
Wer in Limbach-Oberfrohna baut, bekommt sein Material über die Straße. Die Bahnstrecken im Stadtgebiet wurden um die Jahrtausendwende stillgelegt. Die Anbindung an das Fernstraßennetz läuft über die A 4 mit eigener Anschlussstelle und über die A 72 im Osten. Zwischen Autobahn und Baustelle liegen Wohn- und Geschäftsstraßen.
Logistik-Management heißt, diesen Weg zu planen: Wann kommt welche Lieferung an, über welche Route, mit welchem Fahrzeug und wohin damit auf dem Gelände? Wir erstellen das Konzept, steuern die Zeitfenster und halten die Abläufe zwischen Lieferanten, Gewerken und Nachbarschaft zusammen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt erstreckt sich über rund 13 Kilometer. Die sieben Stadtteile haben jeweils eigene Zufahrten. Wolkenburg-Kaufungen liegt an der B 175 und der Zwickauer Mulde, Pleißa und Kändler grenzen an Gewerbegebiete, Limbach und Oberfrohna bilden den dichten Kern. Eine Lieferroute, die für eine Baustelle im Gewerbegebiet funktioniert, passt nicht automatisch für ein Vorhaben im Ortskern.
Im Kern und in den älteren Wohnstraßen reicht der Querschnitt oft nur für einen Lkw. Begegnungsverkehr, parkende Fahrzeuge und Anliegerzufahrten sind kaum zu vermeiden. Hier entscheidet ein festes Zeitfenster darüber, ob ein Fahrzeug direkt abladen kann oder zehn Minuten auf der Straße warten muss.
Das Gelände ist hügelig. Steigungen belasten schwere Fahrzeuge. Fahrer müssen vorab wissen, welche Route für Sattelzüge geeignet ist und wo nur kleinere Fahrzeuge fahren können. Wir legen diese Routen in der Lieferplanung fest und geben sie an Lieferanten weiter.

Wir erfassen alle Materialflüsse der Gewerke, ordnen sie dem Bauablauf zu und legen Anlieferpunkte, Zwischenlager und Wege fest. Das Konzept zeigt, welche Mengen wann gebraucht werden und wo sie entladen werden.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Wer früher oder später ankommt, meldet sich vorher. So verhindern wir Warteschlangen vor der Zufahrt und halten die Straße für den Anliegerverkehr frei.
Wir geben Lieferanten eine Route von der Autobahn bis zur Zufahrt vor, mit Hinweisen zu Engstellen, Gewichts- und Höhenbeschränkungen und Wendemöglichkeiten. Das spart Suchfahrten und schützt Nebenstraßen.
Wo Lieferverkehr durch Wohngebiete führt, informieren wir Anlieger vorab und stimmen Arbeitszeiten und Sperrungen mit der Behörde ab, sofern öffentlicher Verkehrsraum betroffen ist.
Fahrzeuge laden direkt ab, statt auf der Straße zu warten.
Gewerke bekommen ihr Material zum Bedarfszeitpunkt und müssen weniger zwischenlagern.
Anwohner und Behörden haben einen festen Ansprechpartner für Fragen zum Lieferverkehr.
Verzögerungen werden früh sichtbar, weil jede Lieferung im Plan steht.
→ Feste Zeitfenster und eine zentrale Annahme verteilen die Fahrzeuge über den Tag. Wer sein Fenster verpasst, bekommt ein neues zugewiesen.
→ Wir stimmen kleinere Fahrzeuge oder Umladepunkte ab und legen fest, wo Material zwischengelagert wird, damit die Straße frei bleibt.
→ Wir informieren früh und legen laute Anlieferungen in verträgliche Zeiten. Eine Ansprechperson für Rückfragen steht von Beginn an fest.
→ Wir geben Lieferanten eine geeignete Strecke vor und weisen auf Engstellen hin, damit Fahrer nicht erst vor Ort umplanen müssen.
Hallenbau mit Betonlieferungen, Stahlbau und Dachelementen, bei denen viele Fahrzeuge in kurzer Zeit eintreffen.
Sanierung oder Umnutzung älterer Gebäude an Straßen, die nur einen Lkw gleichzeitig aufnehmen.
Mehrfamilienhäuser und Quartiersprojekte, bei denen Anwohner und Lieferverkehr nebeneinander funktionieren müssen.
Vorhaben im öffentlichen Raum, bei denen Material in Etappen angeliefert und Verkehrsflächen teilweise gesperrt werden.

Wir sammeln von den Gewerken, was wann in welcher Menge benötigt wird. Danach ordnen wir es dem Bauablauf zu.
Wir legen Anfahrtsrouten, Entladepunkte und Zeitfenster fest und prüfen sie auf Engstellen und Anlieferzeiten.
Lieferanten erhalten Fenster, Route und Ansprechperson vorab, Anlieger werden bei Bedarf informiert.
Wir prüfen den Ablauf täglich, ziehen Verspätungen nach und passen die Planung an Änderungen im Bauablauf an.
Liegt eine Baustelle in einer engen Straße im Stadtteil Oberfrohna, dann bekommt jede Lieferung ein Zeitfenster und eine vorgegebene Route von der A 4. Ein Einweiser an der Zufahrt nimmt die Fahrzeuge an, der Beton oder das Gerüstmaterial wird direkt entladen. Nach wenigen Minuten ist die Straße wieder frei.
Entsteht ein Vorhaben in einem Gewerbegebiet wie Pleißa-West oder Kändler, dann ist mehr Platz vorhanden, aber das Aufkommen höher. In diesem Fall bündeln wir Lieferungen mehrerer Gewerke, damit nicht dieselbe Zufahrt von allen gleichzeitig genutzt wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Lagerflächen, Torpositionen und Fahrwege bestimmen, wie viele Lieferungen pro Stunde möglich sind. Umgekehrt zeigt die Lieferplanung, ob die Einrichtung angepasst werden muss.
Mit der operativen Baulogistik und der Zugangskontrolle am Tor entsteht ein durchgängiger Ablauf. Das Personal am Tor kennt die Zeitfenster, prüft die Lieferungen und weist ein.
Auch bei kleinen Vorhaben in Limbach-Oberfrohna lohnt eine feste Fensterplanung, wenn die Zufahrt eng ist. Der Aufwand richtet sich nach Lieferzahl und Platz, bei wenigen Lieferungen genügt oft eine einfache Liste mit Anfahrtszeit und Route.

Schildern Sie uns Standort und Bauablauf, dann erarbeiten wir ein Lieferkonzept für Ihre Baustelle in Limbach-Oberfrohna.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Limbach-Oberfrohna. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit