
Leisnig ist verkehrlich gut angebunden. Die Anschlussstelle Leisnig der A 14 und die Bundesstraßen 107, 169 und 175 führen Lieferverkehr bis vor die Stadt. Schwierig wird erst der letzte Abschnitt: Die Straßen zur Altstadt auf dem Bergsporn sind steil und die Gassen eng. Im Tal liegen Brücken über die Freiberger Mulde.
Logistik-Management heißt, Lieferungen so zu takten und zu führen, dass sie zur Baustelle und zur Nachbarschaft passen. In Leisnig bedeutet das vor allem: Welche Fahrzeuge kommen wann über welchen Weg und wo halten sie? Dafür entsteht ein Konzept, das den Weg vom Anschluss bis zum Abladeplatz beschreibt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Weg von der A 14 zur Baustelle lässt sich in zwei Teile zerlegen. Der erste ist einfach: Bundesstraßen und Anschlussstelle tragen auch schwere Fahrzeuge. Der zweite beginnt dort, wo es bergauf in die Altstadt geht oder ins Muldental hinunter. Wir prüfen für jedes Vorhaben, ob der Weg für den vorgesehenen Fahrzeugtyp taugt.
In der Altstadt liegen Wohnhäuser und Geschäfte nah beieinander. Ein Lkw, der in einer schmalen Gasse hält, blockiert Anwohner und Gegenverkehr. Zeitfenster für Lieferungen helfen hier besonders. Jeder Lieferant bekommt eine Uhrzeit und einen Halteplatz. Wartende Fahrzeuge stehen so nicht in der Gasse.
Hinzu kommen die rund 40 Ortsteile mit Dorfstraßen. Dort richtet sich die Logistik nach dem Querschnitt der Straße. Manchmal ist ein Umschlagplatz außerhalb sinnvoll, von dem aus kleinere Fahrzeuge die letzten Meter übernehmen. Das Konzept legt fest, wo dieser Platz liegt und wer ihn bedient.

Wir legen fest, welche Route Lieferfahrzeuge nehmen und wo sie nicht fahren sollen. Der Plan geht an alle Lieferanten und nennt Brücken sowie Steigungen, die im Weg liegen.
Jede Lieferung erhält ein festes Fenster. Der Slot hängt von Fahrzeuggröße und Abladezeit ab. In einer engen Gasse passt ein Fahrzeug nach dem anderen, nie zwei gleichzeitig.
Für schwere oder lange Fahrzeuge richten wir bei Bedarf einen Platz im Muldental ein. Dort wird Material auf kleinere Einheiten verteilt, die in die Oberstadt oder in die Ortsteile weiterfahren.
Anlieger erfahren, wann Lieferungen kommen. Wir halten Halteverbote und Absperrungen mit den zuständigen Stellen ab und sorgen dafür, dass Zufahrten zu Wohnungen und Geschäften nutzbar bleiben.
Fahrzeuge kommen nacheinander an und nicht alle auf einmal.
Gassen und Brücken werden nur von Fahrzeugen befahren, die dafür taugen.
Anlieger wissen vorher Bescheid und die Stimmung in der Nachbarschaft bleibt ruhig.
Die Baustelle wartet nicht auf Material, weil der Ablauf zu den Zeitfenstern passt.
→ Wir ermitteln vorab die Durchfahrtsbreite und stellen die Lieferkette um. Material kommt dann in kleineren Fahrzeugen oder wird im Tal umgeladen.
→ Feste Zeitfenster entzerren die Anfahrt. Wer zu früh kommt, wartet an einem vorher festgelegten Platz außerhalb der Gasse.
→ Wir sprechen Anlieferzeiten ab und vermeiden Stoßzeiten. Wo es möglich ist, liegen Lieferungen in Stunden, in denen wenig Verkehr herrscht.
→ Wir planen Umschlag und Zubringerverkehr mit kleineren Fahrzeugen. Die Route wird mit dem Fahrer durchgesprochen.
Bürgerhäuser an engen Gassen, wo Lieferzeiten und Halteplätze mit Anliegern abgestimmt werden müssen.
Frühere Fabrikgebäude, deren Anlieferung über Brücken und Talstraßen läuft.
Lieferungen neben dem laufenden Klinikbetrieb, bei denen Zufahrt und Zeiten freigehalten werden müssen.
Vorhaben entlang von Dorfstraßen, die für schwere Fahrzeuge nur bedingt taugen.

Wir sehen uns Route, Steigungen und Engstellen an und legen fest, welche Fahrzeuge zur Baustelle passen.
Wir bestimmen Zeitfenster, Halteplätze und gegebenenfalls einen Umschlag im Tal.
Jeder Lieferant erhält Route, Zeitfenster und Ansprechpartner. Anlieger werden informiert.
Wir begleiten den Ablauf und stellen um, wenn sich Bauphase oder Verkehrslage ändern.
Liegt eine Baustelle in der Oberstadt und kommt Material per Sattelzug von der A 14, dann endet die Fahrt für den Sattelzug vor dem Hang. Wir richten dann im Tal einen Umschlag ein. Von dort fahren kleinere Fahrzeuge zu festen Zeiten die Gassen hinauf.
Liegt ein Vorhaben in einem Ortsteil an einer Dorfstraße, dann ist die Straße oft nur für kleinere Fahrzeuge geeignet. Wir legen die Route fest und sprechen Haltepunkte mit Anliegern ab. Die Lieferungen werden gebündelt, damit nicht jeden Tag ein Lkw durch das Dorf rollt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrt und Abladefläche stehen dort fest. Wir nutzen sie als Grundlage für Zeitfenster und Routen.
Mit der operativen Baulogistik greift es ineinander, weil dort Material angenommen und verteilt wird. Mit der Sicherheit ist es verbunden, wenn ein Schrankendienst die Einfahrt regelt. Ein Konzept bedient alle drei Bereiche.
Über die Anschlussstelle Leisnig der A 14 und die Bundesstraßen 107, 169 und 175 gelangen sie bis zur Stadt. Der letzte Abschnitt hängt vom Standort ab. Wir prüfen ihn für jedes Vorhaben und planen bei Bedarf einen Umschlag.

Nennen Sie uns Standort und Umfang Ihrer Baustelle. Wir sehen die Zufahrt an und entwerfen ein Lieferkonzept dafür.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Leisnig. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit