
In Koblenz laufen Verkehrsachsen an wenigen Punkten zusammen. Die Bundesstraßen 9, 42, 49, 327 und 416 führen durch das Stadtgebiet, im Westen verläuft die A 61 und im Norden die A 48. Rhein und Mosel lassen sich nur über eine begrenzte Zahl von Brücken queren.
Wer eine Baustelle in Koblenz beliefert, plant deshalb nicht nur die Fahrt zum Tor, sondern die Strecke dorthin. Das Logistik-Management legt Zeitfenster, Routen und Entladeplätze fest, damit Lieferungen sich nicht stauen und der Bauablauf nicht auf das Material warten muss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Rheinquerungen sind knapp. Zur Pfaffendorfer Brücke gehört ein Anschluss über den Glockenbergtunnel an die B 42. An der Mosel tragen Balduinbrücke, Europabrücke und weitere Übergänge den Verkehr. Fällt ein Übergang aus oder staut es dort, weicht der Verkehr in die gesamte Stadt aus. Lieferfenster müssen diese Engstellen einrechnen.
Baustellen in den Höhenlagen werden über Straßen mit Steigung angefahren. Schwere Lastzüge brauchen dort Platz zum Wenden und einen planbaren Weg bergauf. Bei Frost oder Schnee verlängert sich die Fahrzeit. Die Zeitfenster am Tor müssen Reserven haben.
Die Innenstadt ist dicht bebaut und von Wohnen, Handel und Ämtern geprägt. Entladungen am Straßenrand blockieren schnell einen Verkehrsweg. Deshalb legen wir Entladestellen und Reihenfolgen im Voraus fest und stimmen sie mit der Bauleitung und den Anliegern ab.

Wir bewerten Anfahrt über Bundesstraßen, Brücken und Hanglagen und legen Routen fest, die für Schwerverkehr taugen und Wohnstraßen schonen.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster und einen Entladeplatz. Damit verteilen wir Ankünfte über den Tag, statt sie in den Spitzenzeiten des Berufsverkehrs zu bündeln.
Wir sammeln die Bedarfe der Gewerke, ordnen sie nach Bauphase und geben Lieferanten klare Vorgaben zu Fahrzeugen, Zeiten und Zufahrt.
Material soll nicht mehrfach angefasst werden. Wir planen Zwischenlager und Umschlag so, dass Wege kurz bleiben und weniger Wartezeit entsteht.
Lieferungen kommen verteilt statt gebündelt und stauen sich nicht am Tor.
Gestörte Brücken oder Straßen führen nicht zu Stillstand, weil Alternativrouten vorbereitet sind.
Gewerke bekommen ihr Material in der Reihenfolge des Bauablaufs.
Anlieger und Verkehr im Umfeld werden weniger belastet.
→ Wir planen Alternativrouten ein und legen Lieferfenster außerhalb der Stoßzeiten, damit eine gestörte Brücke nicht die ganze Anlieferung stoppt.
→ Wir prüfen Fahrzeuggrößen und Wendeplätze vorab und setzen größere Lieferungen auf Zeiten, in denen die Straße frei und trocken ist.
→ Entladestellen und Reihenfolge werden festgelegt. Wartende Fahrzeuge bekommen einen Warteplatz abseits der Fahrbahn.
→ Soweit andere Vorhaben im Umfeld bekannt sind, stimmen wir unsere Fenster darauf ab. Ansprechpartner für kurzfristige Änderungen halten wir bereit.
Neu- und Umbauten in Altstadt und Innenstadt, wo Zufahrten schmal sind und Entladung den Verkehr berührt.
Wohnbau und Gewerbe auf den Höhen, die nur über steile Straßen mit Schwerverkehr erreichbar sind.
Vorhaben an Flussübergängen und Bundesstraßen, die Verkehr in andere Teile der Stadt verlagern.
Hallen und Erweiterungen in Gewerbegebieten, die viel Schwerverkehr und feste Lieferfenster brauchen.

Wir sehen uns Anfahrt, Zufahrt und den Materialbedarf der Gewerke an und halten die Engpässe fest.
Aus den Ergebnissen entstehen Routen, Zeitfenster und Entladeplätze, die wir mit der Bauleitung abstimmen.
Lieferanten erhalten ihre Vorgaben. Am Tor wird nach Plan eingewiesen und entladen.
Mit jeder Bauphase und bei Störungen im Verkehr passen wir Fenster und Routen an.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt nahe der Balduinbrücke, dann entscheiden schon wenige wartende Lastwagen über einen freien oder blockierten Verkehrsweg. In diesem Fall vergeben wir enge Zeitfenster, lassen jeweils nur ein Fahrzeug entladen und halten eine Warteposition abseits der Straße bereit.
Wird ein Bau auf der Horchheimer Höhe beliefert, dann müssen Fahrzeuge die Steigung mit Last nehmen. Dann legen wir Betonlieferungen und Schwertransporte auf trockene Zeiten, rechnen bei Frost zusätzliche Fahrzeit ein und halten einen Wendeplatz frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferfenster nützt nur, wenn die Fläche zur Lieferung passt. Wir verbinden das Logistik-Management mit der Einrichtung und legen Tore, Entladeplätze und Wege so an, dass geplante Fahrzeuge auch wirklich passen.
Vor Ort setzen Einweiser, Staplerfahrer und Koordinatoren die Planung um. So bleibt der Plan nicht auf dem Papier, sondern bestimmt den Ablauf am Tor.
Wir legen Lieferfenster außerhalb der Stoßzeiten und bereiten Alternativrouten vor. Fällt ein Übergang aus oder staut es dort, kann die Anlieferung umgeleitet werden, ohne dass die Baustelle auf Material wartet.

Nennen Sie uns Baustelle, Zufahrt und Zeitplan. Wir entwickeln ein passendes Logistikkonzept.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Koblenz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit