
Durch Borsdorf fließt die Parthe. Sie ist ein Fluss mit einem Einzugsgebiet von rund 360 Quadratkilometern, der durch die Gemeinde in Richtung Leipzig zieht. Entlang des Wassers liegt die Partheaue, ein Bereich, in dem Natur- und Landschaftsschutz eine Rolle spielen. Wer dort oder in der Nähe baut, muss Auflagen erfüllen, die in der Baugenehmigung stehen.
Umweltkontrollen auf der Baustelle sorgen dafür, dass diese Auflagen im Tagesgeschäft eingehalten werden. Das reicht von der Kontrolle von Schutzzäunen bis zum Umgang mit Boden, Wasser und Abfällen. Eine ökologische Baubegleitung dokumentiert die Maßnahmen, sodass Behörden und Bauherr jederzeit nachvollziehen können, was geschehen ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Landschaftsschutzgebiete Parthenaue – Machern und Partheaue reichen bis in die Nachbarschaft von Panitzsch. Vorhaben, die in oder neben solchen Gebieten liegen, unterliegen oft besonderen Vorgaben. Die Verordnung zum jeweiligen Gebiet und die Auflagen der Genehmigung legen fest, was auf dem Baufeld erlaubt ist.
Die Parthe wurde über viele Jahrzehnte begradigt und eingetieft. Bei Hochwasser kann es zu Rückstau und Überflutung kommen. Für Baustellen in Flussnähe heißt das: Lagerflächen für Treibstoffe, Betonreste oder Chemikalien gehören an Stellen, die bei steigendem Wasser nicht erreicht werden. Eine Verschmutzung des Flusses ist zu verhindern.
Der Boden in Flussnähe ist feucht und weich. Wird er verdichtet oder mit Fremdstoffen vermischt, ist der Schaden schwer rückgängig zu machen. Bodenschutz bedeutet hier: Fahrwege festlegen, Aushub getrennt lagern und Zwischenlager vor Regen und Abfluss sichern. Auch Bäume und Gehölze am Rand des Baufeldes brauchen Schutz.

Wir überwachen und dokumentieren die umweltrelevanten Maßnahmen auf der Baustelle. Dazu gehören Naturschutzauflagen, Vegetationsschutz und Vorgaben aus der Genehmigung.
Wo die Genehmigung Zäune für wandernde Tiere oder zum Schutz von Pflanzen verlangt, kontrollieren wir diese regelmäßig und halten Funde fest.
Wir achten auf Lagerung wassergefährdender Stoffe, Auffangwannen und den Umgang mit Regenwasser, damit nichts in die Parthe oder ins Grundwasser gelangt.
Aushub wird getrennt gelagert, Fahrwege werden festgelegt, Abfälle werden sortiert. Das schützt die Aue und erleichtert die spätere Entsorgung.
Auflagen der Genehmigung werden nachweisbar erfüllt.
Verunreinigungen von Boden und Wasser werden früh erkannt.
Die Dokumentation steht bei Nachfragen von Behörden bereit.
Bauverzögerungen durch Beanstandungen werden unwahrscheinlicher.
→ Lagerung in Auffangwannen auf befestigter Fläche, Kontrolle der Bereiche und feste Zuständigkeit für den Umgang mit solchen Stoffen.
→ Feste Fahrwege mit Platten und ein Verbot, abseits davon zu fahren. Wir kontrollieren die Einhaltung.
→ Eine Checkliste mit allen Auflagen wird laufend geführt. Abweichungen werden sofort der Bauleitung gemeldet.
→ Gefährliche Stoffe und Material lagern wir auf dem höher gelegenen Teil. Ein Plan regelt, was bei Wetterwarnung geräumt wird.
Arbeiten entlang der Parthe, bei denen Gewässerschutz und Bodenschutz im Mittelpunkt stehen.
Eingriffe in oder nahe am Gewässer, für die besondere Auflagen und Dokumentation gelten.
Neubauten, bei denen Entwässerung, Baumschutz und Bodenlagerung zu beachten sind.
Hallen, für die Genehmigungen Ausgleich und Kontrollen vorsehen.

Wir lesen Genehmigung und Nebenbestimmungen und legen fest, was auf dem Baufeld zu kontrollieren ist.
Kontrollpunkte, Rhythmus und Protokollform werden mit Bauleitung und Behörde abgestimmt.
Wir prüfen Schutzzäune, Lagerplätze, Fahrwege und Abfallwirtschaft und halten das Ergebnis fest.
Abweichungen gehen sofort an die Bauleitung. Der Kontrollplan wird angepasst, wenn sich die Lage ändert.
Liegt ein Leitungsbau in der Partheaue zwischen Panitzsch und Borsdorf, dann sind drei Dinge zu klären: die Auflagen der Genehmigung, die Lagerung von Aushub und Betriebsstoffen und die Frage, wie das Baufeld bei Hochwasser geräumt wird. Die Begleitung prüft diese Punkte regelmäßig und hält sie in einem Protokoll fest.
Wird ein Wohnhaus am Rand der Aue gebaut, dann stehen Bodenschutz und Entwässerung im Vordergrund. Fahrwege werden festgelegt, Baumschutz wird eingerichtet. Die Reinigung der Zufahrt verhindert Verunreinigungen auf der Straße.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen sind kein Sonderblock neben dem Betrieb. Sie hängen mit Lagerflächen, Entsorgung und Reinigung zusammen. Wer die Einrichtung so plant, dass Gefahrstoffe an geeigneter Stelle stehen, spart später Aufwand bei der Kontrolle.
Auch der Lieferverkehr spielt hinein. Fahrzeuge, die in Auenbereichen nur auf festen Wegen fahren dürfen, müssen eingewiesen werden. Das übernimmt das Personal am Tor.
Wenn die Genehmigung sie verlangt, etwa bei Vorhaben in oder nahe an Schutzgebieten oder am Gewässer. Ob das bei Ihrem Grundstück zutrifft, klärt die zuständige Behörde. Wir helfen dabei, die Auflagen in den Baualltag zu übersetzen.

Schicken Sie uns die Auflagen Ihrer Genehmigung oder beschreiben Sie das Vorhaben. Wir schlagen einen Kontrollplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Borsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit