
Wer in Hainichen baut, bekommt sein Material meist über die Autobahn. Die Anschlussstelle 73 der A 4 liegt am Stadtrand, die Bundesstraße 169 führt durch das Gebiet. Von dort müssen Lkw ihren Weg zur Baustelle finden. In der Altstadt mit ihren engen Gassen ist das eine eigene Aufgabe.
Logistik-Management heißt, Lieferungen zu planen, zu takten und zu steuern. Dazu gehören Zeitfenster, Routen, Abladeplätze und die Abstimmung mit allen Gewerken. Wir entwickeln dafür ein Konzept, das zum Baufeld und zur Umgebung passt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Weg von der Autobahn führt in die Stadt hinein. Je weiter man in die Altstadt kommt, desto enger wird es. Am Markt wurde nach dem Stadtbrand von 1832 mit den Heisten neu gebaut. Die Gassen sind für große Sattelzüge kaum gedacht. Wer schwere Ware liefert, muss Umschlagplätze am Rand nutzen oder mit kleineren Fahrzeugen arbeiten.
Eine Anlieferung im Zentrum betrifft sofort die Nachbarn. Geschäfte, Wohnhäuser und das Rathaus liegen dicht an der Fahrbahn. Zeitfenster müssen so gelegt werden, dass Zufahrten nicht blockiert werden und Anwohner ihre Ruhe haben. Absprachen mit Behörden über Halteverbote sind einzuplanen.
Das Gebiet reicht weit über den Stadtkern hinaus. Zu Hainichen gehören Ortsteile wie Gersdorf/Falkenau, Schlegel und Bockendorf, die über Landstraßen erreicht werden. Dort sind die Wege weiter. Lieferungen brauchen längere Fahrzeiten. Das Konzept muss die Strecke mitdenken.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und legen fest, wie Material zum Baufeld kommt. Der Plan nennt Routen ab der Autobahn, Abladeplätze und Reihenfolgen.
Jede Lieferung erhält ein Fenster. So stehen Lkw nicht in der Gasse und warten. Die Baustelle bekommt das Material, wenn es gebraucht wird.
Wo die Altstadt keinen großen Lkw zulässt, wird auf kleinere Fahrzeuge umgeladen. Eine Fläche am Rand dient dann als Zwischenpunkt.
Wir klären Halteverbote und Ablademöglichkeiten und informieren Anlieger, damit Lieferungen ohne Streit ablaufen.
Lkw warten nicht in engen Straßen, was Anwohner schont und Zeit spart.
Das Material kommt in der Reihenfolge, in der es verbaut wird.
Weniger Zwischenlager auf dem Baufeld schafft Platz für die Arbeit selbst.
Behörden und Nachbarn sind informiert, bevor die erste Lieferung eintrifft.
→ Kleinere Fahrzeuge und ein Umschlagpunkt am Rand ersetzen den Sattelzug, der nicht bis an die Baustelle kommt.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender weist jedem Gewerk feste Fenster zu und verhindert Kreuzungen.
→ Die Fahrzeit ab der Anschlussstelle wird in den Zeitplan einbezogen. Lieferungen werden gebündelt.
→ Lieferzeiten werden so gelegt, dass Ruhezeiten gewahrt bleiben und Eingänge frei bleiben.
Bauvorhaben mit engen Zufahrten, bei denen Lieferungen im Takt und mit kleinen Fahrzeugen laufen.
Großvolumige Anlieferungen mit vielen Lkw ab der Autobahnanschlussstelle.
Erweiterungen von Werksgeländen, auf denen Lieferverkehr und Betrieb nebeneinander laufen.
Baustellen an Landstraßen mit längeren Wegen und wenig Ausweichmöglichkeiten.

Wir prüfen Baufeld, Zufahrten und Lieferumfang und legen Routen ab der Autobahn fest.
Zeitfenster, Abladeplätze und Umschlag werden in einem Plan festgehalten und mit den Gewerken abgestimmt.
Lieferungen werden angemeldet, eingewiesen und im Takt abgewickelt.
Ändert sich die Bauphase, passen wir Fenster und Routen an.
Liegt eine Baustelle direkt am Markt, dann kann ein Sattelzug nicht bis zur Tür fahren. In diesem Fall wird die Ware an einem Platz am Stadtrand gesammelt und mit kleineren Fahrzeugen im vereinbarten Fenster zur Baustelle gebracht. Ein Mitarbeiter weist am Abladeplatz ein.
Wird gleichzeitig ein zweites Gewerk beliefert, dann gibt der Lieferkalender die Reihenfolge vor. So überschneiden sich die Fahrzeuge nicht. Die Gasse bleibt zwischen den Lieferungen frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Zufahrt und Lagerflächen liegen, bestimmt die Taktung der Lieferungen. Beide Bereiche werden deshalb gemeinsam geplant.
Mit der Baustellensicherheit teilt das Management die Lieferfenster. Am Schranken ist bekannt, wer wann kommt. Mit der operativen Baulogistik wird abgestimmt, wer das Material am Abladeplatz annimmt und weiterbewegt.
Das ist meist schwierig. Die Gassen am Markt sind eng. Oft wird deshalb auf kleinere Fahrzeuge umgeladen, die vom Stadtrand aus zur Baustelle fahren. Wir prüfen die Zufahrt im Vorfeld.

Nennen Sie uns Baufeld und Lieferumfang, wir melden uns mit einem Vorschlag für Fenster und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hainichen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit