
Wer in Glauchau baut, hängt beim Materialfluss von der Topografie ab. Die Stadt zieht sich von der Muldenaue den Hang hinauf. Viele Straßen sind eng oder steil. Ein Sattelzug, der dort ohne Abstimmung ankommt, blockiert schnell eine Straße oder muss umkehren. Das Logistik-Management setzt vor diesen Punkt an: Es legt fest, wer wann mit welchem Fahrzeug anliefert.
Zum Logistik-Management gehören ein Logistikkonzept, die Steuerung der Lieferfenster, die Abstimmung mit Nachbarn und die laufende Anpassung an den Bauablauf. In Glauchau spielt dabei die Lage an der Bahnstrecke Zwickau–Chemnitz und das Güterverkehrszentrum eine Rolle, weil viele Gewerbebauten auf Anlieferung per Lkw und Umschlag angewiesen sind.
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Das Stadtgebiet liegt zwischen rund 230 und über 317 Metern Höhe. Anlieferwege führen durch Täler mit Stützmauern, über Brücken und in steile Straßen der Oberstadt. Ein Logistikkonzept muss deshalb für jedes Baufeld festlegen, bis wohin große Fahrzeuge fahren dürfen und wo auf kleinere Fahrzeuge umgeladen wird.
Die Kernstadt ist dicht bebaut, in der Oberstadt stehen Villen und Denkmäler wie die Stadtkirche St. Georgen aus dem 18. Jahrhundert. Wer hier anliefert, beeinträchtigt schnell den Anwohnerverkehr und die Zufahrt der Anlieger. Zeitfenster und Anlieferrichtung sollten daher mit Nachbarn und Ordnungsamt abgestimmt werden.
Glauchau ist Standort eines der Güterverkehrszentren in Sachsen, außerdem verlaufen Bahnstrecken nach Zwickau und Chemnitz durch die Stadt. Baustellen im Umfeld solcher Verkehrsachsen konkurrieren mit dem Gewerbeverkehr um dieselben Straßen. Die Planung sollte Spitzenzeiten der Straßen berücksichtigen und Lieferungen entsprechend legen.

Wir erfassen Gewerke, Materialströme und Fahrzeugtypen und erstellen daraus einen Ablaufplan. Er enthält Anfahrtsrouten, Entladestellen und Zwischenlager, abgestimmt auf Glauchauer Straßen und Hanglagen.
Jeder Lkw bekommt ein Zeitfenster. So stehen nicht mehrere Fahrzeuge gleichzeitig in der Zufahrt. Die Entladung passt außerdem zur Kapazität von Kran und Stapler.
Anwohner, Gewerbe und Anlieger erfahren frühzeitig, wann besonders viel angeliefert wird. Zufahrten bleiben freigehalten. Verkehrsregelungen werden mit der zuständigen Stelle vorbereitet.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir Fenster und Routen an. Bei Betonierterminen oder Kranarbeiten wird die Anlieferung so verschoben, dass kein Leerlauf entsteht.
Anlieferungen laufen in festen Fenstern, wodurch Wartezeiten und Rückstau auf öffentlichen Straßen sinken.
Das Konzept berücksichtigt die Glauchauer Topografie von Beginn an und vermeidet gesperrte Zufahrten und Umkehrmanöver.
Nachbarn und Straßenverkehr werden einbezogen, damit die Baustelle im Stadtbild verträglich bleibt.
Bauleitung und Gewerke sehen auf einen Blick, wer wann liefert und welche Fläche frei ist.
→ Wir legen für jedes Baufeld die zulässigen Fahrzeuglängen fest und planen Umladepunkte für den letzten Abschnitt.
→ Ein Zeitfenstersystem verteilt Lieferungen über den Tag und gibt Vorrang für Betonmischer und Sonderfahrzeuge.
→ Anlieferungen werden außerhalb der Stoßzeiten eingeplant, soweit der Bauablauf es zulässt.
→ Der Lieferplan sieht vor, welche Lieferungen bei Warnung verschoben oder auf höher gelegene Flächen umgeleitet werden.
Neubauten für Industrie und Logistik mit hohem Lkw-Aufkommen für Stahl, Beton und Fertigteile.
Sanierungen mit begrenztem Platz, bei denen die Anlieferung zwischen Anwohnern und Geschäften stattfindet.
Neue Wohn- oder Gewerbeflächen auf früheren Industriearealen mit Abbruch-, Aushub- und Bauverkehr nacheinander.
Straßen- und Leitungsarbeiten in der Stadt, bei denen Material zu wechselnden Abschnitten fließt.

Wir klären Bauablauf, Gewerke, Materialmengen und die Zufahrtssituation am Glauchauer Baufeld.
Aus den Daten entsteht ein Logistikkonzept mit Routen, Entladestellen, Zwischenlagern und Zeitfenstern.
Während der Bauzeit vergeben wir die Fenster und halten Kontakt zu Lieferanten und Bauleitung.
Nach Meilensteinen prüfen wir, wo es Stau oder Leerlauf gab. Danach verbessern wir den Plan.
Liegt ein Baufeld in Hanglage mit nur einer schmalen Zufahrt, dann ist jede Betonlieferung ein Engpass. Wir planen in diesem Fall Betonmischer in einem festen Takt ein und halten die Zufahrt davor frei. Andere Lieferungen werden auf Zeiten ohne Betonage gelegt.
Muss ein Teil des Materials über einen anderen Weg an die Baustelle, dann richten wir eine Umladefläche am Fuß des Hangs ein. Von dort übernehmen kleinere Fahrzeuge. Die Wege für den Gesamtverkehr bleiben so frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Dort sind Wege, Lagerflächen und Entladezonen festgelegt, die das Slot-Management nutzt. Ist die Einrichtung für Glauchau sauber geplant, laufen Lieferungen reibungsloser.
Die operative Umsetzung auf der Baustelle übernehmen Fachkräfte, etwa für Einweisung, Kran und Entsorgung. Der Wachdienst am Zugang kann dieselben Zeitfenster nutzen, um Fahrzeuge ohne Termin zu erkennen.
Die Straßen steigen von der Mulde bis in die Oberstadt an, viele sind eng. Ohne Abstimmung stehen Lieferfahrzeuge im Weg oder können das Baufeld nicht erreichen. Ein Konzept legt Routen, Fahrzeugtypen und Zeitfenster vorab fest.

Beschreiben Sie Ihr Bauvorhaben, wir erstellen eine erste Einschätzung zur Anlieferung.
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