
Eine Baustelle ist nur so schnell wie ihre Anlieferung. In Freiberg trifft Lieferverkehr auf eine enge Altstadt, auf Bundesstraßen mit Durchgangsverkehr und auf Wohnviertel, in denen Anwohner früh den Tag beginnen. Das Logistik-Management plant, wann welcher Lkw wohin fährt.
Ausgangspunkt ist ein Konzept, das alle Gewerke, Lieferanten und Materialflüsse zusammenführt. Es legt Zeitfenster fest, sorgt für klare Fahrwege und hält Wartezeiten kurz. Für Freiberg heißt das vor allem: Die Zufahrt zum Baufeld ist der engste Punkt und braucht die meiste Aufmerksamkeit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wer das Stadtgebiet anfährt, kommt über die Bundesstraßen 101 und 173 oder von den Autobahnen A 4 und A 14. Von dort geht es ins Zentrum, das auf einem Hügel liegt und von Tälern umgeben ist. Lastzüge müssen Steigungen bewältigen und enge Kurven nehmen. Das Konzept muss die tatsächlich befahrbaren Routen festlegen.
Die Altstadt hat einen mittelalterlichen Grundriss mit schmalen Gassen und Plätzen. Sie ist komplett denkmalgeschützt und von einem Grünanlagenring umgeben. Große Fahrzeuge kommen dort nur mit Planung zum Baufeld. Oft helfen kleinere Fahrzeuge für die letzte Strecke oder ein Zwischenlager außerhalb des Zentrums.
In den Stadtteilen und rund um die Universität leben und arbeiten viele Menschen dicht beieinander. Lieferungen früh am Morgen oder zu Stoßzeiten stören den Betrieb von Instituten und Anwohnern. Zeitfenster sollten deshalb mit der Nachbarschaft abgestimmt werden, bevor die erste Lieferung kommt.

Das Konzept hält fest, welche Gewerke wann Material brauchen und über welche Wege es ankommt. Für Freiberg gehört eine Routenkarte dazu, die Steigungen, Engstellen und Höhenbeschränkungen berücksichtigt.
Jeder Lieferung wird ein Zeitfenster zugewiesen. Das vermeidet, dass mehrere Fahrzeuge gleichzeitig an einer schmalen Zufahrt warten. Wer sein Fenster verpasst, wird neu eingeplant.
Wo Lieferverkehr Straßen oder Gehwege beansprucht, ist eine Abstimmung mit der zuständigen Stelle nötig. Die Stadt führt dazu einen Baustellenkalender, auf den sich die Planung beziehen lässt.
Material soll dann kommen, wenn es gebraucht wird, nicht Tage früher. Das vermindert Umlagerungen auf der Baustelle. Es spart zudem Lagerfläche, die in der Altstadt kaum vorhanden ist.
Lieferungen kommen in festen Fenstern und stauen sich nicht an der Zufahrt.
Routen sind auf Steigungen und Engstellen der Stadt abgestimmt.
Anwohner und Institute werden früh eingebunden.
Lagerflächen werden kleiner, weil Material möglichst kurz vor dem Einbau kommt.
→ Die Route wird vorab geprüft. Wo es nicht passt, wird auf kleinere Fahrzeuge umgestellt oder ein Umschlagplatz außerhalb des Zentrums genutzt.
→ Mit Zeitfenstern pro Lieferung wird die Zufahrt entzerrt. Fahrer erhalten vorab die Uhrzeit und den Weg zum Entladeplatz.
→ Lieferzeiten werden mit Rücksicht auf Lehrbetrieb und Wohnnachbarschaft gelegt. Lärmintensive Anlieferungen bündeln wir, statt sie über den Tag zu verteilen.
→ Die Routenplanung berücksichtigt Gefälle und Witterung. Bei Frost oder Nässe kann auf eine flachere Strecke ausgewichen werden.
Baustellen in der Altstadt, bei denen jeder Lkw zum Entladen eine knappe Zeit bekommt.
Vorhaben nahe Lehr- und Forschungsgebäuden, bei denen Ruhezeiten und Wege der Studierenden zu beachten sind.
Bauten in den Gewerbegebieten, wo viele Lieferungen in kurzer Zeit eintreffen und Zufahrten geteilt werden.
Arbeiten an Bundes- und Staatsstraßen, bei denen der laufende Verkehr nicht zum Erliegen kommen darf.

Wir sehen uns die Anfahrt an: Steigungen, Engstellen, Höhen und Halteflächen.
Gewerke, Lieferketten und Zeitfenster werden in einem Ablaufplan zusammengeführt.
Fahrer und Firmen erhalten Route, Uhrzeit und Entladeplatz vorab.
Ändert sich der Bedarf, passen wir die Fenster an, damit sich nichts staut.
Liegt eine Baustelle in einer engen Straße der Altstadt, dann können Lastzüge nicht bis ans Haus fahren. Dann wird ein Zeitplan erstellt, der Betonmischer, Gerüstteile und Ausbaumaterial auf unterschiedliche Tage und Uhrzeiten verteilt. Die letzte Strecke fährt ein kleineres Fahrzeug.
Liegt ein Bauvorhaben dagegen an einer Bundesstraße am Stadtrand, dann steht die Frage der Ein- und Ausfahrt im Mittelpunkt. Dann wird geklärt, wo Fahrzeuge warten dürfen und wie sie ohne Rückstau auf die Straße zurückkehren. Das Konzept beschreibt beides schriftlich für alle Lieferanten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Dort liegt fest, wo Fahrzeuge halten und wo Material zwischengelagert wird. Das Slot-System sorgt dafür, dass diese Flächen nicht überlastet werden.
Mit der operativen Baulogistik verbindet es die Steuerung am Tor. Mit der Sicherheit verbindet es die Zugangskontrolle für Lieferfahrzeuge. So entsteht ein durchgängiger Ablauf von der Bestellung bis zur Entladung.
Der Stadtkern ist eng und denkmalgeschützt. Große Lastzüge passen nicht überall hin. Deshalb planen wir Routen vorab und nutzen für das letzte Stück bei Bedarf kleinere Fahrzeuge oder ein Zwischenlager außerhalb des Zentrums.

Beschreiben Sie uns Zufahrt und Bauablauf, dann entwerfen wir das passende Konzept. Sagen Sie Bescheid, wenn Sie vorab Fragen haben.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Freiberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit