
Der Verkehr in Wuppertal läuft durch ein langes, schmales Tal. Bundesstraße, Bahnlinie, Fluss und Schwebebahn teilen sich die Talsohle. Die Straßen auf die Höhen sind steil und eng. Ein Lastwagen, der falsch abbiegt oder zu früh ankommt, blockiert hier schnell einen ganzen Straßenzug.
Das Logistik-Management plant deshalb, wann welches Fahrzeug wohin fährt. Es legt Routen, Zeitfenster und Entladeplätze fest und hält sie während der Bauzeit aktuell. Wir stimmen die Anlieferung auf die Baustelle ab und auf das, was um sie herum geschieht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt ist eine Bandstadt. Wer von einem Ende zum anderen fährt, folgt im Wesentlichen einer Achse entlang der Wupper. Auf ihr bündelt sich der Verkehr, sodass Lieferzeiten stark schwanken. Zeitfenster außerhalb der Spitzen sind deshalb wertvoll. Eine zweite Route für Ausweichfälle gehört zum Konzept.
Das Gerüst der Schwebebahn läuft über Fluss und Straße. Viele Brücken queren die Wupper. Der Abstand zwischen Fahrbahn und Wagenboden soll mindestens 4,50 Meter betragen. Bei Hochladern, Kränen auf Lkw oder Sondertransporten muss die Durchfahrtshöhe vor der Fahrt geprüft sein. Bei rund 90 Brücken im Stadtgebiet lohnt sich die Frage nach Tragfähigkeit und Höhe.
Hinauf zu den Baustellen an den Hängen führen enge, geneigte Straßen. Lange Fahrzeuge kommen dort oft nicht um die Kurven. Gegenverkehr lässt wenig Raum zum Ausweichen. Wir planen Umladepunkte im Tal, von denen aus kleinere Fahrzeuge die letzte Strecke übernehmen.

Aus Bauablauf, Gewerken und Zufahrt entsteht ein Konzept mit Routen, Entladeplätzen und Lagerzeiten, das auf die Verkehrsachsen im Tal abgestimmt ist.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. So begegnen sich Fahrzeuge nicht an Engstellen. Vor dem Baufeld wartet niemand auf der Straße.
Wir prüfen Strecken auf Steigung, Kurvenradien und Durchfahrtshöhen und teilen sie den Fahrern vorab mit.
Wo Anwohner oder Gewerbe betroffen sind, legen wir ruhige Zeiten und Hinweise fest, damit Lieferungen nicht zum Streitpunkt werden.
Fahrzeuge kommen zu dem Zeitpunkt an, zu dem das Material gebraucht wird.
Straßen in Wuppertal bleiben frei und Anwohner werden weniger belastet.
Gewerke warten nicht auf Material und Material wartet nicht auf Platz.
Die Lieferkette ist nachvollziehbar dokumentiert.
→ Wir legen Anlieferungen in ruhigere Zeiten und führen Ersatzfenster, damit eine Verspätung nicht den ganzen Tag verschiebt.
→ Höhe und Gewicht werden vor der Abfahrt geprüft und die Route entsprechend gewählt.
→ Die Ladung wird im Tal umgeladen oder auf kleinere Fahrzeuge verteilt, die den Anstieg bewältigen.
→ Feste Zeitfenster und ein Entladeplan verteilen die Fahrzeuge über den Tag.
Baufelder an der Hauptverkehrsstraße, wo Zufahrt und Straßenverkehr aufeinandertreffen.
Vorhaben, deren Zufahrt über enge und steile Straßen führt.
Instandsetzungen, bei denen Material und Gerät über wenige Zufahrten angeliefert werden.
Baustellen in Elberfeld und Barmen mit engen Zeitfenstern und viel Nachbarschaft.

Wir prüfen Anfahrt, Höhen, Steigungen und Engstellen von der Autobahn bis zur Baustelle.
Zeitfenster, Routen und Entladeplätze werden festgelegt und den Lieferanten mitgeteilt.
Jede Anlieferung wird angemeldet, zugeteilt und an der Einfahrt in Empfang genommen.
Wir sehen uns Wartezeiten an und stellen die Fenster nach, wenn der Verkehr es verlangt.
Liegt eine Baustelle unmittelbar an der Talachse und gibt es nur eine Einfahrt, dann wird jede Lieferung im Vorfeld angemeldet. Das Zeitfenster richtet sich nach dem Verkehr. Fahrzeuge, die zu früh eintreffen, warten auf einem vorab festgelegten Platz und nicht auf der Straße.
Befindet sich ein Bauvorhaben an einem steilen Hang, dann wird die Ware im Tal gesammelt. Ein kleineres Fahrzeug bringt sie in mehreren Fahrten hinauf. Das kostet Zeit, vermeidet aber stecken gebliebene Sattelzüge, die eine ganze Straße sperren.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Sie legt Zufahrt und Entladeflächen fest. Die Steuerung teilt Fahrzeuge diesen Flächen zu.
Mit der operativen Baulogistik greift es ineinander. Wer Lieferungen annimmt und verteilt, braucht Zeitfenster und Entladeplan. Die Entsorgung nutzt dieselben Wege in Gegenrichtung.
Weil der Verkehr sich auf wenige Achsen im Tal bündelt und die Straßen zu den Hängen eng sind. Feste Fenster verhindern, dass sich Lieferungen an Engstellen oder vor der Einfahrt stauen.

Beschreiben Sie uns Baufeld und Zufahrt. Wir schlagen ein Logistikkonzept vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wuppertal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit