
Wer in Penig baut, trifft auf eine Stadt, die sich an einem Flusstal entlangzieht. Die Zwickauer Mulde hat hier ein starkes Gefälle und umfließt die Altstadt an drei Seiten. Für die Baustelleneinrichtung heißt das: Platz ist knapp. Nicht jede freie Fläche liegt außerdem hochwassersicher.
Bei der Baustelleneinrichtung und Planung legen wir fest, wo Büro- und Sanitäreinheiten stehen und wo gelagert wird. Dazu kommen Zufahrt und Wege, Baustrom und Bauwasser sowie die Absperrung zur Straße. Das geschieht vor dem ersten Spatenstich und wird bei Bedarf mit dem Baufortschritt angepasst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Altstadt steigen die Gassen am Hang an und sind schmal. Stadtkirche und Rathaus stehen dicht an den Straßen. Bei historischen Gebäuden wie dem Alten Schloss kommen Auflagen der Denkmalpflege hinzu. Eine Einrichtungsfläche muss dort oft aus wenigen Quadratmetern bestehen. Wir planen sie so, dass Lieferfahrzeuge wenden oder rückwärts einfahren können und Fußwege frei bleiben.
Entlang der Mulde gehört die Hochwasserlage zur Planung. Die Muldentalbahn ist seit dem Hochwasser 2002 nur noch an ausgewählten Tagen befahrbar, ein Hinweis darauf, wie ernst der Fluss zu nehmen ist. Bei Arbeiten an Ufer oder Wehr sollten Lager und Anlagen möglichst oberhalb der Talsohle stehen. Zudem braucht es einen Plan, wie die Fläche bei steigendem Wasser schnell geräumt wird.
Auf den ehemaligen Industrieflächen sieht die Aufgabe anders aus. Dort sind große Freiflächen vorhanden, doch die Altbauten und die Wege dazwischen haben oft unklare Zustände. Wir prüfen vor der Einrichtung, welche Wege tragen und wo Leitungen liegen. Erst danach stellen wir Anlagen auf.

Wir zeichnen Lager-, Park- und Aufenthaltsflächen so ein, dass sie zur Hanglage passen. In der Nähe der Mulde wird zusätzlich festgelegt, was bei Hochwasserwarnung zuerst weggeräumt wird.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitäreinheiten werden nach Platzangebot gewählt. In engen Gassen sind kleine Einheiten sinnvoll, auf Brachflächen auch größere Anlagen.
Wir klären Anschlusspunkte mit den Versorgern und planen die Verteilung über die Baustelle. Bei Altbauten prüfen wir zuerst, welche Leitungen noch nutzbar sind.
Zaun, Beschilderung und Absperrung richten wir nach der Straßensituation aus. Wo ein Gehweg verengt wird, planen wir die Umleitung der Fußgänger mit ein.
Die Gewerke finden von Beginn an klare Wege und feste Lagerplätze.
Fahrzeuge kommen an und fahren wieder ab, ohne die Gasse zu blockieren.
Hochwasserlage und Hangneigung sind in der Planung berücksichtigt.
Strom und Wasser liegen an, bevor die ersten Arbeiten starten.
→ Wir planen kleinere Fahrzeuge und feste Ladezeiten ein und suchen eine Zwischenfläche außerhalb der Gasse.
→ Wir ordnen Lager auf höherem Grund an und halten eine Räumfolge bereit, die mit der Bauleitung abgestimmt ist.
→ Wir legen Standflächen fest, prüfen die Tragfähigkeit und planen bei Bedarf Unterbauten ein.
→ Eine Begehung vor dem Aufbau klärt, was nutzbar ist. Erst dann wird die Einrichtung festgelegt.
Große Flächen mit Altbestand, auf denen Wege und Leitungen zuerst geklärt werden.
Enge Gassen und Denkmalauflagen, die kleine und flexible Anlagen verlangen.
Vorhaben an Ufer und Wehr mit Hochwasservorsorge und Zugang über Böschungen.
Neubauten in Gewerbegebieten, bei denen Zufahrt und Baustrom früh stehen müssen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Umgebung an und klären Gefälle sowie Hochwasserlage.
Lager, Anlagen, Wege und Zaun werden in einem Lageplan festgehalten.
Strom, Wasser, Zaun und Beschilderung stehen, bevor die Gewerke anrücken.
Bei neuen Bauphasen wird der Lageplan angepasst und mit der Bauleitung abgestimmt.
Liegt eine Baustelle am Ufer der Mulde und ist nur über eine Böschung erreichbar, dann reicht eine einfache Fläche am Wasser nicht aus. Wir würden die Anlagen auf einem höheren Plateau einplanen und den Zugang zum Ufer mit einem festen Weg sichern. Zudem legen wir fest, wer bei einer Hochwasserwarnung welche Handgriffe übernimmt.
Kommt später ein Kran hinzu, dann muss die Zufahrt für Schwerlast ertüchtigt werden. Der Flächenplan wird dann angepasst, ohne dass die Gewerke ihre Plätze wechseln müssen. So bleibt die Baustelle auch bei einer Erweiterung übersichtlich.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung bildet die Grundlage für die weiteren Leistungen. Das Logistik-Management plant Lieferzeiten auf den Wegen, die hier festgelegt werden. Die operative Baulogistik nutzt die Lager, die wir eingezeichnet haben.
Wer den Zugang kontrolliert, braucht Tore und Zäune an den richtigen Stellen. Deshalb stimmen wir die Einrichtung früh mit der Baustellensicherheit ab. Bei Umweltauflagen am Wasser fließen zudem die Schutzstreifen in den Plan ein.
Zuerst klären wir, wie breit die Gasse ist und welche Fahrzeuge einfahren können. Danach wählen wir kleine Anlagen und feste Ladezeiten. Auflagen des Denkmalschutzes stimmen wir mit der Bauleitung und den Behörden ab.

Schildern Sie uns Lage und Umfang Ihres Vorhabens. Wir besprechen mit Ihnen, wie die Fläche sinnvoll aufgeteilt wird.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Penig. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit