
Wer eine Baustelle in Penig beliefert, fährt meist von der Autobahn ab. Die A 72 zwischen Chemnitz und Leipzig quert das Muldental. Die nächste Anschlussstelle liegt nordwestlich des Stadtkerns. Von dort führen die Straßen in ein Tal mit Gefälle und in eine Altstadt mit engen Gassen.
Beim Logistik-Management ordnen wir diese Wege. Wir erfassen, was wann auf die Baustelle kommt und wie groß die Fahrzeuge sind. Daraus entsteht ein Plan mit Lieferfenstern, Wegen und Wartebereichen, den Bauleitung und Lieferanten gemeinsam nutzen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Straßennetz um Penig besteht aus Achsen mit sehr unterschiedlichem Charakter. Die B 175 verbindet Glauchau und Rochlitz, die S 57 verläuft am südlichen Stadtrand. Die S 51 führt Richtung Borna. Lieferanten kommen deshalb aus mehreren Richtungen. Ein gemeinsamer Plan verhindert, dass drei Fahrzeuge gleichzeitig vor derselben Einfahrt stehen.
In der Altstadt entscheidet die Gassenbreite über das Fahrzeug. Ein Sattelzug passt dort nicht hinein, ein Kleintransporter schon. Wir legen deshalb fest, welche Lieferung am Rand der Altstadt umgeladen wird und welche direkt zur Baustelle fährt. Ladezeiten richten wir danach aus, wann Anwohner und Geschäfte am Markt Zufahrt brauchen.
Die Nachbarschaft spielt in einer Kleinstadt eine größere Rolle als in einer Großstadt. Lärm, Staub und blockierte Einfahrten fallen schnell auf. Ein geregelter Lieferbetrieb mit festen Zeiten und freundlicher Ansprache der Anlieger hilft, Beschwerden zu vermeiden.

Wir erfassen Gewerke und Materialströme und zeichnen die Fahrwege. Dabei zählen enge Gassen, Steigungen und Wendemöglichkeiten.
Jede Anlieferung bekommt ein Zeitfenster. Das schafft Ruhe an der Einfahrt und verkürzt das Warten, besonders bei Fahrzeugen, die weit angereist sind.
Wo die Zufahrt zu eng ist, planen wir eine Fläche für Umladung auf kleinere Fahrzeuge. Die Fläche liegt bevorzugt außerhalb des Hochwasserbereichs.
Wir informieren Nachbarn und Betriebe über Lieferzeiten und halten Gehwege nutzbar. Rückmeldungen fließen in die Planung ein.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße und blockieren keine Einfahrten.
Die Gewerke bekommen Material, wenn sie es brauchen.
Anwohner und Geschäfte wissen, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Die Bauleitung sieht im Plan, was kommt und was fehlt.
→ Die Ladung wird an einer geeigneten Fläche am Rand auf ein kleineres Fahrzeug umgeladen. Das Zeitfenster berücksichtigt den zusätzlichen Schritt.
→ Feste Fenster und eine Wartefläche entzerren die Ankunft. Die Reihenfolge wird am Vortag bestätigt.
→ Wir legen ruhige Zeiten fest und halten die Einfahrt frei. Bei Fragen gibt es einen festen Ansprechpartner auf der Baustelle.
→ Der Plan sieht Ersatzfenster vor, damit die Gewerke umdisponieren können, ohne zu warten.
Schwere Bauteile und viele Gewerke auf großen Flächen mit begrenzten Zufahrten.
Kleine Fahrzeuge und enge Zeitfenster zwischen Anwohnern und Geschäften.
Großer Materialbedarf mit Anfahrt über Bundes- und Staatsstraßen.
Lieferung von Schüttgütern entlang der Strecke mit wechselnden Abladestellen.

Wir sammeln, welche Gewerke wann was benötigen und welche Fahrzeuge dafür nötig sind.
Anfahrt, Gassenbreite und Wendepunkte werden geprüft und im Plan eingetragen.
Lieferanten erhalten feste Zeiten und eine kurze Anfahrtsbeschreibung.
Wir verfolgen die Ankünfte und passen die Reihenfolge an, wenn sich etwas verschiebt.
Liegt eine Baustelle in einer Gasse oberhalb des Marktes und ist nur mit kleinen Fahrzeugen erreichbar, dann beginnt die Planung am Stadtrand. Dort würde eine Fläche für die Umladung bestimmt. Jedes Fahrzeug erhielte ein Fenster für die Weiterfahrt. Beton oder Ziegel kämen so in Tranchen an, die der Platz aufnehmen kann.
Fällt ein Fenster aus, dann rückt die nächste Lieferung nach oder wird verschoben. Das wird mit den Gewerken am Vortag besprochen. Auf diese Weise stehen weder Fahrzeuge noch Arbeitskräfte untätig herum.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf dem Lageplan der Baustelleneinrichtung auf. Wege, Tore und Lagerflächen sind dort festgelegt. Danach takten wir die Lieferungen. Die operative Baulogistik nimmt das Material an der Einfahrt entgegen.
Der Zugangsdienst der Baustellensicherheit sieht, welcher Lieferant erwartet wird. Das erleichtert die Kontrolle am Tor. Bei Arbeiten nahe der Mulde stimmen wir die Fahrwege zusätzlich mit den Vorgaben des Gewässerschutzes ab.
Viele Fahrzeuge kommen über die A 72 und die Anschlussstelle Penig. Weiter geht es über Bundes- und Staatsstraßen. In der Stadt selbst legen wir fest, welche Strecke für welches Fahrzeug geeignet ist.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und die Zufahrt. Wir besprechen mit Ihnen, wie Anlieferung und Zeitfenster geregelt werden können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Penig. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit