
Eine Baustelle verbraucht Material in einem Rhythmus, den kein Lkw von allein trifft. Kommt die Lieferung zu früh, fehlt der Lagerplatz. Kommt sie zu spät, steht ein Gewerk still. In Chemnitz kommen Eigenheiten des Straßennetzes hinzu: Die Stadt hat knapp 250.000 Einwohner, liegt an der Kreuzung der Autobahnen aus Richtung Dresden, Leipzig und Vogtland und zieht sich in Tälern und über Hänge.
Logistik-Management bedeutet, diesen Materialfluss zu planen und zu steuern. Wir entwickeln für Bauvorhaben in Chemnitz ein Anlieferkonzept, vergeben Zeitfenster an Lieferanten und halten Zufahrten frei. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Strom statt Spitzen vor der Einfahrt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Lage im Straßennetz prägt die Anfahrt. Die Autobahn 72 trifft bei Chemnitz auf die Autobahn 4, von dort führen Bundes- und Stadtstraßen in die Quartiere. Lieferanten aus Richtung Leipzig oder Dresden kommen aus unterschiedlichen Richtungen. Jede Route endet an anderen Engstellen. Ein Konzept legt deshalb fest, welche Strecke zu welchem Baufeld führt.
In den dicht bebauten Vierteln wie Kaßberg oder Sonnenberg teilen sich Baustellenverkehr und Anwohner die Straße. Schmale Straßen, parkende Autos und Straßenbahnlinien lassen wenig Spielraum. Anlieferungen in kleinen Fenstern, kürzere Fahrzeuge oder gebündelte Lieferungen halten die Nachbarschaft arbeitsfähig.
Gleichzeitig laufen im Stadtraum Linienbaustellen wie der Ausbau des Stadtbahnnetzes im Chemnitzer Modell. Sie verändern Fahrspuren und Haltestellen und treffen auf Baustellen daneben. Wer das Zeitfenster eines Lkw plant, muss solche Umleitungen mitdenken und regelmäßig nachjustieren.

Wir bestimmen Routen, Entladepunkte und Reihenfolgen für alle Gewerke. Das Konzept berücksichtigt Gefälle, Fahrzeuglängen und die Straßen rund um das Baufeld.
Jede Anlieferung bekommt ein festes Zeitfenster. Lieferanten melden sich an. Wer außerhalb ankommt, wird in eine freie Lücke gelenkt.
Ruhezeiten, Schulwege und Haltestellen fließen in die Planung ein. Wo der Gehweg zur Anlieferzone wird, sorgen wir für eine geschützte Fußgängerführung.
Wartezeiten, Verspätungen und Engpässe werden festgehalten. Daraus folgt die nächste Anpassung der Zeitfenster, wenn sich Bauphase oder Verkehrslage ändern.
Material kommt zu dem Zeitpunkt an, an dem es gebraucht wird.
Die Einfahrt in Chemnitz bleibt frei von wartenden Lastwagen.
Anwohner und Straßenverkehr werden weniger belastet.
Der Bauablauf wird planbarer, weil Lücken früh sichtbar sind.
→ Feste Zeitfenster und eine kurze Wartezone entzerren die Anfahrt. Fahrzeuge werden nach Plan eingewiesen.
→ Wir bündeln Material auf größere Lieferungen an einem Sammelpunkt oder planen Zubringer mit kleinen Fahrzeugen.
→ Der Plan erhält Pufferzeiten. Lieferanten bekommen die aktuelle Route rechtzeitig mitgeteilt.
→ Lieferungen werden auf verträgliche Zeiten gelegt, Wartende nicht auf der Straße geparkt und Ansprechpartner benannt.
Neubau und Sanierung zwischen Wohnhäusern, bei denen Anlieferung und Nachbarschaft abgestimmt sein müssen.
Rohbauten, Hallen und Umnutzungen früherer Industrieflächen mit vielen Lkw-Fahrten am Tag.
Gleis- und Leitungsbau mit wandernden Entladepunkten und wechselnden Zufahrten.
Baufelder mit gutem Anschluss, aber hohem Durchgangsverkehr und knappen Einfahrten.

Wir sehen uns Anfahrtswege, Engstellen und Zufahrten an.
Routen, Entladepunkte und Zeitfenster werden mit der Bauleitung abgestimmt.
Alle Beteiligten erhalten Zeiten, Strecke und Ansprechpartner.
Wartezeiten und Engpässe werden ausgewertet. Der Plan folgt dem Baufortschritt.
Liegt eine Baustelle in einem dicht bebauten Viertel und wird Beton oder Fertigteile geliefert, dann ist das Entladefenster knapp. Die Lieferanten erhalten feste Uhrzeiten, die Zufahrt wird kurz vorher freigemacht. Ein Einweiser führt die Fahrzeuge an die Entladestelle.
Verläuft die Anfahrt über eine Straße mit Stadtbahn oder Umleitung, dann werden die Zeiten so gelegt, dass Lieferungen außerhalb der Spitzen eintreffen. Fällt ein Termin aus, rückt der nächste nach, ohne dass die Einfahrt zugestellt wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Entladepunkte, Wendeflächen und Lager sind dort festgelegt. Die Zeitfenster richten sich danach. Aus der operativen Baulogistik kommen die Leute, die abladen, einweisen und verteilen.
Auch die Sicherheit hängt an der Einfahrt. Wer die Zufahrt kontrolliert, kann Fahrzeuge nach Fenster einlassen und Unbefugte abweisen. So greifen in Chemnitz Anlieferplan und Zugangsregeln ineinander.
Jede Lieferung wird vorher angemeldet und bekommt eine Uhrzeit. So kommen nicht mehrere Fahrzeuge zugleich an. Die Entladung lässt sich mit Personal und Gerät abstimmen.

Nennen Sie uns Baufeld, Gewerke und Lieferrhythmus. Wir entwerfen ein Anlieferkonzept mit Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Chemnitz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit