
Wer eine Baustelle in Mittweida beliefert, kommt meist aus Richtung Autobahn 4, die in neun bis elf Kilometern Entfernung verläuft. Danach fährt er über Landstraßen in die Stadt. Das letzte Stück ist oft das schwierigste, denn es führt über Hangstraßen oder durch enge Straßen der Innenstadt.
Logistik-Management heißt, diesen Weg zu planen. Wir legen fest, wann welcher Lastwagen ankommt, wo er hält und wie er wieder hinausfährt. Das Ziel in Mittweida ist ein gleichmäßiger Materialfluss, bei dem weder Anwohner noch Gewerke auf Lieferungen warten.
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Die Stadt liegt am Zschopautal. Viele Zufahrten verlaufen am Hang. Ein Sattelzug braucht Platz zum Einbiegen und Wenden. Auf einer geneigten Straße ist das Anfahren mit voller Ladung schwieriger als in der Ebene. Die Route vom Lieferanten bis zum Tor sollte deshalb vorab geprüft werden.
Mittweida hat etwa 13.700 Einwohner und liegt an der Bahnstrecke Riesa–Chemnitz. Regionalbahnen und Busse nutzen dieselben Straßen im Zentrum wie der Lieferverkehr. Wer Lieferungen in die Hauptzeiten des Berufsverkehrs legt, stößt auf Staus, die sich aus der Wohnlage ergeben.
Rund um den Hochschulstandort bewegen sich viele Fußgänger und Radfahrer. Das spricht für Lieferungen in ruhigeren Stunden und für klar markierte Zufahrten, auf denen niemand zwischen Fahrzeugen hindurchlaufen muss.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialmengen und zeichnen die Fahrwege vom Ortseingang bis zum Baufeld. In Mittweida berücksichtigen wir dabei Gefälle, Einbahnstraßen und enge Kurven.
Jeder Lastwagen erhält ein festes Fenster, damit nicht mehrere gleichzeitig am Tor stehen. Das Fenster richtet sich nach Bauphase, Platz und Verkehrslage im Umfeld.
Wir informieren Anwohner und angrenzende Einrichtungen, wann mit größerem Verkehr zu rechnen ist. Außerdem halten wir Fußwege frei.
Ändert sich die Bauphase, passen wir die Fenster an. Fällt ein Lieferant aus, ordnen wir die übrigen Termine neu.
Lastwagen stehen nicht im Stau vor dem Tor. Die Zeit der Fahrer wird nicht verschwendet.
Material liegt dann bereit, wenn das Gewerk es braucht, sodass auf der Baustelle weniger umgeräumt wird.
Die Straßen im Umfeld bleiben passierbar. Das senkt das Konfliktpotenzial mit Anwohnern.
Der Lieferkalender zeigt früh, wo es eng wird. Gegenmaßnahmen lassen sich vor dem Engpass treffen.
→ Große Lieferungen werden in kleinere aufgeteilt oder an einer ebenen Stelle umgeladen, damit kein Fahrzeug am Hang anfahren muss.
→ Lieferungen werden in ruhige Stunden gelegt. Der Fahrer weiß vorab, wo er halten darf und wie er wieder ausfährt.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender verteilt die Fenster, sodass jedes Gewerk sein Material zur richtigen Zeit bekommt.
→ Feste Zeiten und klare Haltepunkte machen den Verkehr berechenbar. Wer wissen will, wann geliefert wird, kann es nachlesen.
Neubauten und Umbauten in der Innenstadt, wo Lieferungen eng getaktet werden müssen.
Arbeiten an Gebäuden im Stadtgebiet, bei denen Fußgänger- und Radverkehr Vorrang haben.
Hallen und Anbauten, bei denen viele schwere Lieferungen über Landstraßen kommen.
Arbeiten an Verkehrswegen, bei denen Material und Maschinen abschnittsweise ankommen.

Wir sammeln Gewerke, Mengen und Lieferanten und prüfen die Anfahrt bis zum Baufeld.
Wir legen Route, Haltepunkte und Wendeflächen fest und teilen sie den Lieferanten mit.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Der Lieferkalender liegt für alle Beteiligten bereit.
Wir begleiten den Ablauf, reagieren auf Verspätungen und passen den Kalender an die Bauphase an.
Wird ein Mehrfamilienhaus in der Innenstadt gebaut und kommt der Beton aus Richtung Chemnitz, dann reiht sich ohne Planung ein Mischer an den nächsten in der engen Straße. Mit Zeitfenstern fährt jeweils nur ein Fahrzeug vor, die Straße bleibt befahrbar.
Liegt das Baufeld an einem Hang, dann wird schweres Material morgens angeliefert, wenn Pendler schon unterwegs sind und der Verkehr abebbt. Kleinere Fahrzeuge bringen die Restmengen über den Tag verteilt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Einrichtung auf. Wo Tor und Wendefläche liegen, bestimmt, welche Fahrzeuge überhaupt hineinkommen. Die Zeitfenster hängen davon ab.
Auf der Baustelle übernimmt die operative Baulogistik das Abladen und Verteilen. Die Zugangskontrolle sieht im Lieferkalender, wer erwartet wird. Erwartete Fahrzeuge lassen sich so zügig einlassen.
Gemeint ist die Planung und Steuerung aller Lieferungen und Materialflüsse. Dazu gehören Routen, Zeitfenster, Haltepunkte und die Abstimmung der Gewerke. In Mittweida kommen Gefälle und enge Straßen dazu.

Nennen Sie uns Standort, Bauphasen und die wichtigsten Lieferungen. Wir melden uns mit einem Vorschlag für den Lieferkalender.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mittweida. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit