
Grimma liegt an der B 107, mit Anschluss an die A 14 im Norden und an die Bahn. Das klingt nach guter Erreichbarkeit. Trotzdem endet jede Lieferung irgendwann in einer schmalen Gasse der Altstadt oder auf einer Landstraße zu einem der vielen Ortsteile.
Logistik-Management sorgt dafür, dass Material zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ankommt. Wir planen die Anlieferung für Baustellen in Grimma, vergeben Zeitfenster und halten Wartezeiten, Rückstau und Konflikte mit der Nachbarschaft klein.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt ist nur über wenige Straßen zu erreichen. Die Brücken über die Mulde bilden Engstellen. Große Lkw kommen dort nicht überall durch oder müssen rangieren. Jeder Wagen, der ohne Absprache eintrifft, blockiert schnell Gasse, Markt oder Zufahrt. Feste Zeitfenster und kurze Standzeiten sind hier der Kern.
Das Stadtgebiet ist mit rund 218 Quadratkilometern sehr weit. Wer Material für mehrere Bauabschnitte in Ortsteilen braucht, fährt viele Kilometer über Landstraßen. Dort lohnt es sich, Lieferungen zu bündeln, statt jedes Gewerk einzeln anfahren zu lassen.
Radwege wie der Mulderadweg, Schulwege und der Durchgangsverkehr auf der B 107 teilen sich die Straßen mit dem Baustellenverkehr. Anlieferungen sollten deshalb nach Möglichkeit außerhalb der Stoßzeiten liegen und Anwohner nicht zusätzlich belasten.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und legen fest, wann was wohin muss. Anfahrtswege durch Altstadt und Ortsteile fließen in den Plan ein.
Jeder Lkw bekommt ein Fenster und eine Zufahrt. Wer zu früh oder zu spät kommt, wartet an einem vereinbarten Punkt, nicht in der Gasse.
Material für mehrere Baustellen kann an einer Stelle gesammelt und von dort in kleineren Fahrzeugen zugestellt werden, besonders dort, wo große Wagen nicht durchkommen.
Wir informieren Anlieger über Anlieferzeiten und halten Zufahrten, Gehwege und Radwege so frei, wie es das Vorhaben zulässt.
Lieferungen treffen zum Bedarf ein, nicht eine Stunde zu früh und nicht einen Tag zu spät.
Wartende Lkw in Gassen und auf Landstraßen werden seltener.
Weniger Fahrten und kürzere Standzeiten senken den Aufwand für alle Beteiligten.
Anwohner und Verkehrsteilnehmer erleben die Baustelle als geordnet.
→ Wir planen einen Umschlagpunkt außerhalb und lassen kleinere Fahrzeuge in festen Fenstern das letzte Stück fahren.
→ Slot-Management verteilt die Ankünfte über den Tag, sodass immer nur ein Fahrzeug entlädt.
→ Wir bündeln Bestellungen mehrerer Gewerke und stimmen die Termine so ab, dass weniger Fahrten nötig sind.
→ Wir legen Anlieferzeiten fest und führen Radfahrer und Fußgänger mit Beschilderung am Entladebereich vorbei.
Schmale Zufahrten, wenig Standfläche und Rücksicht auf Anwohner und Denkmalschutz.
Mehrere Baufelder, die sich Zufahrt und Flächen teilen und abgestimmte Lieferfolgen brauchen.
Lange Wege über Landstraßen, bei denen gebündelte Lieferungen die Fahrten sparen.
Anlieferung an Engstellen mit Verkehr, Radwegen und Fußgängern in unmittelbarer Nähe.

Wir sehen uns Zufahrten, Engstellen, Brücken und Ortsteilwege an und sammeln den Materialbedarf der Gewerke.
Aus Bedarf und Wegen entsteht ein Plan mit Zeitfenstern, Entladeorten und Wartebereichen.
Spediteure und Gewerke erhalten Fenster, Zufahrt und Ansprechpartner, bevor sie losfahren.
Wir verfolgen den Ablauf, greifen bei Verspätungen ein und passen die Fenster an den Baufortschritt an.
Wird ein Haus in der Grimmaer Altstadt saniert und kommen Gerüst, Baustoffe und Container in kurzer Folge an, dann gerät die Zufahrt schnell durcheinander. Wir vergeben für jede Lieferung ein Fenster und legen fest, wo entladen wird.
Läuft parallel ein Neubau in einem Ortsteil, dann stimmen wir die Bestellungen beider Baustellen ab. Sammelfahrten ersetzen Einzelfahrten. Die Anfahrt über die Landstraße wird dadurch kalkulierbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf die Baustelleneinrichtung auf. Zufahrten, Wendebereiche und Lagerflächen legen fest, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig Platz finden.
Mit der operativen Baulogistik teilt es sich die Praxis: Wer Fenster vergibt, braucht jemanden, der entlädt, verteilt und Abfälle abfährt. Beides greift ineinander, damit die Zeitpläne halten.
Meist über einen festen Zeitplan und einen Umschlagpunkt außerhalb des Kerns. Kleinere Fahrzeuge fahren das letzte Stück, während große Lkw gar nicht erst in die Gassen müssen.

Beschreiben Sie uns Vorhaben und Zufahrt. Wir melden uns und besprechen, wie sich die Anlieferung ordnen lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Grimma. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit