.
Liegt die Einfahrt an einer engen Stelle, dann wird zusätzlich geklärt, ob ein Fahrzeug rückwärts einweisen muss oder ein Einweiser an der Straße steht. So bleibt der Verkehr in der Nachbarschaft in Bewegung und der Einbau läuft ohne Unterbrechung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet mit der Baustelleneinrichtung zusammen. Wo Zufahrt und Entladefläche liegen, legt die Einrichtung fest. Die Fenster und Routen darauf abzustimmen ist die Aufgabe der Steuerung.
Kommt eine Zugangskontrolle hinzu, dann lassen sich Fahrzeuge schon am Tor erfassen und zuweisen. So greifen Anlieferung und Sicherung ineinander.
Viele Straßen sind schmal und steil. Wartefläche ist knapp. Ohne Fenster stehen Lieferfahrzeuge schnell in der Seitenstraße und blockieren Anwohner. Feste Zeiten halten den Verkehr in Bewegung.

Erzählen Sie uns von Ihrer Baustelle in Höhr-Grenzhausen. Wir sehen uns die Zufahrt an und schlagen Zeitfenster und Routen vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Höhr-Grenzhausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit