
Lahnstein liegt an der Mündung der Lahn in den Rhein, rund fünf Kilometer südlich von Koblenz. Die Stadt entstand 1969 aus Oberlahnstein und Niederlahnstein und zieht sich zwischen Fluss, Bahnstrecken und ansteigendem Hang. Wer hier ein Baufeld einrichtet, merkt schnell, dass freie Fläche eher die Ausnahme ist.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Fahrzeuge wenden und wo Material liegt. In Lahnstein entscheidet diese Planung oft darüber, ob ein Bauablauf fließt oder ständig improvisiert werden muss. Wir planen die Infrastruktur deshalb zuerst auf dem Papier und passen sie an die Lage des jeweiligen Grundstücks an.
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Die Stadt hat 18.887 Einwohner auf gut 37 Quadratkilometern, doch bebaut ist vor allem der Streifen entlang der beiden Flüsse. Dort grenzen Wohnhäuser, Gewerbe und Verkehrswege dicht aneinander. Für Container, Lagerflächen und Fahrwege bleibt häufig nur das Baugrundstück selbst, sodass jede Fläche mehrfach genutzt werden muss.
Hinzu kommt die Topografie. Oberlahnstein, Niederlahnstein und die Ortsteile auf der Höhe, etwa Allerheiligenberg und Hohenrhein, liegen auf sehr unterschiedlichem Niveau. An Hanglagen müssen Stellflächen terrassiert oder gesichert werden. In der Talebene wiederum ist die Nähe zu Rhein und Lahn bei der Lage von Lagerflächen und Medienanschlüssen mitzudenken.
Ein Teil der Stadt gehört zum Welterbe Oberes Mittelrheintal. Mit Burg Lahneck, Schloss Martinsburg und den Resten der Stadtmauer ist zudem viel Denkmalbestand vorhanden. Bei Baufeldern in Sichtbeziehung oder neben Denkmälern ist eine ruhige und geordnete Baustelle gefragt. Das beginnt bei der Anordnung der Container und endet bei der Gestaltung der Bauzäune.

Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer lassen sich stapeln oder in Reihe stellen, wenn das Grundstück schmal ist. Wir planen die Anordnung so, dass Wege kurz bleiben und die Feuerwehr trotzdem durchkommt. Auf Hanggrundstücken gehört die Frage nach einem tragfähigen und ebenen Stellplatz dazu.
In dicht bebauten Lagen sind Anschlusspunkte oft weit vom Baufeld entfernt. Wir klären früh, wo Baustrom und Bauwasser abgenommen werden können und wie die Leitungen verlegt werden, ohne Gehwege oder Zufahrten zu blockieren. Die Anmeldung bei den Versorgern gehört zur Planung.
Wo Baustellen direkt an Landesstraßen, Kreisstraßen oder Wohnstraßen liegen, braucht es eine saubere Absperrung. Wir planen Zaunverlauf, Zufahrtstore und die verkehrsrechtliche Beschilderung im Zusammenspiel mit den örtlichen Vorgaben. Das schützt Fußgänger und hält die Baustelle nach außen ordentlich.
Eine Fläche, die morgens ein Lager ist, kann am Nachmittag Abladezone sein. Wir legen fest, welche Bereiche wann wofür genutzt werden. Danach markieren wir sie, damit Lieferanten und Gewerke sich nicht gegenseitig behindern. In Lahnstein ist diese zeitliche Staffelung oft der einzige Weg, mit wenig Fläche auszukommen.
Die Fläche wird vor dem ersten Spatenstich verteilt, sodass spätere Umbauten der Einrichtung entfallen.
Zufahrten, Wendeflächen und Lager sind auf die enge Lage in Lahnstein zugeschnitten.
Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser werden früh geklärt und blockieren keine Verkehrsflächen.
Eine geordnete Baustelle fällt in der Nachbarschaft und bei Denkmalbelangen weniger negativ auf.
→ Wir ordnen Container in die Höhe oder an die Grundstücksgrenze und halten Wendeflächen frei. Ein Zufahrtskonzept mit Einbahnführung auf dem Gelände spart den Rückstau auf die Straße.
→ Stellflächen werden auf dem tragfähigen Teil des Geländes angelegt und bei Bedarf gesichert. Lagerflächen für schwere Bauteile planen wir möglichst in der Ebene und nicht am Böschungsrand.
→ Wir stimmen Lage und Erscheinungsbild der Einrichtung mit den Beteiligten ab. Geordnete Zäune, begrenzte Staubentwicklung und ein sauberes Umfeld sind die Basis für eine gute Nachbarschaft.
→ Wir berücksichtigen bei der Lagerung von Material und Betriebsstoffen die Lage zur Uferzone und halten wassergefährdende Stoffe nicht an tiefliegenden Stellen vor. Bei Bedarf wird die Einrichtung in Abschnitten verlegbar geplant.
Umbauten und Erweiterungen auf Betriebsgeländen im Tal, bei denen Baustellen- und Betriebsverkehr getrennt werden müssen.
Arbeiten an Gebäuden in den historischen Ortskernen, bei denen Platz für Container oft nur im Straßenraum besteht.
Neubauten und Nachverdichtung an den Hängen von Oberlahnstein, Niederlahnstein und den Höhenlagen.
Arbeiten an Verkehrswegen wie den Bundes- und Landesstraßen, bei denen Aufstellflächen am Rand knapp sind.

Wir prüfen Zuschnitt, Zufahrt, Höhenlage und Nachbarschaft des Baufelds und halten fest, welche Flächen überhaupt nutzbar sind.
Container, Lager, Wendeflächen und Zaun werden in einem Plan verteilt. Der Plan geht zur Abstimmung an Bauleitung und Beteiligte.
Wir bauen die Einrichtung nach Plan auf, klären Anschlüsse und markieren Zonen und Wege.
Mit dem Baufortschritt verändert sich der Bedarf. Der Plan wird fortgeschrieben, bis die Baustelle zurückgebaut wird.
Liegt eine Baustelle auf einem schmalen Grundstück zwischen Wohnstraße und ansteigendem Hang, dann bleibt für Container und Material kaum Platz neben dem Bau. Der Lageplan teilt das Feld in feste Zonen: Eingang und Aufenthalt nahe der Straße, Lager auf der ebenen Teilfläche und eine Wendeschleife für den Lkw.
Wird zusätzlich ein Gerüst oder Kran gebraucht, dann wird der Lageplan angepasst, bevor die Aufbauten kommen. So steht der Kran nicht auf der Fläche, die für die Anlieferung gebraucht wird. Auch die Feuerwehrzufahrt bleibt frei.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
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Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Akt. Sie ändert sich mit dem Baufortschritt, wenn der Rohbau steht und Ausbaugewerke andere Flächen brauchen. Wir passen den Plan in Absprache mit Bauleitung und Gewerken an und halten die Zonen aktuell.
Die Schnittstellen zu Logistik-Management und Zugangskontrolle werden von Anfang an mitgedacht. Wo die Lieferfenster geregelt werden, ist die Lage der Zufahrt bereits geplant. Wo kontrolliert wird, ist der Eingang eingerichtet.
Das hängt vom Vorhaben ab. Bei engen Grundstücken in Lahnstein planen wir Container gestapelt und nutzen Zonen zeitlich gestaffelt. Im Vorgespräch klären wir, was auf dem Baufeld Platz findet und was ausgelagert werden muss.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir sagen Ihnen, wie sich die Einrichtung auf Ihrem Baufeld aufteilen lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lahnstein. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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