
In Borsdorf treffen mehrere Verkehrsströme aufeinander. Die Bundesstraße 6 führt durch die Gemeinde, der Bahnhof bedient S-Bahn, Regionalexpress und Regionalbahn, dazu kommen mehrere Buslinien. Ein Lastwagen, der Beton, Fertigteile oder Baustoffe bringt, fährt in dieses Geflecht hinein. Logistik-Management sorgt dafür, dass er ankommt, wenn das Baufeld ihn aufnehmen kann.
Die Gemeinde ist klein, die Straßen in den Wohnlagen sind schmal. Wartende Fahrzeuge fallen sofort auf und stören Anwohner. Deshalb ist die Steuerung der Anlieferung hier kein Beiwerk. Ein Konzept legt Zeitfenster, Fahrwege und Abstellmöglichkeiten fest und gibt allen Lieferanten dieselben Vorgaben.
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Standorte bundesweit
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Einsatzbereit
Die Bahnlinie Leipzig–Dresden teilt Borsdorf in eine Nord- und eine Südseite. Für die Anlieferung bedeutet das: Der Weg zum Baufeld hängt davon ab, auf welcher Seite es liegt und wo die Fahrzeuge die Gleise queren können. Ein Fahrer, der die falsche Seite wählt, verliert Zeit und fährt womöglich durch Wohnstraßen. Die Routen gehören deshalb vor dem ersten Liefertag festgelegt und jedem Fahrer schriftlich mitgegeben.
Zwischen Bahnhof und Ortskern bündeln sich Pendler, Schüler und Besucher. Zu den Stoßzeiten sollten schwere Lieferungen hier nicht unterwegs sein. Ein Zeitfenster-System kann Anlieferungen in ruhigere Stunden legen und Baufahrzeuge an Schulwegen vorbeiführen, wo es möglich ist.
Die Ortsteile Panitzsch, Cunnersdorf und Zweenfurth liegen verstreut an der Parthe. Wer sie anfährt, nutzt oft Kreisstraßen und Ortsstraßen mit begrenzter Breite. Bei Vorhaben dort muss geklärt sein, ob große Fahrzeuge wenden können und ob Tonnagebeschränkungen gelten.

Wir erfassen Gewerke, Liefermengen und Termine und leiten daraus Anfahrtsrouten, Entladezonen und Wartebereiche ab. In Borsdorf gehört die Frage dazu, auf welcher Seite der Bahn das Baufeld erreicht wird.
Jeder Lieferant bekommt ein festes Zeitfenster. Das vermeidet Wartezeiten am Tor und verhindert, dass Fahrzeuge auf der Straße stehen, wo Anwohner und Linienbusse vorbeimüssen.
Bei dichter Bebauung informieren wir Anlieger über Liefertage und Zeiten. So lässt sich Ärger vermeiden und bei Sperrungen für Zufahrten rechtzeitig reagieren.
Material soll nicht lange liegen. Lieferungen werden an den Bauablauf gekoppelt, damit auf knappen Flächen nur das lagert, was in den nächsten Arbeitsschritten gebraucht wird.
Fahrzeuge kommen nacheinander an und stauen sich nicht an Tor und Straße.
Anwohner und Linienbusse werden weniger gestört, weil Lieferzeiten bekannt sind.
Die Bauleitung sieht jederzeit, welche Lieferung wann erwartet wird.
Es lagert nur das auf dem Grundstück, was die nächsten Arbeitsschritte brauchen.
→ Zeitfenster staffeln die Ankunft. Wer zu früh kommt, wartet auf einem festgelegten Platz abseits der Wohnstraße.
→ Eine Routenkarte gehört zu jeder Bestellung. Sie zeigt, auf welcher Seite der Bahn das Baufeld liegt und welche Straßen für Schwerverkehr taugen.
→ Wartebereiche liegen außerhalb der Wohnstraßen, Lieferzeiten werden bekannt gemacht. Bei Verzug erfährt der nächste Fahrer rechtzeitig davon.
→ Die Lieferung richtet sich nach dem Baufortschritt. Wir koppeln Bestellungen an Arbeitsschritte statt an Kalenderwochen.
Neubauten und Lückenschlüsse, bei denen Zeitfenster und Wartebereiche Straßen und Anwohner entlasten.
Hallen im Gewerbegebiet mit Fertigteil- und Stahllieferungen, die geordnet über die Bundesstraße zufahren.
Arbeiten an Gebäuden und Wegen am Bahnhof, bei denen Lieferungen den Pendlerverkehr nicht behindern dürfen.
Vorhaben in Panitzsch, Cunnersdorf und Zweenfurth, bei denen enge Straßen und Tonnagegrenzen die Routen bestimmen.

Wir sehen uns Zufahrt, Bahnquerungen und Nachbarschaft des Baufeldes an und sammeln die Liefertermine der Gewerke.
Routen, Entladezonen, Wartebereiche und Zeitfenster werden schriftlich festgehalten und mit der Bauleitung abgestimmt.
Jeder Lieferant erhält Routenkarte und Zeitfenster. Fahrer werden am Tor in Empfang genommen.
Wir verfolgen die Ankünfte und verschieben Fenster, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle auf der Südseite der Bahn in einem Wohngebiet, dann sollte die Anlieferung über eine Route erfolgen, die den Bahnhofsbereich zu den Stoßzeiten meidet. Das Konzept legt zwei Zeitfenster am Vormittag fest, einen Wartebereich an der Hauptstraße und eine Handkarte für die Fahrer.
Kommt ein Großteil des Materials aus Richtung Leipzig, dann wird die Anfahrt über die B 6 geplant und das Baufeld über die kürzeste für Schwerverkehr geeignete Zufahrt erreicht. Bei Betonlieferungen gibt es eine Reihenfolge, damit Mischfahrzeuge nicht auf der Straße warten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Entladezonen, Tore und Lagerflächen aus dem Einrichtungsplan sind die Punkte, auf die die Zeitfenster zeigen. Ohne diese Festlegung bleibt eine Lieferplanung bloße Theorie.
Mit der Zugangskontrolle verbindet sich die Steuerung am Tor. Wer eine Lieferung bringt, wird erfasst, eingewiesen und zum richtigen Entladeplatz geleitet. Die operative Umsetzung übernimmt das Personal auf der Baustelle.
Weil wenig Platz wenig Fehler verzeiht. Ein einziger wartender Betonmischer kann eine Wohnstraße blockieren. Eine einfache Planung mit Zeitfenstern verhindert das und kostet wenig Aufwand.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben in zwei Sätzen. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Borsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit